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		<title><![CDATA[all that remains - Alle Foren]]></title>
		<link>https://allthatremains.de/</link>
		<description><![CDATA[all that remains - https://allthatremains.de]]></description>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 11:14:24 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[escape the ordinary]]></title>
			<link>https://allthatremains.de/showthread.php?tid=456</link>
			<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 11:58:24 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://allthatremains.de/member.php?action=profile&uid=146">Kieran McAllister</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://allthatremains.de/showthread.php?tid=456</guid>
			<description><![CDATA[Zum Ende des Jahres geschahen noch Zeichen und Wunder – so war es keine einfache Textnachricht, die sich vor wenigen Tagen auf Scarletts Handy angekündigt hatte, sondern ein eingehender Anruf. Ein Anruf, bei dem Kieran die Blonde fast schon zu beiläufig nach ihren Silvesterplänen fragte. Immerhin musste er sämtliche Variablen abstecken, bevor er sie fragen konnte, ob sie Lust hätte, dem Kleinstadtspektakel in Long Grove beizuwohnen.<br />
<br />
Das Event in Long Grove war anders, als man zunächst vermuten konnte. Es war keine dieser einfachen Neujahrespartys, bei denen man über seine eigenen Grenzen hinweg trank und unkontrolliert zuckte, was man allgemeingültig als tanzen bezeichnete. Stattdessen lag über allem eine einzigartig, vielleicht auch bedachte Stimmung, die sich nicht urplötzlich aufdrängte, sondern nach und nach entfalten durfte. Die Kulisse bot vieles. Ein Rundgang, bei dem man nicht nur die Natur des kleinen Ortes in wunderbarem Lichteinfall bewundern konnte, sondern wo man anschließend auch bei einem Lagerfeuer zusammensaß. Sanft gespannte Lichterketten zogen sich zwischen Bäumen und entlang schmaler Wege, tauchten die Umgebung in ein ansehnliches Leuchten, das die Dunkelheit nicht zurückweichen ließ, dafür aber malerisch umrahmte.<br />
<br />
Kieran mochte die Tatsache, dass Long Grove an Abenden wie diesen so vieles zusammenfügte. Eine Atmosphäre, die in Erinnerung blieb, vermischt mit dem Bestreben, Menschen zueinander zu führen, erinnerte ihn an das Gefüge, das er bislang fast nur aus Strandhill kannte. Long Grove schien an diesem Abend mehr zu sein als nur ein Ort - es wurde zu einem Geflecht aus Momenten, die sich ineinanderfügten und für eine Weile alles andere in den Hintergrund treten ließen.<br />
<br />
Dieses Jahr hob sich von all den vorangegangenen Jahren ab. Kein Neonlicht, keine Party in Vegas und keine Schnelllebigkeit, die er bewusst eingetauscht hatte, auch wenn er sich gern daran erinnerte. pulsierende Musik und Nächte, die sich nahtlos aneinanderreihten, als wollten sie nicht enden. Das hier war anders an. Ruhiger, aber nicht weniger bedeutend. Ohne Reizüberflutung und dem ständigen Streben nach dem nächsten Erfolgsmoment. <br />
<br />
Für diesen einen Abend würde er es sich leisten können, die Türen verschlossen zu lassen. Immerhin gab es genügend Stände, an denen die Laufkundschaft - die nicht nur aus Ortsansässigen, sondern auch aus vielen Touristen bestand - verköstigt wurde. Der Dunkelhaarige hatte Scarlett angeboten, ihren Wagen vor dem Pub parken zu können - wie üblich. Von dort aus konnten sie entspannt zu Fuß in Richtung Eventfläche schlendern. Ein Blick auf die Uhr verriet, dass sie bald ankommen müssten und so hatte er sich seine Schlüssel geschnappt, die Geldbörse verstaut und sich nach draußen begeben um geduldig zu warten. Die dunkle Jacke, die er trug, lag dabei schwer auf seinen Schultern. Schützend und robust. Der Stoff wirkte widerstandsfähig gegen Wind und Nässe, während sich feine Kondenztropfen darauf sammelten. Darunter zeichnete sich ein grauer Hoodie ab, dessen Kapuze locker im Nacken lag und dem Gesamtbild etwas Ungezwungenes verlieh.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Zum Ende des Jahres geschahen noch Zeichen und Wunder – so war es keine einfache Textnachricht, die sich vor wenigen Tagen auf Scarletts Handy angekündigt hatte, sondern ein eingehender Anruf. Ein Anruf, bei dem Kieran die Blonde fast schon zu beiläufig nach ihren Silvesterplänen fragte. Immerhin musste er sämtliche Variablen abstecken, bevor er sie fragen konnte, ob sie Lust hätte, dem Kleinstadtspektakel in Long Grove beizuwohnen.<br />
<br />
Das Event in Long Grove war anders, als man zunächst vermuten konnte. Es war keine dieser einfachen Neujahrespartys, bei denen man über seine eigenen Grenzen hinweg trank und unkontrolliert zuckte, was man allgemeingültig als tanzen bezeichnete. Stattdessen lag über allem eine einzigartig, vielleicht auch bedachte Stimmung, die sich nicht urplötzlich aufdrängte, sondern nach und nach entfalten durfte. Die Kulisse bot vieles. Ein Rundgang, bei dem man nicht nur die Natur des kleinen Ortes in wunderbarem Lichteinfall bewundern konnte, sondern wo man anschließend auch bei einem Lagerfeuer zusammensaß. Sanft gespannte Lichterketten zogen sich zwischen Bäumen und entlang schmaler Wege, tauchten die Umgebung in ein ansehnliches Leuchten, das die Dunkelheit nicht zurückweichen ließ, dafür aber malerisch umrahmte.<br />
<br />
Kieran mochte die Tatsache, dass Long Grove an Abenden wie diesen so vieles zusammenfügte. Eine Atmosphäre, die in Erinnerung blieb, vermischt mit dem Bestreben, Menschen zueinander zu führen, erinnerte ihn an das Gefüge, das er bislang fast nur aus Strandhill kannte. Long Grove schien an diesem Abend mehr zu sein als nur ein Ort - es wurde zu einem Geflecht aus Momenten, die sich ineinanderfügten und für eine Weile alles andere in den Hintergrund treten ließen.<br />
<br />
Dieses Jahr hob sich von all den vorangegangenen Jahren ab. Kein Neonlicht, keine Party in Vegas und keine Schnelllebigkeit, die er bewusst eingetauscht hatte, auch wenn er sich gern daran erinnerte. pulsierende Musik und Nächte, die sich nahtlos aneinanderreihten, als wollten sie nicht enden. Das hier war anders an. Ruhiger, aber nicht weniger bedeutend. Ohne Reizüberflutung und dem ständigen Streben nach dem nächsten Erfolgsmoment. <br />
<br />
Für diesen einen Abend würde er es sich leisten können, die Türen verschlossen zu lassen. Immerhin gab es genügend Stände, an denen die Laufkundschaft - die nicht nur aus Ortsansässigen, sondern auch aus vielen Touristen bestand - verköstigt wurde. Der Dunkelhaarige hatte Scarlett angeboten, ihren Wagen vor dem Pub parken zu können - wie üblich. Von dort aus konnten sie entspannt zu Fuß in Richtung Eventfläche schlendern. Ein Blick auf die Uhr verriet, dass sie bald ankommen müssten und so hatte er sich seine Schlüssel geschnappt, die Geldbörse verstaut und sich nach draußen begeben um geduldig zu warten. Die dunkle Jacke, die er trug, lag dabei schwer auf seinen Schultern. Schützend und robust. Der Stoff wirkte widerstandsfähig gegen Wind und Nässe, während sich feine Kondenztropfen darauf sammelten. Darunter zeichnete sich ein grauer Hoodie ab, dessen Kapuze locker im Nacken lag und dem Gesamtbild etwas Ungezwungenes verlieh.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[at the end of the days, it's night.]]></title>
			<link>https://allthatremains.de/showthread.php?tid=455</link>
			<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 10:36:15 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://allthatremains.de/member.php?action=profile&uid=130">Sam Donovan</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://allthatremains.de/showthread.php?tid=455</guid>
			<description><![CDATA[Er hatte in der Uni davon erfahren – und es zunächst nur schwer glauben wollen. Zwar hatte sich Vio von ihm distanziert, was er verstehen konnte, dennoch wünschte sich ein Teil von ihm, es anders erfahren zu haben. Wenn er dem Gerede seiner Mitstudenten Glauben schenken konnte, dann hatte Vios Zusammenbruch ein wenig Aufsehen auf sich gezogen. Der Informationsfluss flanierte durch die Flure, getragen von überhastet weitergegebenen Details, bis er letztlich auch Sam erreichte. Schleichend hatte er die Brüchstücke des Geredes zusammengefügt und es ergab sich plötzlich ein Bild, das er nicht sehen wollte. <br />
<br />
Den Rest des Tages hatte er vermehrt auf sein Handy geschaut - es beinahe hypnotisiert, damit es ihm eine Nachricht sendete und seine Sorgen erstickte. Doch das Mobiltelefon blieb stumm. Die Stunden zogen sich, wurden zäh und schwer, während er versuchte, sich an an seinem Alltag festzuhalten. Vorlesungen rauschen an ihm vorbei und bei praktischen Übungen wirkte er abgelenkt. Immer wieder glitt sein Blick nach unten und suchte nach dem Aufleuchten des Displays, das ihm sagte, dass alles weniger schlimm war, als es sich anfühlte.<br />
<br />
Zwischen den Stunden lag eine wachsende Unruhe, die sich in ihm ausbreitete - wie ein gleichmäßiger Druck, der sich nicht abschütteln ließ. Er versuchte sich einzureden, dass es unangebracht war, sich einzumischen. Dass sie Abstand wollte. Dass er diesen Abstand respektieren sollte. Doch jeder Gedanke in diese Richtung fühlte sich brüchig an.<br />
<br />
Es war wohl erst gegen 23 Uhr, als sich Sam dazu durchrang, eine Nachricht zu schicken. Dabei befürchtete er jedoch, irgendeine Grenze zu überschreiten, von der er lediglich glaubte, dass sie existierte. Seine Finger verharrten einen Moment zu lange über dem Display, als müsste er die richtige Gewichtung finden zwischen Zurückhaltung und dem Bedürfnis, sich zu vergewissern, dass es ihr gut ging. In aller Regelmäßigkeit prüfte er den Messenger. Zugestellt, aber ungelesen. Zumindest schien sie ihn nicht blockiert zu haben, sonst wäre die Nachricht gar nicht erst zugestellt worden. Ein fast lächerlicher Gedanke. Er klammerte sich an solche Details, als könnten sie ihm etwas über ihren Zustand verraten. Gegen halb zwölf folgte die zweite Nachricht und gegen Mitternacht letztlich ein unbeantworteter Anrufversuch. Natürlich kam ihm beiläufig in den Sinn, dass die Tageszeit grundsätzlich wenig Erfolg versprach – doch ein Versuch war es wert. Womöglich wäre eine kurze Rückinfo ausreichend gewesen, um ihn mehr oder minder dazu zu bewegen, zu Hause zu bleiben und in keiner überdramatischen Nacht-und-Nebel-Aktion loszufahren. Stattdessen blieb da nur dieses Schweigen, das sich mit jeder Minute weiter ausdehnte.<br />
<br />
Die Vorstellung, einfach aufzutauchen, formte sich immer klarer in seinem Kopf. Unvernünftig vielleicht, übergriffig womöglich - und doch schwer zu ignorieren. Der kurze Impuls, vielleicht doch seinen Mitbewohner der gleichzeitig Vios Bruder war, nach ihrem Befinden zu fragen, erstickte er. Zumindest für heute. Immerhin war er sich darüber im Klaren, dass die Geschwister ihre Unstimmigkeiten hatten. Es fühlte sich falsch an, diesen Weg zu wählen. Ebsn so, als würde er sich damit in etwas einmischen, das ihm nicht zustand. Also blieb er bei dem, was er hatte: unbeantworteten Nachrichten und der wachsenden Ungewissheit.<br />
<br />
Letztlich hatte er jegliche Impulskontrolle verloren und ein Taxi gerufen, welches fast schneller da war, als er sich fertig machen konnte. Der Moment, in dem er die Entscheidung getroffen hatte, ließ sich im Nachhinein kaum greifen. Etwas in ihm hatte einfach nachgegeben, hatte die Zweifel beiseitegeschoben und sie durch eine drängende Notwendigkeit ersetzt. Als das Taxi schließlich vorfuhr, wirkte alles plötzlich unwirklich schnell. Er war eingestiegen, hatte dem Fahrer die Adresse benannt und ließ sich fahren. <br />
<br />
Es dauerte eine Weile, bis er sein Ziel erreichte. Der Fahrer wurde bezahlt, durfte sich sogar über ein kleines Trinkgeld freuen und Sam stieg aus. Für einen kurzen Moment blieb er neben dem Wagen stehen und spürte den festen Boden unter den Füßen. Die Luft war kühler als erwartet, sie schnitt leicht in seine Lungen, als er einatmete und half doch nicht dabei, die Unruhe in ihm zu beschwichtigen. Zielstrebig trugen ihn seine Füße gen Tür. Er verharrte einen Augenblick und ließ den Blick über die dunkle Umgebung gleiten. Er atmete tief durch. Einmal. Zweimal. Dabei spürte er, wie sich seine Brust hob und wieder senkte, ohne dass sich die Anspannung wirklich löste. Dann drückte er die Klingel. <br />
<br />
Während er wartend und im Dunkeln vor der Tür stand, wurde ihm bewusst, dass diese Idee nicht die beste war. Zweifel, die er bislang erfolgreich verdrängt hatte, schoben sich an die Überfläche. Ob er zu weit ging? Vermutlich. Doch dieser Entschluss reihte sich nur ein hinter vielen weiteren Entscheidungen, die man später belächeln oder mit einer Hand an der Stirn bedenken konnte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Er hatte in der Uni davon erfahren – und es zunächst nur schwer glauben wollen. Zwar hatte sich Vio von ihm distanziert, was er verstehen konnte, dennoch wünschte sich ein Teil von ihm, es anders erfahren zu haben. Wenn er dem Gerede seiner Mitstudenten Glauben schenken konnte, dann hatte Vios Zusammenbruch ein wenig Aufsehen auf sich gezogen. Der Informationsfluss flanierte durch die Flure, getragen von überhastet weitergegebenen Details, bis er letztlich auch Sam erreichte. Schleichend hatte er die Brüchstücke des Geredes zusammengefügt und es ergab sich plötzlich ein Bild, das er nicht sehen wollte. <br />
<br />
Den Rest des Tages hatte er vermehrt auf sein Handy geschaut - es beinahe hypnotisiert, damit es ihm eine Nachricht sendete und seine Sorgen erstickte. Doch das Mobiltelefon blieb stumm. Die Stunden zogen sich, wurden zäh und schwer, während er versuchte, sich an an seinem Alltag festzuhalten. Vorlesungen rauschen an ihm vorbei und bei praktischen Übungen wirkte er abgelenkt. Immer wieder glitt sein Blick nach unten und suchte nach dem Aufleuchten des Displays, das ihm sagte, dass alles weniger schlimm war, als es sich anfühlte.<br />
<br />
Zwischen den Stunden lag eine wachsende Unruhe, die sich in ihm ausbreitete - wie ein gleichmäßiger Druck, der sich nicht abschütteln ließ. Er versuchte sich einzureden, dass es unangebracht war, sich einzumischen. Dass sie Abstand wollte. Dass er diesen Abstand respektieren sollte. Doch jeder Gedanke in diese Richtung fühlte sich brüchig an.<br />
<br />
Es war wohl erst gegen 23 Uhr, als sich Sam dazu durchrang, eine Nachricht zu schicken. Dabei befürchtete er jedoch, irgendeine Grenze zu überschreiten, von der er lediglich glaubte, dass sie existierte. Seine Finger verharrten einen Moment zu lange über dem Display, als müsste er die richtige Gewichtung finden zwischen Zurückhaltung und dem Bedürfnis, sich zu vergewissern, dass es ihr gut ging. In aller Regelmäßigkeit prüfte er den Messenger. Zugestellt, aber ungelesen. Zumindest schien sie ihn nicht blockiert zu haben, sonst wäre die Nachricht gar nicht erst zugestellt worden. Ein fast lächerlicher Gedanke. Er klammerte sich an solche Details, als könnten sie ihm etwas über ihren Zustand verraten. Gegen halb zwölf folgte die zweite Nachricht und gegen Mitternacht letztlich ein unbeantworteter Anrufversuch. Natürlich kam ihm beiläufig in den Sinn, dass die Tageszeit grundsätzlich wenig Erfolg versprach – doch ein Versuch war es wert. Womöglich wäre eine kurze Rückinfo ausreichend gewesen, um ihn mehr oder minder dazu zu bewegen, zu Hause zu bleiben und in keiner überdramatischen Nacht-und-Nebel-Aktion loszufahren. Stattdessen blieb da nur dieses Schweigen, das sich mit jeder Minute weiter ausdehnte.<br />
<br />
Die Vorstellung, einfach aufzutauchen, formte sich immer klarer in seinem Kopf. Unvernünftig vielleicht, übergriffig womöglich - und doch schwer zu ignorieren. Der kurze Impuls, vielleicht doch seinen Mitbewohner der gleichzeitig Vios Bruder war, nach ihrem Befinden zu fragen, erstickte er. Zumindest für heute. Immerhin war er sich darüber im Klaren, dass die Geschwister ihre Unstimmigkeiten hatten. Es fühlte sich falsch an, diesen Weg zu wählen. Ebsn so, als würde er sich damit in etwas einmischen, das ihm nicht zustand. Also blieb er bei dem, was er hatte: unbeantworteten Nachrichten und der wachsenden Ungewissheit.<br />
<br />
Letztlich hatte er jegliche Impulskontrolle verloren und ein Taxi gerufen, welches fast schneller da war, als er sich fertig machen konnte. Der Moment, in dem er die Entscheidung getroffen hatte, ließ sich im Nachhinein kaum greifen. Etwas in ihm hatte einfach nachgegeben, hatte die Zweifel beiseitegeschoben und sie durch eine drängende Notwendigkeit ersetzt. Als das Taxi schließlich vorfuhr, wirkte alles plötzlich unwirklich schnell. Er war eingestiegen, hatte dem Fahrer die Adresse benannt und ließ sich fahren. <br />
<br />
Es dauerte eine Weile, bis er sein Ziel erreichte. Der Fahrer wurde bezahlt, durfte sich sogar über ein kleines Trinkgeld freuen und Sam stieg aus. Für einen kurzen Moment blieb er neben dem Wagen stehen und spürte den festen Boden unter den Füßen. Die Luft war kühler als erwartet, sie schnitt leicht in seine Lungen, als er einatmete und half doch nicht dabei, die Unruhe in ihm zu beschwichtigen. Zielstrebig trugen ihn seine Füße gen Tür. Er verharrte einen Augenblick und ließ den Blick über die dunkle Umgebung gleiten. Er atmete tief durch. Einmal. Zweimal. Dabei spürte er, wie sich seine Brust hob und wieder senkte, ohne dass sich die Anspannung wirklich löste. Dann drückte er die Klingel. <br />
<br />
Während er wartend und im Dunkeln vor der Tür stand, wurde ihm bewusst, dass diese Idee nicht die beste war. Zweifel, die er bislang erfolgreich verdrängt hatte, schoben sich an die Überfläche. Ob er zu weit ging? Vermutlich. Doch dieser Entschluss reihte sich nur ein hinter vielen weiteren Entscheidungen, die man später belächeln oder mit einer Hand an der Stirn bedenken konnte.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[good fences make good neighbors]]></title>
			<link>https://allthatremains.de/showthread.php?tid=454</link>
			<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 17:01:09 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://allthatremains.de/member.php?action=profile&uid=99">Evander de Winter</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://allthatremains.de/showthread.php?tid=454</guid>
			<description><![CDATA[Langsam aber sicher kehrte der Alltag zurück nach Long Grove. Das neue Jahr hatte zwar bereits einige Wochen zu verzeichnen und doch hatte ihm der rege Tourismus innerorts noch einige Zeit nachgehangen. Evan selbst war kein großer Freund von Menschenansammlungen, obwohl das jährliche, spektakuläre Lichterfest auch die Wirtschaft der Plantage zugutekam. Der Hofladen war immerhin ganzjährlich geöffnet und spülte Umsätze in die Kasse. Für viele war diese Zeit des Jahres ein Highlight, für ihn hingegen bedeutete sie vor allem Trubel und fremde Gesichter.<br />
<br />
Die Straßen waren wieder ruhiger und dieses Ereignis war nun dem Alltag gewichen. Nicht unbedingt der Grund, warum er sich mit einer Einkaufsliste bewaffnet auf den Weg machte, aber zumindest einer, der es ihm vereinfachte. Evan hatte den Wagen zielsicher in die Parklücke manövriert und auf den Beifahrersitz gegriffen, wo besagte Liste lag, über die er einen Blick schweifen ließ. Die Produkte ähnelten sich in gewohnter Weise und eigentlich blieb es ihm ein Rätsel, weshalb sie überhaupt noch nötig war. Nur wenige Kleinigkeiten konnte man ihr entnehmen und so legte der Autor sie wieder todesmutig beiseite. Vergessen würde er schon nichts. Es war beinahe zu einer Gewohnheit geworden, diese Liste eher als symbolische Absicherung mitzuführen, denn als tatsächliche Hilfe.<br />
<br />
Mit diesem Vorhaben stieg Evan aus und flanierte mit dörflicher Gemütlichkeit in Richtung des Eingangs. Ein kleiner Korb, der im Inneren zu finden war, wäre völlig ausreichend. Dabei bemerkte er aus seinen Augenwinkeln heraus Bewegungen, die sich in seine Richtung – oder vielmehr in die des Einkaufsladens – zubewegten. Unwillkürlich sah er der zierlichen Gestalt entgegen und es dauerte nur einen Wimperschlag, bis er jene als die neue Nachbarin erkannte. Die Waters waren ihm durchaus ein Begriff – wie konnte es auch anders sein? Zum einen hatten sie das Grundstück und Haus direkt neben dem der de Winters erworben, zum anderen hatte seine Mutter schon längst entschieden, sie zu mögen. Irgendwo in der heimischen Küche stand noch immer das Willkommenskörbchen, bestückt mit Räucherstäbchen, Kerzen und anderen esoterischen Utensilien, welches den Weg noch nicht zu den Waters gefunden hatte. Nicht ganz grundlos – für Evan war es nach wie vor ein sonderbares Gefühl, von seiner Mutter vorgeschickt zu werden, um solche speziellen Geschenke zu übergeben. So hatte er jene immer liebevoll vertröstet und versprochen, es nachzuholen. Dieses Versprechen hing nun wie ein leiser Vorwurf in der Luft.<br />
<br />
Er selbst hatte bisher wenig Berührungspunkte gehabt, was einfach daran lag, dass Evan nicht unbedingt in die Kategorie gehörte, wobei er anderen Gespräche förmlich aufdrängte. Es wurde gegrüßt, wenn man sich sah und dann entschied man sich, das eigene Vorhaben weiterzuführen. Nun, wo er hier stand und sie eindeutig erkannt hatte, fiel ihm diese Routine herrlich schwer. Es wäre doch unhöflich einfach weiterzugehen und Mary die Tür vor der Nase zufallen zu lassen. Oder man könnte womöglich noch behaupten, er hätte kein grundsätzliches Interesse an seinen Mitmenschen, in diesem Fall den Nachbarn. Irgendwie fühlte sich Evan wie ein schlecht herauswachsender Fremdkörper. Dastehend, wartend und nicht wissend, ob diese Reaktion wirklich angebracht oder etwas suspekt war. Genau genommen war er sich nicht mal sicher, ob Mary ihn zuordnen konnte. Es blieb spannend und jeder Schritt, den sie nahm, wirkte auf ihn wie eine gefühlte Ewigkeit. Eine sonderbare Situation, in die er sich ganz alleine manövriert hatte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Langsam aber sicher kehrte der Alltag zurück nach Long Grove. Das neue Jahr hatte zwar bereits einige Wochen zu verzeichnen und doch hatte ihm der rege Tourismus innerorts noch einige Zeit nachgehangen. Evan selbst war kein großer Freund von Menschenansammlungen, obwohl das jährliche, spektakuläre Lichterfest auch die Wirtschaft der Plantage zugutekam. Der Hofladen war immerhin ganzjährlich geöffnet und spülte Umsätze in die Kasse. Für viele war diese Zeit des Jahres ein Highlight, für ihn hingegen bedeutete sie vor allem Trubel und fremde Gesichter.<br />
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Die Straßen waren wieder ruhiger und dieses Ereignis war nun dem Alltag gewichen. Nicht unbedingt der Grund, warum er sich mit einer Einkaufsliste bewaffnet auf den Weg machte, aber zumindest einer, der es ihm vereinfachte. Evan hatte den Wagen zielsicher in die Parklücke manövriert und auf den Beifahrersitz gegriffen, wo besagte Liste lag, über die er einen Blick schweifen ließ. Die Produkte ähnelten sich in gewohnter Weise und eigentlich blieb es ihm ein Rätsel, weshalb sie überhaupt noch nötig war. Nur wenige Kleinigkeiten konnte man ihr entnehmen und so legte der Autor sie wieder todesmutig beiseite. Vergessen würde er schon nichts. Es war beinahe zu einer Gewohnheit geworden, diese Liste eher als symbolische Absicherung mitzuführen, denn als tatsächliche Hilfe.<br />
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Mit diesem Vorhaben stieg Evan aus und flanierte mit dörflicher Gemütlichkeit in Richtung des Eingangs. Ein kleiner Korb, der im Inneren zu finden war, wäre völlig ausreichend. Dabei bemerkte er aus seinen Augenwinkeln heraus Bewegungen, die sich in seine Richtung – oder vielmehr in die des Einkaufsladens – zubewegten. Unwillkürlich sah er der zierlichen Gestalt entgegen und es dauerte nur einen Wimperschlag, bis er jene als die neue Nachbarin erkannte. Die Waters waren ihm durchaus ein Begriff – wie konnte es auch anders sein? Zum einen hatten sie das Grundstück und Haus direkt neben dem der de Winters erworben, zum anderen hatte seine Mutter schon längst entschieden, sie zu mögen. Irgendwo in der heimischen Küche stand noch immer das Willkommenskörbchen, bestückt mit Räucherstäbchen, Kerzen und anderen esoterischen Utensilien, welches den Weg noch nicht zu den Waters gefunden hatte. Nicht ganz grundlos – für Evan war es nach wie vor ein sonderbares Gefühl, von seiner Mutter vorgeschickt zu werden, um solche speziellen Geschenke zu übergeben. So hatte er jene immer liebevoll vertröstet und versprochen, es nachzuholen. Dieses Versprechen hing nun wie ein leiser Vorwurf in der Luft.<br />
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Er selbst hatte bisher wenig Berührungspunkte gehabt, was einfach daran lag, dass Evan nicht unbedingt in die Kategorie gehörte, wobei er anderen Gespräche förmlich aufdrängte. Es wurde gegrüßt, wenn man sich sah und dann entschied man sich, das eigene Vorhaben weiterzuführen. Nun, wo er hier stand und sie eindeutig erkannt hatte, fiel ihm diese Routine herrlich schwer. Es wäre doch unhöflich einfach weiterzugehen und Mary die Tür vor der Nase zufallen zu lassen. Oder man könnte womöglich noch behaupten, er hätte kein grundsätzliches Interesse an seinen Mitmenschen, in diesem Fall den Nachbarn. Irgendwie fühlte sich Evan wie ein schlecht herauswachsender Fremdkörper. Dastehend, wartend und nicht wissend, ob diese Reaktion wirklich angebracht oder etwas suspekt war. Genau genommen war er sich nicht mal sicher, ob Mary ihn zuordnen konnte. Es blieb spannend und jeder Schritt, den sie nahm, wirkte auf ihn wie eine gefühlte Ewigkeit. Eine sonderbare Situation, in die er sich ganz alleine manövriert hatte.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Can't See Straight]]></title>
			<link>https://allthatremains.de/showthread.php?tid=453</link>
			<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 20:41:32 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://allthatremains.de/member.php?action=profile&uid=116">Violaine Lanning</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://allthatremains.de/showthread.php?tid=453</guid>
			<description><![CDATA[<a href="https://i.pinimg.com/1200x/79/3a/a7/793aa7640474c04c05d12e4575b4807f.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Outfit</a><br />
<br />
Einerseits fühlte Violaine sich in keiner Stimmung, in welcher der Besuch einer Kunstausstellung nach einer guten oder gar verlockenden Idee klang, andererseits hoffte sie gerade damit irgendwie wieder auf andere Gedanken zu kommen, sich vielleicht sogar etwas inspirieren zu lassen und auch damit die Schrecken der Weihnachts- und Neujahrsfeierlichkeiten zu vergessen. Zuletzt mochten sich bei ihr tatsächlich immer mal wieder kleinere Gedächtnislücken aufgetan haben, ob nun durch ihre Medikamente, den Alkohol oder die Kombination aus beidem, doch waren diese unglücklicherweise nicht groß und ausgeprägt genug um all jenes zu vergessen, an das sie derzeit nun wirklich nicht denken wollte. Vielleicht war also die Kunst dazu in der Lage, wo die Chemie in ganzer Linie versagt hatte.<br />
<br />
Sie hatte schon im Vorfeld von dieser Ausstellung erfahren, da sie in Mitarbeit einer Kommilitonin aus dem Studium entstanden war. Unter dem Titel "Masks & Faces" wurden vor allem jene Menschen in Chicago beleuchtet, von denen man im Alltag weniger sah, manch einer vielleicht auch weniger sehen wollte. Es war eine in jedem Fall interessante Fotoausstellung, für die Violaine unter anderen Umständen aber womöglich keine Zeit gehabt hätte. Sie ausgerechnet so kurz nach Beginn des neuen Jahres stattfinden zu lassen, in jenem kurzen Zeitraum vor der ersten Arbeitswoche, war womöglich thematisch passend gewesen, doch sorgte gleichzeitig eben für deutlich geringere Besucherzahlen. Aber vielleicht war auch gerade das, was die Kunststudentin schlussendlich zum Herkommen bewegt hatte, denn auf größere Menschenansammlungen konnte sie derzeit wahrlich verzichten und die Aussicht auf eine halbwegs verwaiste Galerie war irgendwie verlockend gewesen, ob der Atmosphäre, die dadurch entstehen könnte.<br />
<br />
Mit dem Taxi war sie dann also angereist, zum zweiten Tag der Ausstellung, auch um etwaige Presse von der Eröffnung am Vortag zu vermeiden. Ein nasskalter Sturm hielt Bucktown zwar seit einigen Tagen in seiner Umklammerung, aber irgendwie passte auch das zu ihrer allgemeinen Stimmung. Der Frühling war noch fern und wenn es nach Violaine ging, konnte das auch noch eine ganze Weile so bleiben, ungeachtet der Tatsache, dass sie normalerweise eine große Liebhaberin des Sommers und der Sonne war.<br />
Sie hatte den dicken, schwarzen Wintermantel an der Garderobe gelassen und darunter ein relativ lässiges Outfit enthüllt. Es war derzeit schwer sich selbst in Klamotten schön zu finden und so versuchte sie sich anzugewöhnen einfach nach etwas zu greifen was halbwegs zusammenpasste und sich damit zu arrangieren. In diesem Fall war diese Wahl damit auf ein weites, weinrotes Oberteil mit floralem Muster gefallen, welches zwar ihren zierlichen Körper etwas verstecken mochte, ihre Gewichtsabnahme aber gerade deshalb in verquerer Art und Weise noch zu betonen wusste. Es wies einen Reißverschluss auf, der bis zum Bauchnabel herunterreichte, doch von der Trägerin bis zum Kinn hochgezogen worden war. Eine graue Jeans zierte ihren Unterkörper und war zumindest eine von derzeit wenigen Hosen, die noch ganz gut zu passen schien. Ihr dunkelbraunes Haar fiel offen und von dem Wind dieses Winters etwas zerzaust über ihre Schultern.<br />
<br />
Ruhig und etwas in Gedanken schwelgend hatte sie sich so für eine Weile durch die Ausstellung bewegt, ehe sie vor einer größeren Fotografie stehenblieb, die gänzlich allein eine hintere Wand schmückte und einen scheinbar weiblichen, zusammengerollten Frauenkörper auf einem zerwühlten Hotelbett zeigte. Man sah hauptsächlich ihren Rücken, während ihr Gesicht Richtung Fensterfront zeigte, durch welche die Neonlichter der Stadt fluteten und in roten, blauen wie violetten Tönen ein kleines Kunstwerk auf die blasse Haut der dort Liegenden bannten. <br />
Violaine blieb davor stehen, hatte sich damit an die Seite einer wohl ebenfalls daran Interessierten begeben, die wohl so in etwa in ihrem Alter war, vermutlich aber einige Jahre mehr zählte als sie selbst. <b>"Manchmal weiß ich nicht mehr ob ich gerade wirklich wach bin oder in Wahrheit noch schlafe."</b>, sprach sie zwar leise, doch deutlich genug um vernommen zu werden. Es bezog sich einerseits auf das Bild, welches sie anzog, etwas Vertrautes in ihr ansprach und aufgrund der Szenerie und Farben etwas Verträumtes aufwies, andererseits aber auch auf ihr derzeitiges Leben, in der sie manchmal tatsächlich mit dieser Frage zu kämpfen hatte. Zuletzt war ihr aufgefallen, dass sie während des Schlafens Dinge tat, ganz unbewusst. Nichts Gefährliches zwar, doch es verstärkte ihr Gefühl allmählich verrückt zu werden und die Häufigkeit, in der sie sich genau solche Fragen stellte. <br />
<br />
Mit einem leichten Kopfschütteln riss sie sich los von der Szene und ging ein wenig näher an das Kunstwerk heran, um an der kleinen Infotafel darunter Namen und Titel zu erkennen. <b>"Traumlos."</b>, las sie leise. Wie passend.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="https://i.pinimg.com/1200x/79/3a/a7/793aa7640474c04c05d12e4575b4807f.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Outfit</a><br />
<br />
Einerseits fühlte Violaine sich in keiner Stimmung, in welcher der Besuch einer Kunstausstellung nach einer guten oder gar verlockenden Idee klang, andererseits hoffte sie gerade damit irgendwie wieder auf andere Gedanken zu kommen, sich vielleicht sogar etwas inspirieren zu lassen und auch damit die Schrecken der Weihnachts- und Neujahrsfeierlichkeiten zu vergessen. Zuletzt mochten sich bei ihr tatsächlich immer mal wieder kleinere Gedächtnislücken aufgetan haben, ob nun durch ihre Medikamente, den Alkohol oder die Kombination aus beidem, doch waren diese unglücklicherweise nicht groß und ausgeprägt genug um all jenes zu vergessen, an das sie derzeit nun wirklich nicht denken wollte. Vielleicht war also die Kunst dazu in der Lage, wo die Chemie in ganzer Linie versagt hatte.<br />
<br />
Sie hatte schon im Vorfeld von dieser Ausstellung erfahren, da sie in Mitarbeit einer Kommilitonin aus dem Studium entstanden war. Unter dem Titel "Masks & Faces" wurden vor allem jene Menschen in Chicago beleuchtet, von denen man im Alltag weniger sah, manch einer vielleicht auch weniger sehen wollte. Es war eine in jedem Fall interessante Fotoausstellung, für die Violaine unter anderen Umständen aber womöglich keine Zeit gehabt hätte. Sie ausgerechnet so kurz nach Beginn des neuen Jahres stattfinden zu lassen, in jenem kurzen Zeitraum vor der ersten Arbeitswoche, war womöglich thematisch passend gewesen, doch sorgte gleichzeitig eben für deutlich geringere Besucherzahlen. Aber vielleicht war auch gerade das, was die Kunststudentin schlussendlich zum Herkommen bewegt hatte, denn auf größere Menschenansammlungen konnte sie derzeit wahrlich verzichten und die Aussicht auf eine halbwegs verwaiste Galerie war irgendwie verlockend gewesen, ob der Atmosphäre, die dadurch entstehen könnte.<br />
<br />
Mit dem Taxi war sie dann also angereist, zum zweiten Tag der Ausstellung, auch um etwaige Presse von der Eröffnung am Vortag zu vermeiden. Ein nasskalter Sturm hielt Bucktown zwar seit einigen Tagen in seiner Umklammerung, aber irgendwie passte auch das zu ihrer allgemeinen Stimmung. Der Frühling war noch fern und wenn es nach Violaine ging, konnte das auch noch eine ganze Weile so bleiben, ungeachtet der Tatsache, dass sie normalerweise eine große Liebhaberin des Sommers und der Sonne war.<br />
Sie hatte den dicken, schwarzen Wintermantel an der Garderobe gelassen und darunter ein relativ lässiges Outfit enthüllt. Es war derzeit schwer sich selbst in Klamotten schön zu finden und so versuchte sie sich anzugewöhnen einfach nach etwas zu greifen was halbwegs zusammenpasste und sich damit zu arrangieren. In diesem Fall war diese Wahl damit auf ein weites, weinrotes Oberteil mit floralem Muster gefallen, welches zwar ihren zierlichen Körper etwas verstecken mochte, ihre Gewichtsabnahme aber gerade deshalb in verquerer Art und Weise noch zu betonen wusste. Es wies einen Reißverschluss auf, der bis zum Bauchnabel herunterreichte, doch von der Trägerin bis zum Kinn hochgezogen worden war. Eine graue Jeans zierte ihren Unterkörper und war zumindest eine von derzeit wenigen Hosen, die noch ganz gut zu passen schien. Ihr dunkelbraunes Haar fiel offen und von dem Wind dieses Winters etwas zerzaust über ihre Schultern.<br />
<br />
Ruhig und etwas in Gedanken schwelgend hatte sie sich so für eine Weile durch die Ausstellung bewegt, ehe sie vor einer größeren Fotografie stehenblieb, die gänzlich allein eine hintere Wand schmückte und einen scheinbar weiblichen, zusammengerollten Frauenkörper auf einem zerwühlten Hotelbett zeigte. Man sah hauptsächlich ihren Rücken, während ihr Gesicht Richtung Fensterfront zeigte, durch welche die Neonlichter der Stadt fluteten und in roten, blauen wie violetten Tönen ein kleines Kunstwerk auf die blasse Haut der dort Liegenden bannten. <br />
Violaine blieb davor stehen, hatte sich damit an die Seite einer wohl ebenfalls daran Interessierten begeben, die wohl so in etwa in ihrem Alter war, vermutlich aber einige Jahre mehr zählte als sie selbst. <b>"Manchmal weiß ich nicht mehr ob ich gerade wirklich wach bin oder in Wahrheit noch schlafe."</b>, sprach sie zwar leise, doch deutlich genug um vernommen zu werden. Es bezog sich einerseits auf das Bild, welches sie anzog, etwas Vertrautes in ihr ansprach und aufgrund der Szenerie und Farben etwas Verträumtes aufwies, andererseits aber auch auf ihr derzeitiges Leben, in der sie manchmal tatsächlich mit dieser Frage zu kämpfen hatte. Zuletzt war ihr aufgefallen, dass sie während des Schlafens Dinge tat, ganz unbewusst. Nichts Gefährliches zwar, doch es verstärkte ihr Gefühl allmählich verrückt zu werden und die Häufigkeit, in der sie sich genau solche Fragen stellte. <br />
<br />
Mit einem leichten Kopfschütteln riss sie sich los von der Szene und ging ein wenig näher an das Kunstwerk heran, um an der kleinen Infotafel darunter Namen und Titel zu erkennen. <b>"Traumlos."</b>, las sie leise. Wie passend.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Dominic Černý]]></title>
			<link>https://allthatremains.de/showthread.php?tid=452</link>
			<pubDate>Sun, 12 Apr 2026 11:41:53 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://allthatremains.de/member.php?action=profile&uid=153">Dominic Černý</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[Regeln gelesen? ja <br />
Gesuch: nein<br />
In der &lt;a href="/misc.php?action=joblist"&gt;Jobliste&lt;/a&gt; eingetragen?: ja <br />
<br />
Die Frau hat ihr Go schon privat gegeben <img src="https://allthatremains.de/images/smilies/nerd-face.png" alt="Nerd-face" title="Nerd-face" class="smilie smilie_92" onclick="&#36;.markItUp({target:markitup_instance,replaceWith:''});&#36;.modal.close()" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Regeln gelesen? ja <br />
Gesuch: nein<br />
In der &lt;a href="/misc.php?action=joblist"&gt;Jobliste&lt;/a&gt; eingetragen?: ja <br />
<br />
Die Frau hat ihr Go schon privat gegeben <img src="https://allthatremains.de/images/smilies/nerd-face.png" alt="Nerd-face" title="Nerd-face" class="smilie smilie_92" onclick="&#36;.markItUp({target:markitup_instance,replaceWith:''});&#36;.modal.close()" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[what a year this week has been]]></title>
			<link>https://allthatremains.de/showthread.php?tid=451</link>
			<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 15:41:49 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://allthatremains.de/member.php?action=profile&uid=146">Kieran McAllister</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://allthatremains.de/showthread.php?tid=451</guid>
			<description><![CDATA[Neues Jahr. Neue Motivation. So oder so ähnlich. Zumindest gab der Pub in Long Grove noch immer genug her, um jene darin zu investieren. Wahrscheinlich würde Kieran mit seinem Renovierungsgeschick - das erstaunlicherweise bisher ohne größere Unfälle ausgekommen war - noch Monate, vielleicht sogar Jahre damit verbringen, alles auf einen gewissen Stand zu bringen und letztlich auch zu halten. Glücklicherweise stand der Dunkelhaarige Herausforderungen sehr offen gegenüber. Manchmal zu offen, denn seine Selbstüberzeugung ließ ihn gerne glauben, dass keine Hürde zu hoch wäre. Bisher war er meist auch immer mit einem blauen Auge davongekommen. Die Spuren des letzten Jahre waren dem Pub eben noch immer anzusehen - aber ein Ergebnis formte sich Schritt für Schritt. Kieran hatte sich daran gewöhnt, dass nichts wirklich fertig war und gerade diese Unvollständigkeit trieb ihn mit großer Wahrscheinlichkeit an. Während andere die Geduld verloren hätten, fand er darin eine seltsame Form der Zufriedenheit. Dabei sollte sein Leben doch eigentlich ruhigere Töne annehmen. Weg von Nevadas und Chicagos Nachtleben - hin zur ländlichen Idylle.<br />
<br />
Mittlerweile schien ihn die kleine Ortschaft anstandslos als Inventar anzusehen. Zwar wurde anfangs hinter hervorgehaltener Hand über seine Person gemunkelt, doch das hatte er mit einem amüsierten Schmunzeln hingenommen. Somit hatte er selbst nie wirklich den Versuch unternommen, dieses Bild vollständig zu korrigieren. Solange es ihm nicht schadete, gab es keinen Grund, dagegen anzusteuern. Im Gegenteil, es bot ihm sogar einen gewissen Spielraum den er zu nutzen wusste.<br />
<br />
Anfang des Jahres hatte Kasia den Weg zum Tresen gefunden. Zwischen dem leisen Klirren von Gläsern und dem gedämpften Stimmengewirr ergab sich ein Gespräch, das zunächst wie üblicher Smalltalk wirkte und gerade deshalb so mühelos entstand. Die Chemie stimmte und so wurde aus dieser leichtfüßigen Unterhaltung ein Vorhaben, oder besser: Arbeitsauftrag. Wer sich über abblätternde Farbe beschwerte oder darüber scherzte, durfte selbst zum Pinsel greifen. Was zunächst wie ein beiläufiger Kommentar gewirkt hatte, nahm mit erstaunlicher Selbstverständlichkeit Gestalt an und fügte sich in die Dynamik ein, die sich zwischen ihnen binnen kurzer Zeit entwickelt hatte. <br />
<br />
So waren einige Tage vergangen und zumindest für heute hatte der Pub einen Ruhetag eingelegt. Statt Gäste, die sich am Tresen sammelten, war das Interior mit durchsichtiger Folie abgedeckt und erinnerte an die Kulisse aus der Serie Dexter, was im Kontrast zu der Lichterkette am Tresenkorpus stand - denn das Flackern der bunten Glühlampen ließ eher Nachrichten aus dem Upside Down vermuten. Später würde er jene endlich abnehmen. Die sonst so lebendige Atmosphäre hatte einer ungewohnten Ruhe Platz gemacht, die sich schwer und beinahe greifbar in den Räumen ausbreitete. <br />
<br />
Zur Feier des Tages - immerhin wusste Kieran, dass Kasia gutem Essen zugeneigt war - hatte er <i>eigens</i> die Kartoffelsticks frittiert und weil eben <i>seine Arbeitsleistung</i> darin steckte, erwartete er nichts anderes als wohlwollende Worte und löbliche Anerkennung. Natürlich hatte er sich dabei nicht lumpen lassen. Die Kartoffelsticks waren nicht einfach nur <i>gemacht</i>, sie waren mit einer Präzision entstanden, die man durchaus als handwerkliches Meisterstück durchgehen lassen konnte – zumindest nach seinen eigenen Maßstäben.<br />
<br />
Während der Teller bereitstand und sich der Duft hartnäckig im Raum hielt und mit dem der offenen Farbeimer vermischte, hatte er beschlossen, die Wartezeit sinnvoll zu nutzen. So traf er die Entscheidung, sich zwangsläufig der Lichterkette zu widmen. Dieses Relikt hatte lange genug seinen Dienst abgeleistet und sich letztlich als dekorative Verwirrung entpuppt. Also stand er kurzerhand auf dem Tresen, balancierte dort mit als gehöre das zu seinem täglichen Repertoire und begann damit, die Lichterkette abzubauen. Mit einer Mischung aus Routine und improvisiertem Geschick löste er die kleinen Halterungen, zog Kabel aus ihren Befestigungen und ließ die bunten Glühlampen nach und nach in seiner Hosentasche verschwinden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Neues Jahr. Neue Motivation. So oder so ähnlich. Zumindest gab der Pub in Long Grove noch immer genug her, um jene darin zu investieren. Wahrscheinlich würde Kieran mit seinem Renovierungsgeschick - das erstaunlicherweise bisher ohne größere Unfälle ausgekommen war - noch Monate, vielleicht sogar Jahre damit verbringen, alles auf einen gewissen Stand zu bringen und letztlich auch zu halten. Glücklicherweise stand der Dunkelhaarige Herausforderungen sehr offen gegenüber. Manchmal zu offen, denn seine Selbstüberzeugung ließ ihn gerne glauben, dass keine Hürde zu hoch wäre. Bisher war er meist auch immer mit einem blauen Auge davongekommen. Die Spuren des letzten Jahre waren dem Pub eben noch immer anzusehen - aber ein Ergebnis formte sich Schritt für Schritt. Kieran hatte sich daran gewöhnt, dass nichts wirklich fertig war und gerade diese Unvollständigkeit trieb ihn mit großer Wahrscheinlichkeit an. Während andere die Geduld verloren hätten, fand er darin eine seltsame Form der Zufriedenheit. Dabei sollte sein Leben doch eigentlich ruhigere Töne annehmen. Weg von Nevadas und Chicagos Nachtleben - hin zur ländlichen Idylle.<br />
<br />
Mittlerweile schien ihn die kleine Ortschaft anstandslos als Inventar anzusehen. Zwar wurde anfangs hinter hervorgehaltener Hand über seine Person gemunkelt, doch das hatte er mit einem amüsierten Schmunzeln hingenommen. Somit hatte er selbst nie wirklich den Versuch unternommen, dieses Bild vollständig zu korrigieren. Solange es ihm nicht schadete, gab es keinen Grund, dagegen anzusteuern. Im Gegenteil, es bot ihm sogar einen gewissen Spielraum den er zu nutzen wusste.<br />
<br />
Anfang des Jahres hatte Kasia den Weg zum Tresen gefunden. Zwischen dem leisen Klirren von Gläsern und dem gedämpften Stimmengewirr ergab sich ein Gespräch, das zunächst wie üblicher Smalltalk wirkte und gerade deshalb so mühelos entstand. Die Chemie stimmte und so wurde aus dieser leichtfüßigen Unterhaltung ein Vorhaben, oder besser: Arbeitsauftrag. Wer sich über abblätternde Farbe beschwerte oder darüber scherzte, durfte selbst zum Pinsel greifen. Was zunächst wie ein beiläufiger Kommentar gewirkt hatte, nahm mit erstaunlicher Selbstverständlichkeit Gestalt an und fügte sich in die Dynamik ein, die sich zwischen ihnen binnen kurzer Zeit entwickelt hatte. <br />
<br />
So waren einige Tage vergangen und zumindest für heute hatte der Pub einen Ruhetag eingelegt. Statt Gäste, die sich am Tresen sammelten, war das Interior mit durchsichtiger Folie abgedeckt und erinnerte an die Kulisse aus der Serie Dexter, was im Kontrast zu der Lichterkette am Tresenkorpus stand - denn das Flackern der bunten Glühlampen ließ eher Nachrichten aus dem Upside Down vermuten. Später würde er jene endlich abnehmen. Die sonst so lebendige Atmosphäre hatte einer ungewohnten Ruhe Platz gemacht, die sich schwer und beinahe greifbar in den Räumen ausbreitete. <br />
<br />
Zur Feier des Tages - immerhin wusste Kieran, dass Kasia gutem Essen zugeneigt war - hatte er <i>eigens</i> die Kartoffelsticks frittiert und weil eben <i>seine Arbeitsleistung</i> darin steckte, erwartete er nichts anderes als wohlwollende Worte und löbliche Anerkennung. Natürlich hatte er sich dabei nicht lumpen lassen. Die Kartoffelsticks waren nicht einfach nur <i>gemacht</i>, sie waren mit einer Präzision entstanden, die man durchaus als handwerkliches Meisterstück durchgehen lassen konnte – zumindest nach seinen eigenen Maßstäben.<br />
<br />
Während der Teller bereitstand und sich der Duft hartnäckig im Raum hielt und mit dem der offenen Farbeimer vermischte, hatte er beschlossen, die Wartezeit sinnvoll zu nutzen. So traf er die Entscheidung, sich zwangsläufig der Lichterkette zu widmen. Dieses Relikt hatte lange genug seinen Dienst abgeleistet und sich letztlich als dekorative Verwirrung entpuppt. Also stand er kurzerhand auf dem Tresen, balancierte dort mit als gehöre das zu seinem täglichen Repertoire und begann damit, die Lichterkette abzubauen. Mit einer Mischung aus Routine und improvisiertem Geschick löste er die kleinen Halterungen, zog Kabel aus ihren Befestigungen und ließ die bunten Glühlampen nach und nach in seiner Hosentasche verschwinden.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Hunting For Witches]]></title>
			<link>https://allthatremains.de/showthread.php?tid=450</link>
			<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 08:23:55 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://allthatremains.de/member.php?action=profile&uid=0">Julia</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<div class="h4w-storyline-header"></div>
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                <div class="h4w-schlagzeile-text">Überprüfungen deuten darauf hin, dass es sich bei den Videoaufnahmen beim Trafalgar Square nicht um Fälschungen handelt. Expert:innen halten es für höchst unwahrscheinlich, so viele unterschiedliche Perspektiven und Qualitäten zu inszenieren.</div>
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                <div class="h4w-schlagzeile-text">WHAT THE FUCK???????<br>2025 hat gerade erst angefangen, what is going<br />
                    oonnnn ???<br />
                </div>
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                <div class="h4w-schlagzeile-text">War ja klar, dass uns die Regierung die Wahrheit verheimlicht. Wer das erst seit heute glaubt, ist eh schon verloren. Gab genug Beweise in den letzten Jahren.<br />
                    <span>#magicisreal #jeffbezos #schlafschafe #wachtauf</span><br />
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                <div class="h4w-schlagzeile-text">@StanleyThompson @10DowningStreet EXPLAIN= ?????<br />
                    <span>#magicisreal</span><br />
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    </div>
<div class="h4w-storyline-cursive-accent">‘‘</div>
    <div class="h4w-storyline-cursive">Noch immer ist der Trafalgar Square in tosenden Applaus gehüllt, obwohl von der in Schwarz gehüllten Gestalt am oberen Ende der Treppe keine Spur mehr zu sehen ist. Nur der warme Wind, den sie auf wundersame Weise über sie hinweggeschickt hatte, berührt die noch immer aufgeheizten Gemüter – genau wie die Frage, ob die Offenbarung, von der diese Frau gesprochen hatte, wirklich der Wahrheit entspricht: gibt es eine magische Elite, ungesehen mitten unter ihnen? </div>
    <p>Die magische Gesellschaft Großbritanniens hatte keine Zeit, sich vom dritten Zauber-Krieg zu erholen, da nimmt die nächste Krise ihren Lauf. In einer mitreißenden Rede wird dem nicht-magischen London das größte Geheimnis, das die magische Gesellschaft zu bieten hat, offenbart: die Existenz von Magie und einer magischen Schattengesellschaft mitten unter ihnen. Während das Ministerium und die internationale Zaubervereinigung alles daransetzen, die Lage unter Kontrolle zu bringen, verbreitet sich die Nachricht über digitale Medien wie ein Lauffeuer. Noch können die Medien den Wahrheitsgehalt der Informationen zwar nicht abschätzen, aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich all die Anzeichen für die Existenz von Magie nicht mehr leugnen lassen…</p>
<br />
    <div class="h4w-storyline-separator"><span class="text">Eckdaten</span></div>
    <ul>
        <li>Wir sind ein <hl>HP-kritisches Post-Potter RPG</hl>, angesiedelt im Jahr 2025 in Großbritannien.</li>
        <li>Zentrales Handlungselement ist die <hl>Offenlegung der Magie</hl> und der damit verbundene Bruch des Geheimhaltungsabkommens, wodurch magische und nicht-magische Gesellschaften unmittelbar<br />
            aufeinandertreffen.</li>
        <li>Die daraus entstehenden Konflikte dienen als Ausgangspunkt für eine <hl>kritische Auseinandersetzung</hl> mit strukturellen Problemen der magischen Welt.</li>
        <li>Hauptspielort ist <hl>London</hl> mit eigener <hl>magischer Universität</hl>.</li>
        <li>Das Schulkonzept von Hogwarts wurde verändert, die <hl>Internatspflicht ist aufgehoben.</hl></li>
        <li>Kurze Steckbrieffelder im Profil.</li>
        <li>Rating: L3S3V3 mit Trigger-Warnung.</li>
        <li>Wir haben eine Mindestlänge von 1000 Zeichen.</li>
        <li>Wir spielen nach dem Prinzip der Szenentrennung.</li>
        <li>Sowohl magische als auch magiefreie Charaktere sind erlaubt.</li>
    </ul>
<br />
<div class="h4w-storyline-links"><a href="https://h4w-rpg.de/index.php" target="_blank">Forum</a> <a href="https://h4w-rpg.de/rules.php" target="_blank">Regeln</a> <a href="https://h4w-rpg.de/forumdisplay.php?fid=135" target="_blank">Gesuche</a> <a href="https://h4w-rpg.de/lexicon.php" target="_blank">Lexikon</a> <a href="https://h4w-rpg.de/reservation.php" target="_blank">Reservierungen</a> <a href="https://h4w-rpg.de/listen.php" target="_blank">Listen</a></div>
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</div>
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<br />
<br />
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<br />
        ****  ------------------------------------------------  ****<br />
        ****  Content                                           ****<br />
        ****  ------------------------------------------------  ****<br />
<br />
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<br />
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<br />
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<br />
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<br />
        ****  ------------------------------------------------  ****<br />
        ****  Header                                            ****<br />
        ****  ------------------------------------------------  ****<br />
<br />
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<br />
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<br />
        */ .h4w-schlagzeile-source { font-size: 15px; font-weight: 700; letter-spacing: 0.5px; text-transform: uppercase; color: var(--h4w-storyline-highlight1); }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeile-date { position: absolute; right: 0; font-weight: 700; color: var(--h4w-storyline-highlight1); }/*<br />
<br />
        ****  ------------------------------------------------  ****<br />
        ****  Main Content                                      ****<br />
        ****  ------------------------------------------------  ****<br />
<br />
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<br />
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<br />
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<br />
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<br />
        */ .h4w-storyline-links {display: flex; gap: 10px; justify-content: center; flex-wrap: wrap;} /*<br />
<br />
        */ .h4w-storyline-links a:link {padding: 5px 10px; border: 1px solid var( --h4w-storyline-fontcolor-main); font-size: 13px;} /*<br />
<br />
        ****  ------------------------------------------------  ****<br />
        ****  Icons / Stats                                     ****<br />
        ****  ------------------------------------------------  ****<br />
<br />
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<br />
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<br />
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<br />
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<br />
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<br />
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<br />
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<br />
        */ .h4w-schlagzeile-infos .h4w-schlagzeile-retweets { color: #77b574; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeile-infos .h4w-schlagzeile-retweets::after { content: "\ec37"; font-family: "cappuccicons"; padding-left: 3px; font-size: 12px; position: relative; top: 1px; }/*<br />
<br />
        ****  ------------------------------------------------  ****<br />
        ****  Magie                                             ****<br />
        ****  ------------------------------------------------  ****<br />
        */ @keyframes bring-to-front {/*<br />
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<br />
            */ 10% { z-index: 10; transform: scale(1.05); border-color: var(--h4w-storyline-highlight1); }/*<br />
<br />
            */ 30% { z-index: 10; transform: scale(1.05); border-color: var(--h4w-storyline-highlight1); }/*<br />
<br />
            */ 40% { z-index: 5; transform: scale(1); border-color: var(--h4w-storyline-blacklist-bg); }/*<br />
<br />
            */ 100% { z-index: 5; transform: scale(1); border-color: var(--h4w-storyline-blacklist-bg); }<br />
        }/*<br />
<br />
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<br />
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<br />
        */ .h4w-schlagzeilen-box:nth-child(3) { animation-delay: 8s; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeilen-box:nth-child(4) { animation-delay: 12s; }/*<br />
<br />
*/</style>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="h4w-storyline-header"></div>
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                <div class="h4w-schlagzeile-source">@london.local</div>
                <div class="h4w-schlagzeile-date">FEB 22 | 14:12</div>
            </div>
            <div class="h4w-schlagzeile-main">
                <div class="h4w-schlagzeile-text">Überprüfungen deuten darauf hin, dass es sich bei den Videoaufnahmen beim Trafalgar Square nicht um Fälschungen handelt. Expert:innen halten es für höchst unwahrscheinlich, so viele unterschiedliche Perspektiven und Qualitäten zu inszenieren.</div>
                <div class="h4w-schlagzeile-infos">
                    <div class="h4w-schlagzeile-likes">11.309</div>
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                    <div class="h4w-schlagzeile-shares">581</div>
                </div>
            </div>
        </div>
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            <div class="h4w-schlagzeile-top">
                <i class="cp cp-weibo"></i><br />
                <div class="h4w-schlagzeile-source">@loves.beans</div>
                <div class="h4w-schlagzeile-date">FEB 22 | 12:58</div>
            </div>
            <div class="h4w-schlagzeile-main">
                <div class="h4w-schlagzeile-text">WHAT THE FUCK???????<br>2025 hat gerade erst angefangen, what is going<br />
                    oonnnn ???<br />
                </div>
                <div class="h4w-schlagzeile-infos">
                    <div class="h4w-schlagzeile-likes">3.148</div>
                    <div class="h4w-schlagzeile-comments">59</div>
                    <div class="h4w-schlagzeile-retweets">46</div>
                </div>
            </div>
        </div>
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                <div class="h4w-schlagzeile-source">@bridget newman</div>
                <div class="h4w-schlagzeile-date">FEB 22 | 13:24</div>
            </div>
            <div class="h4w-schlagzeile-main">
                <div class="h4w-schlagzeile-text">War ja klar, dass uns die Regierung die Wahrheit verheimlicht. Wer das erst seit heute glaubt, ist eh schon verloren. Gab genug Beweise in den letzten Jahren.<br />
                    <span>#magicisreal #jeffbezos #schlafschafe #wachtauf</span><br />
                </div>
                <div class="h4w-schlagzeile-infos">
                    <div class="h4w-schlagzeile-likes">25</div>
                    <div class="h4w-schlagzeile-comments">16</div>
                    <div class="h4w-schlagzeile-shares">3</div>
                </div>
            </div>
        </div>
        <div class="h4w-schlagzeilen-box">
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                <i class="cp cp-instagram-o"></i><br />
                <div class="h4w-schlagzeile-source">@m._m1ll1e</div>
                <div class="h4w-schlagzeile-date">FEB 22 | 12:52</div>
            </div>
            <div class="h4w-schlagzeile-main">
                <div class="h4w-schlagzeile-text">@StanleyThompson @10DowningStreet EXPLAIN= ?????<br />
                    <span>#magicisreal</span><br />
                </div>
                <div class="h4w-schlagzeile-infos">
                    <div class="h4w-schlagzeile-likes">99</div>
                    <div class="h4w-schlagzeile-comments">23</div>
                    <div class="h4w-schlagzeile-shares">7</div>
                </div>
            </div>
        </div>
    </div>
<div class="h4w-storyline-cursive-accent">‘‘</div>
    <div class="h4w-storyline-cursive">Noch immer ist der Trafalgar Square in tosenden Applaus gehüllt, obwohl von der in Schwarz gehüllten Gestalt am oberen Ende der Treppe keine Spur mehr zu sehen ist. Nur der warme Wind, den sie auf wundersame Weise über sie hinweggeschickt hatte, berührt die noch immer aufgeheizten Gemüter – genau wie die Frage, ob die Offenbarung, von der diese Frau gesprochen hatte, wirklich der Wahrheit entspricht: gibt es eine magische Elite, ungesehen mitten unter ihnen? </div>
    <p>Die magische Gesellschaft Großbritanniens hatte keine Zeit, sich vom dritten Zauber-Krieg zu erholen, da nimmt die nächste Krise ihren Lauf. In einer mitreißenden Rede wird dem nicht-magischen London das größte Geheimnis, das die magische Gesellschaft zu bieten hat, offenbart: die Existenz von Magie und einer magischen Schattengesellschaft mitten unter ihnen. Während das Ministerium und die internationale Zaubervereinigung alles daransetzen, die Lage unter Kontrolle zu bringen, verbreitet sich die Nachricht über digitale Medien wie ein Lauffeuer. Noch können die Medien den Wahrheitsgehalt der Informationen zwar nicht abschätzen, aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich all die Anzeichen für die Existenz von Magie nicht mehr leugnen lassen…</p>
<br />
    <div class="h4w-storyline-separator"><span class="text">Eckdaten</span></div>
    <ul>
        <li>Wir sind ein <hl>HP-kritisches Post-Potter RPG</hl>, angesiedelt im Jahr 2025 in Großbritannien.</li>
        <li>Zentrales Handlungselement ist die <hl>Offenlegung der Magie</hl> und der damit verbundene Bruch des Geheimhaltungsabkommens, wodurch magische und nicht-magische Gesellschaften unmittelbar<br />
            aufeinandertreffen.</li>
        <li>Die daraus entstehenden Konflikte dienen als Ausgangspunkt für eine <hl>kritische Auseinandersetzung</hl> mit strukturellen Problemen der magischen Welt.</li>
        <li>Hauptspielort ist <hl>London</hl> mit eigener <hl>magischer Universität</hl>.</li>
        <li>Das Schulkonzept von Hogwarts wurde verändert, die <hl>Internatspflicht ist aufgehoben.</hl></li>
        <li>Kurze Steckbrieffelder im Profil.</li>
        <li>Rating: L3S3V3 mit Trigger-Warnung.</li>
        <li>Wir haben eine Mindestlänge von 1000 Zeichen.</li>
        <li>Wir spielen nach dem Prinzip der Szenentrennung.</li>
        <li>Sowohl magische als auch magiefreie Charaktere sind erlaubt.</li>
    </ul>
<br />
<div class="h4w-storyline-links"><a href="https://h4w-rpg.de/index.php" target="_blank">Forum</a> <a href="https://h4w-rpg.de/rules.php" target="_blank">Regeln</a> <a href="https://h4w-rpg.de/forumdisplay.php?fid=135" target="_blank">Gesuche</a> <a href="https://h4w-rpg.de/lexicon.php" target="_blank">Lexikon</a> <a href="https://h4w-rpg.de/reservation.php" target="_blank">Reservierungen</a> <a href="https://h4w-rpg.de/listen.php" target="_blank">Listen</a></div>
</div>
</div>
<br />
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<br />
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<br />
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<br />
<br />
        ****  ------------------------------------------------  ****<br />
        ****  Schlagzeilen Overview                             ****<br />
        ****  ------------------------------------------------  ****<br />
<br />
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<br />
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<br />
        */ .h4w-storyline-container b1 { color: var(--h4w-storyline-highlight1); font-weight: 500 !important; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-storyline-container ul li { list-style: none; position: relative; margin-bottom: 5px; text-align: left; }/*<br />
<br />
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<br />
        */ .h4w-storyline-container ul li::before { content: "»"; position: absolute; color: var(--h4w-storyline-highlight1); left: -15px; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-storyline-separator { width: 100%; height: 50px; background: url('https://h4w-rpg.de/design/ice_storm_war/kat_2.png') #cfddf3 no-repeat top center; display: flex; justify-content: center; align-items: center; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-storyline-separator .text { background: rgba(255, 255, 255, 0.87); padding: 0.3em 0.5em; font-size: 20px; color: var(--h4w-storyline-fontcolor-main); font-family: "DM Serif Display", serif; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-storyline-headline, .h4w-storyline-headline a { font-family: "DM Serif Display", serif; font-size: 28px; text-align: center; margin-bottom: 10px; color: var(--h4w-storyline-highlight1); text-decoration: none; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-storyline-header { width: 600px; height: 330px; background: url('https://h4w-rpg.de/storyline/logo3.png') #cfddf3 no-repeat top center; margin: 0 auto; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-storyline-cursive { font-style: italic; font-family: "Domine", serif; padding: 20px 20px 20px 50px; color:#5a648d;}/*<br />
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        */ .h4w-storyline-cursive-accent {display: inline-block; overflow: visible;  color: rgba(139, 170, 218, 0.5); font-size: 200px; position: relative; right: 35px; top: 75px; letter-spacing: -0.1em; font-family: "Times New Roman";}/*<br />
<br />
<br />
        */ hl { font-weight: bold; padding-bottom: 6px; background-image: linear-gradient(rgba(139, 170, 218, 0.1), rgba(139, 170, 218, 0.5)); background-position: 0 60%; background-repeat: no-repeat; background-size: 100% 6px; }/*<br />
<br />
        ****  ------------------------------------------------  ****<br />
        ****  Content                                           ****<br />
        ****  ------------------------------------------------  ****<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeilen-container { width: 100%; height: 100%; padding: 30px 0 20px 0; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeilen-box { width: 540px; margin-top: -40px; padding: 15px; box-sizing: border-box; background: var(--h4w-storyline-schlagzeile-bg); border: 3px solid var(--h4w-storyline-blacklist-bg); text-align: left; color: var(--h4w-storyline-blacklist-color); position: relative; z-index: 5; transition: 0.5s; animation: bring-to-front 12s infinite ease-in-out; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeilen-box:nth-child(odd) { margin-left: -50px; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeilen-box:nth-child(even) { margin-left: 50px; }/*<br />
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			<title><![CDATA[Olivia Černý]]></title>
			<link>https://allthatremains.de/showthread.php?tid=449</link>
			<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 21:12:48 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://allthatremains.de/member.php?action=profile&uid=152">Olivia Černý</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[Endlich! Das Okidoki vom Gatten habe ich mir selbstredend eingeholt. <img src="https://allthatremains.de/images/smilies/partying-face.png" alt="Partying-face" title="Partying-face" class="smilie smilie_79" onclick="&#36;.markItUp({target:markitup_instance,replaceWith:''});&#36;.modal.close()" /><br />
<br />
Regeln gelesen? ja<br />
Gesuch: nein<br />
In der &lt;a href="/misc.php?action=joblist"&gt;Jobliste&lt;/a&gt; eingetragen?: ja<br />
&lt;a href="/awards.php"&gt;Awards&lt;/a&gt; angefragt? nein]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Endlich! Das Okidoki vom Gatten habe ich mir selbstredend eingeholt. <img src="https://allthatremains.de/images/smilies/partying-face.png" alt="Partying-face" title="Partying-face" class="smilie smilie_79" onclick="&#36;.markItUp({target:markitup_instance,replaceWith:''});&#36;.modal.close()" /><br />
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Regeln gelesen? ja<br />
Gesuch: nein<br />
In der &lt;a href="/misc.php?action=joblist"&gt;Jobliste&lt;/a&gt; eingetragen?: ja<br />
&lt;a href="/awards.php"&gt;Awards&lt;/a&gt; angefragt? nein]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[You can either work in the ER or you can have faith im humanity.]]></title>
			<link>https://allthatremains.de/showthread.php?tid=448</link>
			<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 14:23:45 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://allthatremains.de/member.php?action=profile&uid=103">Eli Lieberman</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://allthatremains.de/showthread.php?tid=448</guid>
			<description><![CDATA[<link href="https://fonts.googleapis.com/css2?family=Open+Sans:wght@300;400;600;700;800&family=Oswald:wght@200;300;400;500;600;700&display=swap" rel="stylesheet"> <style>.wanted3_background{background: #fafafa; width: 500px; margin: auto;}/*<br />
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<br />
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<br />
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<br />
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<br />
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</style><br />
<div class="wanted3_background"><div class="wanted3_border"></div><div class="wanted3_text">You can either <span>work in the ER or</span><br />
you can have faith im humanity</div>
<br />
<div class="wanted3_epilog"><span>Prolog</span> Die Notaufnahme des Northwestern Memorial Hospitals schläft quasi nie. Sie wird nur manchmal für einen Moment leiser, aber das hält meistens nicht lange an. Zwischen flackernden Monitoren, halb geleerten Kaffeebechern und dem stetigen Kommen und Gehen entsteht etwas, das mehr ist als nur ein Arbeitsplatz. Ein System aus Menschen, die immer funktionieren müssen. Die Mitarbeiter versuchen, Präzision in Momente zu bringen, die keine Fehler verzeihen. Sie alle kommen aus unterschiedlichen Richtungen. Mit eigenen Geschichten, eigenen Fehlern, eigenen Gründen, hier zu sein. Und doch stehen sie Seite an Seite, wenn es darauf ankommt. Das hier ist schließlich ein Teamsport. Nicht, weil sie sich immer verstehen. Sondern weil sie sich aufeinander verlassen müssen. Hier zählt keine Vergangenheit und kein Morgen. Nur das Jetzt. Der nächste Handgriff. Die nächste Entscheidung. Sekunden, die darüber bestimmen, ob etwas bleibt oder verloren geht. Alles greift ineinander. Worte sind knapp, Blicke reichen oft aus. Fehler haben Gewicht, richtiges Handeln noch mehr. Und irgendwo zwischen all dem Chaos liegt eine Struktur, die nur die verstehen, die Teil davon sind. Die Türen öffnen sich. Der nächste Patient wird eingeliefert. Und alles beginnt von vorn.</div>
<br />
<div class="wanted3_between">Just take that lunch break.<br />
They bother about the wait anyways.</div>
<br />
<div class="wanted3_wantedbox">
<div class="wanted3_wantedpic_box"><div class="wanted3_wantedpic" style="background-image: url('https://i.imgur.com/SlHEArG.gif');"></div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-birthday-cake"></i> 44 Jahre</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-briefcase"></i> Leitender Chefarzt</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-portrait"></i> Oscar Isaac</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-feather-alt"></i> vergeben</div>
</div>
<div class="wanted3_wantedtext"><b>Dr. Eli Lieberman</b> Kontrolliert, analytisch, nach außen souverän. Eli trägt Verantwortung wie ein maßgeschneidertes Sakko, das mit den Jahren schwerer geworden ist, ohne je an Form zu verlieren. In der Notaufnahme funktioniert er auch dann noch, wenn andere längst an ihre Grenzen stoßen. Seine Jahre in Kundus haben ihn geprägt. Zwischen Staub, Unruhen und improvisierten OPs hat er gelernt, unter Druck klar zu bleiben. Die Ruhe ist geblieben, ebenso wie der leise Zweifel an allem, was sich nicht beweisen lässt. Der jüdische Glaube ist für ihn längst etwas Persönliches geworden, verborgen unter einem schlichten Anhänger, den er nicht ablegt, aber auch nicht erklärt. Eli hält Distanz. Privatleben und Beruf trennt er konsequent – zumindest nach außen. Nach einer gescheiterten Ehe und einem Leben, das sich mehr im Krankenhaus als in seinem Haus in Lincoln Park abspielt, bleibt wenig Raum für Beständigkeit. Beziehungen kommen und gehen. Sein Job bleibt. Das selbstsichere, manchmal beinahe selbstgefällige Lächeln gehört zu ihm wie seine ruhigen Hände. Er weiß, dass er gut ist. Vielleicht einer der Besten.</div>
</div>
<br />
<div class="wanted3_wantedbox">
<div class="wanted3_wantedtext"><b>Dr. Evelyn 'Eve' Carter</b> Dr. Carter ist Oberärztin in der Notaufnahme und eine der wenigen, die einen Raum allein durch ihre Präsenz ordnen kann. Sie denkt strukturiert, entscheidet präzise und verliert selbst dann nicht den Überblick, wenn um sie herum längst Chaos herrscht. Ihre Stärke liegt in der Einschätzung. Internistische Notfälle, komplexe Verläufe und unklare Diagnosen. Eve stellt die richtigen Fragen, wenn alle anderen schon zu weit gedacht haben. Erfahrung, Disziplin und ein klarer Blick machen sie zu einer festen Konstante im Team. Evelyn ist direkt, fordernd und konsequent. Ungeduldig, wenn jemand unvorbereitet ist. Fair, wenn jemand bereit ist zu lernen. Sie fördert gezielt, aber ohne große Worte. Wer ihre Unterstützung bekommt, hat sie sich verdient. Mit Eli verbindet sie ein stilles, professionelles Gleichgewicht. Sie widerspricht ihm, wenn es nötig ist und er lässt es zu. Beide wissen, dass sie die Notaufnahme gemeinsam stabil halten. Nadia begegnet sie zunächst mit Distanz, erkennt aber schnell ihre Präzision und respektiert sie dafür. Zwischen ihnen entsteht kein offenes Vertrauen, sondern ein leises Verständnis. Mit dem Team arbeitet Eve effizient. Besonders mit Rachel funktioniert vieles ohne Worte. Assistenzärzte testet sie, nicht um sie bloßzustellen, sondern um zu sehen, wer durchhält. Privat bleibt Evelyn weitgehend für sich. Sie hat sich bewusst gegen eine Chefarztposition entschieden, um näher an der Medizin zu bleiben. Ob das die richtige Entscheidung war, hinterfragt sie selten. Und wenn doch, dann nur für einen kurzen Moment.</div>
<div class="wanted3_wantedpic_box"><div class="wanted3_wantedpic" style="background-image: url('https://i.imgur.com/0Mmo2p0.gif');"></div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-birthday-cake"></i> 43 Jahre</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-briefcase"></i> Chefärztin</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-portrait"></i> Morena Baccarin</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-feather-alt"></i> frei</div>
</div>
</div>
<br />
<div class="wanted3_wantedbox">
<div class="wanted3_wantedpic_box"><div class="wanted3_wantedpic" style="background-image: url('https://i.imgur.com/clX46wF.gif');"></div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-birthday-cake"></i> 47 Jahre</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-briefcase"></i> Chefarzt</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-portrait"></i> Ebon Moss-Bachrach</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-feather-alt"></i> frei</div>
</div>
<div class="wanted3_wantedtext"><b>Dr. John Kowalski</b> ist Oberarzt in der Notaufnahme und mit seiner trockenen Art nur schwer aus der Fassung zu bringen. Er ist so etwas wie das inoffizielle Gedächtnis der Station. Er hat alles schon einmal gesehen. Und wenn nicht, tut er zumindest so. Er arbeitet pragmatisch, denkt schnell und spricht selten mehr, als nötig ist. Seine Kommentare sind knapp, oft trocken und manchmal grenzwertig ehrlich. Wer ihn nicht kennt, hält ihn für distanziert, aber das täuscht. Kowalski erkennt Fehler früh. Er spricht sie aus,ohne Drama und Umwege. Er erwartet, dass andere vorbereitet sind und hat wenig Geduld für Improvisation ohne Grundlage. Gleichzeitig ist er einer der wenigen, die eingreifen, bevor etwas wirklich schiefläuft. Mit Eli verbindet ihn ein gewachsenes Vertrauen. Einer der wenigen, die ihm offen widersprechen dürfen und es auch tun. Ohne Konkurrenz, ohne Machtspiel. Einfach, weil es notwendig ist (natürlich nur wenn nötig). Nadia begegnete er anfangs mit prüfender Skepsis. Nicht aus Misstrauen, sondern aus Gewohnheit. Respekt kommt bei ihm nicht sofort, aber er bleibt, wenn er einmal da ist. Für die Assistenzärzte ist er gleichermaßen Herausforderung und Sicherheitsnetz. Er lässt sie laufen, aber nie so weit, dass sie fallen. Privates bleibt bei ihm im Hintergrund. Nicht, weil es nichts gäbe, sondern weil es hier keine Rolle spielt. Im Dienst ist Kowalski das, was man nicht ersetzen kann: Erfahrung, die im richtigen Moment leise den Unterschied macht.</div>
</div>
<br />
<div class="wanted3_wantedbox">
<div class="wanted3_wantedtext"><b>Dr. Hannah Weissman</b> Um die Anästhesie kümmert sich in der Notaufnahme hauptsächlich Dr. Weissman. Sie ist Anästhesistin und erfüllt quasi jedes Klischee, das mit dieser Position einhergeht. Wenn sie da ist, wird es leiser. Nicht, weil sie es verlangt, sondern weil niemand es für nötig hält, dagegen anzukommen. Sie arbeitet fokussiert, strukturiert und ohne unnötige Worte. Entscheidungen trifft sie schnell, klar und ohne Zögern. Diskussionen führt sie nur, wenn sie einen Zweck haben. Ansonsten handelt sie. Ihre Stärke liegt darin, kritische Situationen zu stabilisieren, während andere noch versuchen, sie zu begreifen. Hannah ist direkt, sachlich und wenig empfänglich für Hektik. Fehler übersieht sie nicht, kommentiert sie aber nur dann, wenn es notwendig ist. Mit Eli verbindet sie ein professionelles Verständnis. Wenig Worte, klare Abläufe. Beide verlassen sich darauf, dass der andere funktioniert, auch wenn sie hin und wieder aneinandergeraten. Kowalski begegnet sie auf Augenhöhe: zwei, die nicht viel erklären müssen, um sich zu verstehen. Nadia respektiert sie für ihre Klarheit, während Hannah ihre Ruhe im Druck anerkennt. Im Team ist sie die Konstante im Hintergrund. Diejenige, die übernimmt, wenn es kritisch wird und wieder verschwindet, sobald es stabil ist. Keiner weiß so genau wohin (wahrscheinlich raucht sie auf dem Dach). Privates bleibt auch bei ihr außen vor. Im richtigen Moment ist Hannah Weiss die, die alles zusammenhält. Und genau das macht sie unverzichtbar.<br />
</div>
<div class="wanted3_wantedpic_box"><div class="wanted3_wantedpic" style="background-image: url('https://i.imgur.com/aYNDyXp.gif');"></div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-birthday-cake"></i> 41 Jahre</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-briefcase"></i> Anästististin</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-portrait"></i> Rebecca Ferguson</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-feather-alt"></i> frei</div>
</div>
</div>
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<div class="wanted3_wantedbox">
<div class="wanted3_wantedpic_box"><div class="wanted3_wantedpic" style="background-image: url('https://i.imgur.com/U7yiEZF.gif');"></div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-birthday-cake"></i> 38 Jahre</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-briefcase"></i> Traumatologin</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-portrait"></i> May Calamawy</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-feather-alt"></i> vergeben</div>
</div>
<div class="wanted3_wantedtext"><b>Dr. Nadia Javadi</b> Ruhig, präzise und unerschütterlich. Nadia beobachtet mehr, als sie spricht und entscheidet sich meist klar, direkt und ohne Umwege. Respekt fordert sie nicht ein, sondern erarbeitet sich. Ehrgeizig, verantwortungsbewusst und zielorientiert hat sie ihren Platz in der Traumachirurgie nie dem Zufall überlassen. Ein späteres Medizinstudium folgte nach einer Ausbildung zur Krankenschwester. Berufserfahrung hat sie allemal. Nadia ist aufmerksam, zuverlässig und hingebungsvoll, oft über die eigenen Grenzen hinaus. Nein zu sagen fällt ihr schwer. Perfektion hingegen nicht. Nadia denkt viel, manchmal zu viel. Sie ist überkritisch, vor allem sich selbst gegenüber, erinnert sich an Dinge, die andere längst vergessen haben und lässt besonders die eigenen Fehler selten los. Ihr Leben außerhalb der Klinik ist weniger geordnet. Eine Ehe, die nicht mehr so klar ist wie früher. Chicago als eine Stadt, in der sie erst neu ist und in die sie noch nicht klar gehört. Und trotzdem funktioniert sie. Strukturiert, kontrolliert und resilient. Schwarzer Kaffee mit zu viel Zucker, dunkle Schokolade am Morgen, leises Summen alter Songs, wenn die Gedanken zu laut werden. Kleine Konstanten in einem Leben, das ständig in Bewegung ist. Im Krankenhaus hingegen ist alles klar. Dort weiß Nadia, wer sie ist.</div>
</div>
<br />
<div class="wanted3_wantedbox">
<div class="wanted3_wantedtext"><b>Dr. Javier Morales</b> Morales ist Assistenzarzt im 4. Jahr und jemand, der selten lange stillsteht. Er denkt schnell, handelt schnell und spricht oft genau in dem Moment, in dem andere noch überlegen. Für ihn ist die Notaufnahme kein Ort zum Zögern. Gerne spricht er den Leuten auch mal dazwischen. Fachlich ist Javi stark, besonders in der Akutdiagnostik. Ultraschall liegt ihm, Entscheidungen trifft er mit einer Sicherheit, die manchmal beeindruckt und manchmal auch herausfordert. Er verlässt sich auf sein Gefühl, auf Erfahrung und auf den Moment. Javier ist charmant, direkt und nicht frei von Risiko. Er diskutiert gern, stellt Diagnosen infrage und geht dabei auch über Grenzen, wenn er glaubt, recht zu haben. Fehler akzeptiert er nur ungern. Still zu reflektieren gehört nicht zu seinen Stärken. Mit Kowalski gerät er regelmäßig aneinander. Erfahrung trifft auf Instinkt. Kontrolle auf Tempo. Eli beobachtet ihn genau. Sieht das Potenzial, aber auch die Gefahr, dass er sich selbst überschätzt. Nadia begegnet ihm mit klarer Haltung. Sie lässt sich nicht beeindrucken, fordert Präzision statt Tempo und trifft damit genau seinen wunden Punkt. Im Team ist Javier der, der Bewegung reinbringt. Der antreibt, hinterfragt, manchmal auch überzieht. Er will gut sein. Vielleicht einer der Besten. Und genau das steht ihm manchmal im Weg.<br />
</div>
<div class="wanted3_wantedpic_box"><div class="wanted3_wantedpic" style="background-image: url('https://i.imgur.com/ZtIdRuc.gif');"></div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-birthday-cake"></i> 33 Jahre</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-briefcase"></i> Assistenzarzt</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-portrait"></i> Tyler Posey</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-feather-alt"></i> frei</div>
</div>
</div>
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<div class="wanted3_wantedbox">
<div class="wanted3_wantedpic_box"><div class="wanted3_wantedpic" style="background-image: url('https://i.imgur.com/uOJsgUG.gif');"></div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-birthday-cake"></i> 28 Jahre</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-briefcase"></i> Assistenzärztin</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-portrait"></i> Anya Chalotra</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-feather-alt"></i> frei</div>
</div>
<div class="wanted3_wantedtext"><b>Dr. Dana Patel</b> Anderen ist sie immer einen Schritt voraus – zumindest in ihrem Kopf. Dana ist Assistenzärztin im 2. Weiterbildungsjahr und jemand, der selten stillsteht. Sie denkt viel, fragt viel, will verstehen und nicht nur ausführen. Manchmal zu viel. Manchmal schneller, als es ihr selbst guttut. Sie ist wissbegierig, aufmerksam und lernfähig. Dinge begreift sie schnell, merkt sich Details und versucht, alles richtig zu machen. Genau das steht ihr gelegentlich im Weg. Perfektion ist für sie kein Ziel, sondern ein Anspruch. An sich selbst mehr als an andere. Dana sucht Anerkennung. Vor allem von Nadia. Zwischen ihnen liegt diese leise Dynamik aus Mentorin und ehrgeiziger Schülerin. Nadia gibt viel Feedback, aber spricht selten Lob aus. Für Dana fühlt sich Schweigen oft wie Kritik an. Und trotzdem bleibt sie dran. Weil sie genau weiß, dass sie von ihr lernen kann. Im Team ist sie engagiert, präsent und manchmal ein bisschen zu eifrig. Sie übernimmt Verantwortung, auch dann, wenn sie sich noch nicht ganz sicher ist. Fehler nimmt sie sich zu Herzen, denkt sie durch, trägt sie länger mit sich, als nötig wäre. Bis nach Hause in den Feierabend. Vor Schichten hört sie Podcasts, geht Abläufe im Kopf durch, bereitet sich vor, als ließe sich Unsicherheit damit kontrollieren. Tut es nicht. Aber es hilft ihr zumindest ein wenig. Nach außen wirkt Dana aber stets stabil. Belastbar. Funktionierend. Nach innen bleibt die leise Sorge, irgendwann genau das nicht zu sein. Und genau deshalb gibt sie selten weniger als alles.</div>
</div>
<br />
<div class="wanted3_wantedbox">
<div class="wanted3_wantedtext"><b>Rachel Thompson</b> Das Rückgrat der Station nennt sich Rachel Thompson. Sie ist leitende Krankenschwester in der Notaufnahme und diejenige, bei der alle Fäden zusammenlaufen. Sie kennt jeden Ablauf, jede Abkürzung und jeden Fehler, bevor er passiert. Wenn jemand eine Frage hat, dann ist man bei ihr garantiert an der richtigen Adresse. Rachel arbeitet effizient, vorausschauend und ohne unnötige Umwege. Organisation ist für sie kein Konzept, sondern Alltag. Während andere noch reagieren, hat Rachel längst gehandelt. Hektik beeindruckt sie nicht. Unordnung noch weniger (aber es macht sie manchmal rasend). Sie ist ist klar in dem, was sie sagt. Freundlich, wenn es passt. Deutlich, wenn es nötig ist. Sie schützt ihr Team völlig kompromisslos. Wer versucht, Pflegepersonal zu übergehen oder kleinzureden, bekommt das sofort zu spüren. Mit Eli arbeitet sie auf Augenhöhe. Unterschiedliche Rollen, gleiche Verantwortung. Sie widerspricht ihm, wenn es sein muss, und er akzeptiert es, weil er weiß, dass sie oft recht hat. Mit den Ärzten insgesamt ist sie pragmatisch. Respekt ist keine Einbahnstraße. Für die Jüngeren im Team ist sie Orientierung, manchmal auch Schutzschild. Privat lässt sie kaum durchblicken, was sie bewegt. Nicht, weil es nichts gäbe, sondern weil sie entscheidet, wann es Raum bekommt. Nur wenn es Klatsch und Tratsch gibt, schlägt sie manchmal über die Strenge. Rachel hält die Notaufnahme am Laufen. Und meistens merkt man erst, wie sehr, wenn sie einmal nicht da ist.</div>
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<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-birthday-cake"></i> 40 Jahre</div>
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schwester</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-portrait"></i> Linda Cardellini</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-feather-alt"></i> frei</div>
</div>
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<div class="wanted3_wantedbox">
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<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-birthday-cake"></i> 36 Jahre</div>
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<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-feather-alt"></i> frei</div>
</div>
<div class="wanted3_wantedtext"><b>Marcus Lee</b> ist Notfallpfleger im Schockraum und einer von denen, die funktionieren, wenn andere längst an ihre Grenzen kommen. Er spricht wenig, bewegt sich kontrolliert und weiß genau, was er tut. Jeder Handgriff sitzt. Erfahrung spricht mehr als tausend Worte. Er arbeitet strukturiert, aufmerksam und mit einer Ruhe, die sich auf den ganzen Raum überträgt. Während Monitore piepen und Stimmen lauter werden, bleibt Marcus konstant. Keine Hektik, keine unnötigen Worte. Nur Fokus. Seine Stärke liegt im Timing. Er ist da, bevor man ihn braucht, reicht das richtige Instrument, noch bevor es angefordert wird. Fehler entgehen ihm selten. Und wenn doch etwas schief läuft, ist er der Erste, der gegensteuert, ohne Aufsehen zu machen. Mit Rachel verbindet ihn ein stilles, eingespieltes Verständnis. Wenig Worte, klare Abläufe. Ärzten begegnet er sachlich und auf Augenhöhe. Wer strukturiert arbeitet, bekommt seine volle Unterstützung. Wer es nicht tut, merkt schnell, dass er wenig Geduld dafür hat. Für neue Kollegen ist er kein lauter Mentor, aber ein verlässlicher Orientierungspunkt. Marcus ist keiner, der im Mittelpunkt steht. Aber oft der, der dafür sorgt, dass alles zusammenhält.<br />
</div>
</div>
<br />
<div class="wanted3_between">Just so you know: nothing accidentally goes in your butt. Sincerely, the ER staff.</div>
<br />
<div class="wanted3_epilog"><span>Epilog</span> Das ist also das Team der Notaufnahme. Wahrscheinlich nur ein erwähnenswerter Bruchteil. Ihr findet hier ein wildes Potpourri an möglichen Charakter Ideen für die quasi hektischste Station im gesamten Krankenhaus. Aber hier ist nichts in Stein gemeißelt. Wir freuen uns auf Ideen, neue Nuancen und definitiv über Zuwachs. Die Herrschaften hier dürfen gerne auch nur Lotsen und Randpuzzlestücke sein. Ich bin Coco und hauche dem Chef des Ganzen Leben ein. Eli ist definitiv auch kein Heiliger und erst jetzt kein Alleskönner, auch wenn er gerne mal so tut. Ohne sein Team wäre er sowieso nichts. Reibungspunkte gibt es bei dieser Art von Arbeit definitiv genug, aber wahrscheinlich auch genauso viele Momente fürs Herz.<br />
Ich selbst plane und plotte gerne, lasse meine Charaktere aber auch oft genug ins offene Messer rennen. Außerdem versuche ich regelmäßig zu posten, wenn nichts dazwischen kommt. Anschluss ist nicht nur in der Notaufnahme gegeben, sondern auch im restlichen Krankenhaus und wahrscheinlich auch über die Grenzen hinaus. Ich freue mich über neue Post-Partner und frische Ideen. Und noch einmal zum Mitschreiben: Namen, Alter, Aussehen und Jobs bzw. Stellen innerhalb der Notaufnahme sind keinesfalls in Stein gemeißelt und dürfen ganz nach Gusto bestückt werden.<br />
Ich freue mich <3</div>
<br />
<div class="wanted3_text2"><span>Hard to say it's </span>over</div>
<div class="wanted3_border2"></div></div>
<div class="wanted3_between">Made with love by <a href="https://storming-gates.de/member.php?action=profile&uid=279">Ales</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<link href="https://fonts.googleapis.com/css2?family=Open+Sans:wght@300;400;600;700;800&family=Oswald:wght@200;300;400;500;600;700&display=swap" rel="stylesheet"> <style>.wanted3_background{background: #fafafa; width: 500px; margin: auto;}/*<br />
<br />
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<br />
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<br />
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<div class="wanted3_background"><div class="wanted3_border"></div><div class="wanted3_text">You can either <span>work in the ER or</span><br />
you can have faith im humanity</div>
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<div class="wanted3_epilog"><span>Prolog</span> Die Notaufnahme des Northwestern Memorial Hospitals schläft quasi nie. Sie wird nur manchmal für einen Moment leiser, aber das hält meistens nicht lange an. Zwischen flackernden Monitoren, halb geleerten Kaffeebechern und dem stetigen Kommen und Gehen entsteht etwas, das mehr ist als nur ein Arbeitsplatz. Ein System aus Menschen, die immer funktionieren müssen. Die Mitarbeiter versuchen, Präzision in Momente zu bringen, die keine Fehler verzeihen. Sie alle kommen aus unterschiedlichen Richtungen. Mit eigenen Geschichten, eigenen Fehlern, eigenen Gründen, hier zu sein. Und doch stehen sie Seite an Seite, wenn es darauf ankommt. Das hier ist schließlich ein Teamsport. Nicht, weil sie sich immer verstehen. Sondern weil sie sich aufeinander verlassen müssen. Hier zählt keine Vergangenheit und kein Morgen. Nur das Jetzt. Der nächste Handgriff. Die nächste Entscheidung. Sekunden, die darüber bestimmen, ob etwas bleibt oder verloren geht. Alles greift ineinander. Worte sind knapp, Blicke reichen oft aus. Fehler haben Gewicht, richtiges Handeln noch mehr. Und irgendwo zwischen all dem Chaos liegt eine Struktur, die nur die verstehen, die Teil davon sind. Die Türen öffnen sich. Der nächste Patient wird eingeliefert. Und alles beginnt von vorn.</div>
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<div class="wanted3_between">Just take that lunch break.<br />
They bother about the wait anyways.</div>
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<div class="wanted3_wantedbox">
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<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-birthday-cake"></i> 44 Jahre</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-briefcase"></i> Leitender Chefarzt</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-portrait"></i> Oscar Isaac</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-feather-alt"></i> vergeben</div>
</div>
<div class="wanted3_wantedtext"><b>Dr. Eli Lieberman</b> Kontrolliert, analytisch, nach außen souverän. Eli trägt Verantwortung wie ein maßgeschneidertes Sakko, das mit den Jahren schwerer geworden ist, ohne je an Form zu verlieren. In der Notaufnahme funktioniert er auch dann noch, wenn andere längst an ihre Grenzen stoßen. Seine Jahre in Kundus haben ihn geprägt. Zwischen Staub, Unruhen und improvisierten OPs hat er gelernt, unter Druck klar zu bleiben. Die Ruhe ist geblieben, ebenso wie der leise Zweifel an allem, was sich nicht beweisen lässt. Der jüdische Glaube ist für ihn längst etwas Persönliches geworden, verborgen unter einem schlichten Anhänger, den er nicht ablegt, aber auch nicht erklärt. Eli hält Distanz. Privatleben und Beruf trennt er konsequent – zumindest nach außen. Nach einer gescheiterten Ehe und einem Leben, das sich mehr im Krankenhaus als in seinem Haus in Lincoln Park abspielt, bleibt wenig Raum für Beständigkeit. Beziehungen kommen und gehen. Sein Job bleibt. Das selbstsichere, manchmal beinahe selbstgefällige Lächeln gehört zu ihm wie seine ruhigen Hände. Er weiß, dass er gut ist. Vielleicht einer der Besten.</div>
</div>
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<div class="wanted3_wantedbox">
<div class="wanted3_wantedtext"><b>Dr. Evelyn 'Eve' Carter</b> Dr. Carter ist Oberärztin in der Notaufnahme und eine der wenigen, die einen Raum allein durch ihre Präsenz ordnen kann. Sie denkt strukturiert, entscheidet präzise und verliert selbst dann nicht den Überblick, wenn um sie herum längst Chaos herrscht. Ihre Stärke liegt in der Einschätzung. Internistische Notfälle, komplexe Verläufe und unklare Diagnosen. Eve stellt die richtigen Fragen, wenn alle anderen schon zu weit gedacht haben. Erfahrung, Disziplin und ein klarer Blick machen sie zu einer festen Konstante im Team. Evelyn ist direkt, fordernd und konsequent. Ungeduldig, wenn jemand unvorbereitet ist. Fair, wenn jemand bereit ist zu lernen. Sie fördert gezielt, aber ohne große Worte. Wer ihre Unterstützung bekommt, hat sie sich verdient. Mit Eli verbindet sie ein stilles, professionelles Gleichgewicht. Sie widerspricht ihm, wenn es nötig ist und er lässt es zu. Beide wissen, dass sie die Notaufnahme gemeinsam stabil halten. Nadia begegnet sie zunächst mit Distanz, erkennt aber schnell ihre Präzision und respektiert sie dafür. Zwischen ihnen entsteht kein offenes Vertrauen, sondern ein leises Verständnis. Mit dem Team arbeitet Eve effizient. Besonders mit Rachel funktioniert vieles ohne Worte. Assistenzärzte testet sie, nicht um sie bloßzustellen, sondern um zu sehen, wer durchhält. Privat bleibt Evelyn weitgehend für sich. Sie hat sich bewusst gegen eine Chefarztposition entschieden, um näher an der Medizin zu bleiben. Ob das die richtige Entscheidung war, hinterfragt sie selten. Und wenn doch, dann nur für einen kurzen Moment.</div>
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<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-birthday-cake"></i> 43 Jahre</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-briefcase"></i> Chefärztin</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-portrait"></i> Morena Baccarin</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-feather-alt"></i> frei</div>
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<div class="wanted3_wantedpic_box"><div class="wanted3_wantedpic" style="background-image: url('https://i.imgur.com/clX46wF.gif');"></div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-birthday-cake"></i> 47 Jahre</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-briefcase"></i> Chefarzt</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-portrait"></i> Ebon Moss-Bachrach</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-feather-alt"></i> frei</div>
</div>
<div class="wanted3_wantedtext"><b>Dr. John Kowalski</b> ist Oberarzt in der Notaufnahme und mit seiner trockenen Art nur schwer aus der Fassung zu bringen. Er ist so etwas wie das inoffizielle Gedächtnis der Station. Er hat alles schon einmal gesehen. Und wenn nicht, tut er zumindest so. Er arbeitet pragmatisch, denkt schnell und spricht selten mehr, als nötig ist. Seine Kommentare sind knapp, oft trocken und manchmal grenzwertig ehrlich. Wer ihn nicht kennt, hält ihn für distanziert, aber das täuscht. Kowalski erkennt Fehler früh. Er spricht sie aus,ohne Drama und Umwege. Er erwartet, dass andere vorbereitet sind und hat wenig Geduld für Improvisation ohne Grundlage. Gleichzeitig ist er einer der wenigen, die eingreifen, bevor etwas wirklich schiefläuft. Mit Eli verbindet ihn ein gewachsenes Vertrauen. Einer der wenigen, die ihm offen widersprechen dürfen und es auch tun. Ohne Konkurrenz, ohne Machtspiel. Einfach, weil es notwendig ist (natürlich nur wenn nötig). Nadia begegnete er anfangs mit prüfender Skepsis. Nicht aus Misstrauen, sondern aus Gewohnheit. Respekt kommt bei ihm nicht sofort, aber er bleibt, wenn er einmal da ist. Für die Assistenzärzte ist er gleichermaßen Herausforderung und Sicherheitsnetz. Er lässt sie laufen, aber nie so weit, dass sie fallen. Privates bleibt bei ihm im Hintergrund. Nicht, weil es nichts gäbe, sondern weil es hier keine Rolle spielt. Im Dienst ist Kowalski das, was man nicht ersetzen kann: Erfahrung, die im richtigen Moment leise den Unterschied macht.</div>
</div>
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<div class="wanted3_wantedbox">
<div class="wanted3_wantedtext"><b>Dr. Hannah Weissman</b> Um die Anästhesie kümmert sich in der Notaufnahme hauptsächlich Dr. Weissman. Sie ist Anästhesistin und erfüllt quasi jedes Klischee, das mit dieser Position einhergeht. Wenn sie da ist, wird es leiser. Nicht, weil sie es verlangt, sondern weil niemand es für nötig hält, dagegen anzukommen. Sie arbeitet fokussiert, strukturiert und ohne unnötige Worte. Entscheidungen trifft sie schnell, klar und ohne Zögern. Diskussionen führt sie nur, wenn sie einen Zweck haben. Ansonsten handelt sie. Ihre Stärke liegt darin, kritische Situationen zu stabilisieren, während andere noch versuchen, sie zu begreifen. Hannah ist direkt, sachlich und wenig empfänglich für Hektik. Fehler übersieht sie nicht, kommentiert sie aber nur dann, wenn es notwendig ist. Mit Eli verbindet sie ein professionelles Verständnis. Wenig Worte, klare Abläufe. Beide verlassen sich darauf, dass der andere funktioniert, auch wenn sie hin und wieder aneinandergeraten. Kowalski begegnet sie auf Augenhöhe: zwei, die nicht viel erklären müssen, um sich zu verstehen. Nadia respektiert sie für ihre Klarheit, während Hannah ihre Ruhe im Druck anerkennt. Im Team ist sie die Konstante im Hintergrund. Diejenige, die übernimmt, wenn es kritisch wird und wieder verschwindet, sobald es stabil ist. Keiner weiß so genau wohin (wahrscheinlich raucht sie auf dem Dach). Privates bleibt auch bei ihr außen vor. Im richtigen Moment ist Hannah Weiss die, die alles zusammenhält. Und genau das macht sie unverzichtbar.<br />
</div>
<div class="wanted3_wantedpic_box"><div class="wanted3_wantedpic" style="background-image: url('https://i.imgur.com/aYNDyXp.gif');"></div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-birthday-cake"></i> 41 Jahre</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-briefcase"></i> Anästististin</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-portrait"></i> Rebecca Ferguson</div>
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<div class="wanted3_wantedbox">
<div class="wanted3_wantedpic_box"><div class="wanted3_wantedpic" style="background-image: url('https://i.imgur.com/U7yiEZF.gif');"></div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-birthday-cake"></i> 38 Jahre</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-briefcase"></i> Traumatologin</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-portrait"></i> May Calamawy</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-feather-alt"></i> vergeben</div>
</div>
<div class="wanted3_wantedtext"><b>Dr. Nadia Javadi</b> Ruhig, präzise und unerschütterlich. Nadia beobachtet mehr, als sie spricht und entscheidet sich meist klar, direkt und ohne Umwege. Respekt fordert sie nicht ein, sondern erarbeitet sich. Ehrgeizig, verantwortungsbewusst und zielorientiert hat sie ihren Platz in der Traumachirurgie nie dem Zufall überlassen. Ein späteres Medizinstudium folgte nach einer Ausbildung zur Krankenschwester. Berufserfahrung hat sie allemal. Nadia ist aufmerksam, zuverlässig und hingebungsvoll, oft über die eigenen Grenzen hinaus. Nein zu sagen fällt ihr schwer. Perfektion hingegen nicht. Nadia denkt viel, manchmal zu viel. Sie ist überkritisch, vor allem sich selbst gegenüber, erinnert sich an Dinge, die andere längst vergessen haben und lässt besonders die eigenen Fehler selten los. Ihr Leben außerhalb der Klinik ist weniger geordnet. Eine Ehe, die nicht mehr so klar ist wie früher. Chicago als eine Stadt, in der sie erst neu ist und in die sie noch nicht klar gehört. Und trotzdem funktioniert sie. Strukturiert, kontrolliert und resilient. Schwarzer Kaffee mit zu viel Zucker, dunkle Schokolade am Morgen, leises Summen alter Songs, wenn die Gedanken zu laut werden. Kleine Konstanten in einem Leben, das ständig in Bewegung ist. Im Krankenhaus hingegen ist alles klar. Dort weiß Nadia, wer sie ist.</div>
</div>
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<div class="wanted3_wantedbox">
<div class="wanted3_wantedtext"><b>Dr. Javier Morales</b> Morales ist Assistenzarzt im 4. Jahr und jemand, der selten lange stillsteht. Er denkt schnell, handelt schnell und spricht oft genau in dem Moment, in dem andere noch überlegen. Für ihn ist die Notaufnahme kein Ort zum Zögern. Gerne spricht er den Leuten auch mal dazwischen. Fachlich ist Javi stark, besonders in der Akutdiagnostik. Ultraschall liegt ihm, Entscheidungen trifft er mit einer Sicherheit, die manchmal beeindruckt und manchmal auch herausfordert. Er verlässt sich auf sein Gefühl, auf Erfahrung und auf den Moment. Javier ist charmant, direkt und nicht frei von Risiko. Er diskutiert gern, stellt Diagnosen infrage und geht dabei auch über Grenzen, wenn er glaubt, recht zu haben. Fehler akzeptiert er nur ungern. Still zu reflektieren gehört nicht zu seinen Stärken. Mit Kowalski gerät er regelmäßig aneinander. Erfahrung trifft auf Instinkt. Kontrolle auf Tempo. Eli beobachtet ihn genau. Sieht das Potenzial, aber auch die Gefahr, dass er sich selbst überschätzt. Nadia begegnet ihm mit klarer Haltung. Sie lässt sich nicht beeindrucken, fordert Präzision statt Tempo und trifft damit genau seinen wunden Punkt. Im Team ist Javier der, der Bewegung reinbringt. Der antreibt, hinterfragt, manchmal auch überzieht. Er will gut sein. Vielleicht einer der Besten. Und genau das steht ihm manchmal im Weg.<br />
</div>
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<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-birthday-cake"></i> 33 Jahre</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-briefcase"></i> Assistenzarzt</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-portrait"></i> Tyler Posey</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-feather-alt"></i> frei</div>
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<div class="wanted3_wantedbox">
<div class="wanted3_wantedpic_box"><div class="wanted3_wantedpic" style="background-image: url('https://i.imgur.com/uOJsgUG.gif');"></div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-birthday-cake"></i> 28 Jahre</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-briefcase"></i> Assistenzärztin</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-portrait"></i> Anya Chalotra</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-feather-alt"></i> frei</div>
</div>
<div class="wanted3_wantedtext"><b>Dr. Dana Patel</b> Anderen ist sie immer einen Schritt voraus – zumindest in ihrem Kopf. Dana ist Assistenzärztin im 2. Weiterbildungsjahr und jemand, der selten stillsteht. Sie denkt viel, fragt viel, will verstehen und nicht nur ausführen. Manchmal zu viel. Manchmal schneller, als es ihr selbst guttut. Sie ist wissbegierig, aufmerksam und lernfähig. Dinge begreift sie schnell, merkt sich Details und versucht, alles richtig zu machen. Genau das steht ihr gelegentlich im Weg. Perfektion ist für sie kein Ziel, sondern ein Anspruch. An sich selbst mehr als an andere. Dana sucht Anerkennung. Vor allem von Nadia. Zwischen ihnen liegt diese leise Dynamik aus Mentorin und ehrgeiziger Schülerin. Nadia gibt viel Feedback, aber spricht selten Lob aus. Für Dana fühlt sich Schweigen oft wie Kritik an. Und trotzdem bleibt sie dran. Weil sie genau weiß, dass sie von ihr lernen kann. Im Team ist sie engagiert, präsent und manchmal ein bisschen zu eifrig. Sie übernimmt Verantwortung, auch dann, wenn sie sich noch nicht ganz sicher ist. Fehler nimmt sie sich zu Herzen, denkt sie durch, trägt sie länger mit sich, als nötig wäre. Bis nach Hause in den Feierabend. Vor Schichten hört sie Podcasts, geht Abläufe im Kopf durch, bereitet sich vor, als ließe sich Unsicherheit damit kontrollieren. Tut es nicht. Aber es hilft ihr zumindest ein wenig. Nach außen wirkt Dana aber stets stabil. Belastbar. Funktionierend. Nach innen bleibt die leise Sorge, irgendwann genau das nicht zu sein. Und genau deshalb gibt sie selten weniger als alles.</div>
</div>
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<div class="wanted3_wantedbox">
<div class="wanted3_wantedtext"><b>Rachel Thompson</b> Das Rückgrat der Station nennt sich Rachel Thompson. Sie ist leitende Krankenschwester in der Notaufnahme und diejenige, bei der alle Fäden zusammenlaufen. Sie kennt jeden Ablauf, jede Abkürzung und jeden Fehler, bevor er passiert. Wenn jemand eine Frage hat, dann ist man bei ihr garantiert an der richtigen Adresse. Rachel arbeitet effizient, vorausschauend und ohne unnötige Umwege. Organisation ist für sie kein Konzept, sondern Alltag. Während andere noch reagieren, hat Rachel längst gehandelt. Hektik beeindruckt sie nicht. Unordnung noch weniger (aber es macht sie manchmal rasend). Sie ist ist klar in dem, was sie sagt. Freundlich, wenn es passt. Deutlich, wenn es nötig ist. Sie schützt ihr Team völlig kompromisslos. Wer versucht, Pflegepersonal zu übergehen oder kleinzureden, bekommt das sofort zu spüren. Mit Eli arbeitet sie auf Augenhöhe. Unterschiedliche Rollen, gleiche Verantwortung. Sie widerspricht ihm, wenn es sein muss, und er akzeptiert es, weil er weiß, dass sie oft recht hat. Mit den Ärzten insgesamt ist sie pragmatisch. Respekt ist keine Einbahnstraße. Für die Jüngeren im Team ist sie Orientierung, manchmal auch Schutzschild. Privat lässt sie kaum durchblicken, was sie bewegt. Nicht, weil es nichts gäbe, sondern weil sie entscheidet, wann es Raum bekommt. Nur wenn es Klatsch und Tratsch gibt, schlägt sie manchmal über die Strenge. Rachel hält die Notaufnahme am Laufen. Und meistens merkt man erst, wie sehr, wenn sie einmal nicht da ist.</div>
<div class="wanted3_wantedpic_box"><div class="wanted3_wantedpic" style="background-image: url('https://i.imgur.com/ijo1OhU.gif');"></div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-birthday-cake"></i> 40 Jahre</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-briefcase"></i> Kranken-<br />
schwester</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-portrait"></i> Linda Cardellini</div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-feather-alt"></i> frei</div>
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<div class="wanted3_wantedbox">
<div class="wanted3_wantedpic_box"><div class="wanted3_wantedpic" style="background-image: url('https://i.imgur.com/RIO6Vki.gif');"></div>
<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-birthday-cake"></i> 36 Jahre</div>
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<div class="wanted3_wantedshortinfos"><i class="fas fa-feather-alt"></i> frei</div>
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<div class="wanted3_wantedtext"><b>Marcus Lee</b> ist Notfallpfleger im Schockraum und einer von denen, die funktionieren, wenn andere längst an ihre Grenzen kommen. Er spricht wenig, bewegt sich kontrolliert und weiß genau, was er tut. Jeder Handgriff sitzt. Erfahrung spricht mehr als tausend Worte. Er arbeitet strukturiert, aufmerksam und mit einer Ruhe, die sich auf den ganzen Raum überträgt. Während Monitore piepen und Stimmen lauter werden, bleibt Marcus konstant. Keine Hektik, keine unnötigen Worte. Nur Fokus. Seine Stärke liegt im Timing. Er ist da, bevor man ihn braucht, reicht das richtige Instrument, noch bevor es angefordert wird. Fehler entgehen ihm selten. Und wenn doch etwas schief läuft, ist er der Erste, der gegensteuert, ohne Aufsehen zu machen. Mit Rachel verbindet ihn ein stilles, eingespieltes Verständnis. Wenig Worte, klare Abläufe. Ärzten begegnet er sachlich und auf Augenhöhe. Wer strukturiert arbeitet, bekommt seine volle Unterstützung. Wer es nicht tut, merkt schnell, dass er wenig Geduld dafür hat. Für neue Kollegen ist er kein lauter Mentor, aber ein verlässlicher Orientierungspunkt. Marcus ist keiner, der im Mittelpunkt steht. Aber oft der, der dafür sorgt, dass alles zusammenhält.<br />
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<div class="wanted3_between">Just so you know: nothing accidentally goes in your butt. Sincerely, the ER staff.</div>
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<div class="wanted3_epilog"><span>Epilog</span> Das ist also das Team der Notaufnahme. Wahrscheinlich nur ein erwähnenswerter Bruchteil. Ihr findet hier ein wildes Potpourri an möglichen Charakter Ideen für die quasi hektischste Station im gesamten Krankenhaus. Aber hier ist nichts in Stein gemeißelt. Wir freuen uns auf Ideen, neue Nuancen und definitiv über Zuwachs. Die Herrschaften hier dürfen gerne auch nur Lotsen und Randpuzzlestücke sein. Ich bin Coco und hauche dem Chef des Ganzen Leben ein. Eli ist definitiv auch kein Heiliger und erst jetzt kein Alleskönner, auch wenn er gerne mal so tut. Ohne sein Team wäre er sowieso nichts. Reibungspunkte gibt es bei dieser Art von Arbeit definitiv genug, aber wahrscheinlich auch genauso viele Momente fürs Herz.<br />
Ich selbst plane und plotte gerne, lasse meine Charaktere aber auch oft genug ins offene Messer rennen. Außerdem versuche ich regelmäßig zu posten, wenn nichts dazwischen kommt. Anschluss ist nicht nur in der Notaufnahme gegeben, sondern auch im restlichen Krankenhaus und wahrscheinlich auch über die Grenzen hinaus. Ich freue mich über neue Post-Partner und frische Ideen. Und noch einmal zum Mitschreiben: Namen, Alter, Aussehen und Jobs bzw. Stellen innerhalb der Notaufnahme sind keinesfalls in Stein gemeißelt und dürfen ganz nach Gusto bestückt werden.<br />
Ich freue mich <3</div>
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<div class="wanted3_text2"><span>Hard to say it's </span>over</div>
<div class="wanted3_border2"></div></div>
<div class="wanted3_between">Made with love by <a href="https://storming-gates.de/member.php?action=profile&uid=279">Ales</a></div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[and when you're close up, give me the shivers]]></title>
			<link>https://allthatremains.de/showthread.php?tid=447</link>
			<pubDate>Mon, 06 Apr 2026 22:15:35 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://allthatremains.de/member.php?action=profile&uid=114">Marissa Harrison</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://allthatremains.de/showthread.php?tid=447</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><details><br />
  <summary>Outfit</summary><br />
  <p><img src="https://i.ibb.co/4ZmCLxg9/outfit-missy.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: outfit-missy.jpg]" class="mycode_img" /></p>
</details></div>
<br />
Das lange dunkle Haar floss seidig über ihre unter einem onyxschwarzen Blazer verborgenen Schultern und bewegte sich sanft mit jedem anmutigen Schritt, der Missy tiefer ins Innere der Bar führte. An der East Huron Street unweit des Northwestern Memorial Hospitals gelegen, war die Location an diesem Mittwochabend gut besucht und beherbergte für die Besuchslänge von statistisch gesehen im Schnitt 2,7 Drinks ein sehr gemischtes Publikum. Junge Studentinnen und Studenten läuteten hier trotz Nicht-Wochenende ihren feuchtfröhlichen Abend ein, ehe sie in die Clubs der Stadt ausflogen. Freundesgruppen in ihren späten 20ern bis besten 40ern unterhielten sich angeregt über die High- und Lowlights seit ihrer letzten Begegnung. Für Marissa waren die individuellen Gäste eine in ihrer Vielzahl gesichtslose Masse. Die einzigen Personen, an denen ihre Aufmerksamkeit beim Passieren des Tisches für den Hauch eines Moments länger haften blieb, waren ein älteres Pärchen, das sich augenscheinlich zu einer Date Night verabredet hatte. Beide adrett gekleidet, mit schneeweißem Haar, von Lebenserfahrung zerfurchten Gesichtern und einer Liebe im Blick, die der 34-Jährigen unmittelbar das Herz erweichte. <br />
<br />
Die an der Bar vorherrschende indirekte Beleuchtung warf keine Schatten auf Vergangenheit oder Zukunft, sondern legte den warmen Lichtimpuls allein auf die Gegenwart, während die unaufdringliche Hintergrundmusik die vorherrschende gemütliche Atmosphäre untermalte. Von ihrem Sitzplatz auf einem Barhocker am hinteren Ende der L-förmigen Theke aus hatte die Dunkelhaarige einen guten Blick auf den Eingangsbereich, ohne sich im Fokus zu befinden. Nicht mehr lange, dann würde sie in Gesellschaft sein. Genauer gesagt nicht sie, Missy, sondern ihr Alter Ego <i>Layla</i>, die ein bezahltes Rendezvous hatte. Hatte sie bei ihren ersten Escortjobs in den Stunden vor dem jeweiligen Termin noch mit der Vorbereitung gehadert, war die Get-Ready-Routine mittlerweile eingespielt. Von der Frisur über den perfekten Cat-Eye-Lidstrich bis zur Wahl ihrer Arbeitskleidung. Diese hing stark vom Anlass ab. Je nachdem ob sie als <i>feste Freundin</i>, <i>professionelle Eventbegleitung</i> oder <i>sündige Verführerin</i> gebucht wurde. Letzteres war heute Abend der Fall, weshalb ihr kurzes, tief ausgeschnittenes schwarzes Kleid mit den silbernen Applikationen bereits mit Neugier zu erahnen ließ, was zu einem späteren Zeitpunkt gemeinsam enthüllt werden würde. <br />
<br />
Der Barkeeper fragte nach ihrer Bestellung und Missy orderte ein stilles Mineralwasser. Wenn sie arbeitete, trank sie lediglich zum Anstoßen mit dem Kunden Alkohol, sonst bevorzugte sie einen klaren Kopf. Auch, um darauf zu achten, dass sich ihr <i>Date</i> nicht in seiner Aufregung übernahm. Lockerheit war gut, gefallene Hemmungen konnten unangenehm werden. Aus ihrer kleinen Handtasche fischte sie ihr Smartphone. Ein Blick auf die digitale Uhr besagte, dass sie noch eine gute halbe Stunde Zeit hatte, ehe ihre Verabredung - ein Paar, das sein Sexleben mit ihrer Unterstützung aufspicen wollte - eintreffen würde. <br />
<br />
Nachdem sie mit flinkem Daumen eine schnelle Mail an einen möglichen Fotografie-Kontakt aus dem Missy-Universum verschickt hatte, ließ sie - am Wasserglas nippend - den Blick über die übrigen Gäste wandern, deren Gesichter bei näherer Betrachtung klarer wurden. Eigentlich als Überbrückung der Wartezeit gedacht, hätte sie nicht damit gerechnet, jemand Bekanntes zu erspähen und doch blieben ihre grünen Iriden plötzlich wie magnetisch angezogen an einer bestimmten Person hängen. Alex! Der Chirurg, der beste Karaoke-Partner, der <i>platonische</i> Freund, den sie bei ihrem letzten Treffen geküsst hatte. Unweigerlich ließen die damit verbundenen Emotionen ein Lächeln auf ihren Lippen entstehen, die sich schon kurz nach der ersten und bislang einzigen Berührung eine Wiederholung des Austausches mit dem Älteren gewünscht hätten. Bislang war es ihnen in den unzähligen Nachrichten danach jedoch nicht einmal gelungen, über dieses K - Karaoke und der tequilabedingte Kater am nächsten Tag waren in Textform thematisiert worden - aufzuarbeiten. Lediglich im Subtext hatte das Eingeständnis im Konsens darüber, dass es ein sehr schöner Abend gewesen war, mitgeschwebt. So hatte zumindest Missy die Nachrichten zwischen den Zeilen gedeutet. <br />
<br />
Nächste Woche Freitag stand ihr gemeinsamer Road Trip an. Seit sie sich hinsichtlich des Datums geeinigt hatten, behielt die Fotografin motiviert den Wetterbericht und die Aurora-Wahrscheinlichkeit im Auge und hatte Alex bereits ein paar mögliche Fotostopps geschickt, die auf der Route lagen. Missys Empfinden nach harmonierten sie in dieser Hinsicht ziemlich gut und sie freute sich auf den Ausflug. Dass sie sich nun vorab und ausgerechnet hier und heute begegneten, löste gemischte Empfindungen in ihr aus. Das Escort trennte Berufliches und Privates grundsätzlich.<br />
<br />
Das Vibrieren ihres Handys zog ihre Aufmerksamkeit auf sich und nach dem Entsperren des Bildschirms verriet ihr das beleuchtete Display, dass ihre Kunden sich verspäten würden. Okay - ihre bezahlte Zeit würde dennoch ab dem Moment der ursprünglichen Vereinbarung laufen. Als die Brünette wieder aufsah, suchte ihr Blick intuitiv nach Alex - und traf dieses Mal den seinigen. Ihr Herz hüpfte, wie von einem winzigen elektrischen Schlag getroffen, ehe ihre Lippen ihm unter einem Lächeln aus der Entfernung ein lautloses <i>"Hi"</i> formten.]]></description>
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Das lange dunkle Haar floss seidig über ihre unter einem onyxschwarzen Blazer verborgenen Schultern und bewegte sich sanft mit jedem anmutigen Schritt, der Missy tiefer ins Innere der Bar führte. An der East Huron Street unweit des Northwestern Memorial Hospitals gelegen, war die Location an diesem Mittwochabend gut besucht und beherbergte für die Besuchslänge von statistisch gesehen im Schnitt 2,7 Drinks ein sehr gemischtes Publikum. Junge Studentinnen und Studenten läuteten hier trotz Nicht-Wochenende ihren feuchtfröhlichen Abend ein, ehe sie in die Clubs der Stadt ausflogen. Freundesgruppen in ihren späten 20ern bis besten 40ern unterhielten sich angeregt über die High- und Lowlights seit ihrer letzten Begegnung. Für Marissa waren die individuellen Gäste eine in ihrer Vielzahl gesichtslose Masse. Die einzigen Personen, an denen ihre Aufmerksamkeit beim Passieren des Tisches für den Hauch eines Moments länger haften blieb, waren ein älteres Pärchen, das sich augenscheinlich zu einer Date Night verabredet hatte. Beide adrett gekleidet, mit schneeweißem Haar, von Lebenserfahrung zerfurchten Gesichtern und einer Liebe im Blick, die der 34-Jährigen unmittelbar das Herz erweichte. <br />
<br />
Die an der Bar vorherrschende indirekte Beleuchtung warf keine Schatten auf Vergangenheit oder Zukunft, sondern legte den warmen Lichtimpuls allein auf die Gegenwart, während die unaufdringliche Hintergrundmusik die vorherrschende gemütliche Atmosphäre untermalte. Von ihrem Sitzplatz auf einem Barhocker am hinteren Ende der L-förmigen Theke aus hatte die Dunkelhaarige einen guten Blick auf den Eingangsbereich, ohne sich im Fokus zu befinden. Nicht mehr lange, dann würde sie in Gesellschaft sein. Genauer gesagt nicht sie, Missy, sondern ihr Alter Ego <i>Layla</i>, die ein bezahltes Rendezvous hatte. Hatte sie bei ihren ersten Escortjobs in den Stunden vor dem jeweiligen Termin noch mit der Vorbereitung gehadert, war die Get-Ready-Routine mittlerweile eingespielt. Von der Frisur über den perfekten Cat-Eye-Lidstrich bis zur Wahl ihrer Arbeitskleidung. Diese hing stark vom Anlass ab. Je nachdem ob sie als <i>feste Freundin</i>, <i>professionelle Eventbegleitung</i> oder <i>sündige Verführerin</i> gebucht wurde. Letzteres war heute Abend der Fall, weshalb ihr kurzes, tief ausgeschnittenes schwarzes Kleid mit den silbernen Applikationen bereits mit Neugier zu erahnen ließ, was zu einem späteren Zeitpunkt gemeinsam enthüllt werden würde. <br />
<br />
Der Barkeeper fragte nach ihrer Bestellung und Missy orderte ein stilles Mineralwasser. Wenn sie arbeitete, trank sie lediglich zum Anstoßen mit dem Kunden Alkohol, sonst bevorzugte sie einen klaren Kopf. Auch, um darauf zu achten, dass sich ihr <i>Date</i> nicht in seiner Aufregung übernahm. Lockerheit war gut, gefallene Hemmungen konnten unangenehm werden. Aus ihrer kleinen Handtasche fischte sie ihr Smartphone. Ein Blick auf die digitale Uhr besagte, dass sie noch eine gute halbe Stunde Zeit hatte, ehe ihre Verabredung - ein Paar, das sein Sexleben mit ihrer Unterstützung aufspicen wollte - eintreffen würde. <br />
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Nachdem sie mit flinkem Daumen eine schnelle Mail an einen möglichen Fotografie-Kontakt aus dem Missy-Universum verschickt hatte, ließ sie - am Wasserglas nippend - den Blick über die übrigen Gäste wandern, deren Gesichter bei näherer Betrachtung klarer wurden. Eigentlich als Überbrückung der Wartezeit gedacht, hätte sie nicht damit gerechnet, jemand Bekanntes zu erspähen und doch blieben ihre grünen Iriden plötzlich wie magnetisch angezogen an einer bestimmten Person hängen. Alex! Der Chirurg, der beste Karaoke-Partner, der <i>platonische</i> Freund, den sie bei ihrem letzten Treffen geküsst hatte. Unweigerlich ließen die damit verbundenen Emotionen ein Lächeln auf ihren Lippen entstehen, die sich schon kurz nach der ersten und bislang einzigen Berührung eine Wiederholung des Austausches mit dem Älteren gewünscht hätten. Bislang war es ihnen in den unzähligen Nachrichten danach jedoch nicht einmal gelungen, über dieses K - Karaoke und der tequilabedingte Kater am nächsten Tag waren in Textform thematisiert worden - aufzuarbeiten. Lediglich im Subtext hatte das Eingeständnis im Konsens darüber, dass es ein sehr schöner Abend gewesen war, mitgeschwebt. So hatte zumindest Missy die Nachrichten zwischen den Zeilen gedeutet. <br />
<br />
Nächste Woche Freitag stand ihr gemeinsamer Road Trip an. Seit sie sich hinsichtlich des Datums geeinigt hatten, behielt die Fotografin motiviert den Wetterbericht und die Aurora-Wahrscheinlichkeit im Auge und hatte Alex bereits ein paar mögliche Fotostopps geschickt, die auf der Route lagen. Missys Empfinden nach harmonierten sie in dieser Hinsicht ziemlich gut und sie freute sich auf den Ausflug. Dass sie sich nun vorab und ausgerechnet hier und heute begegneten, löste gemischte Empfindungen in ihr aus. Das Escort trennte Berufliches und Privates grundsätzlich.<br />
<br />
Das Vibrieren ihres Handys zog ihre Aufmerksamkeit auf sich und nach dem Entsperren des Bildschirms verriet ihr das beleuchtete Display, dass ihre Kunden sich verspäten würden. Okay - ihre bezahlte Zeit würde dennoch ab dem Moment der ursprünglichen Vereinbarung laufen. Als die Brünette wieder aufsah, suchte ihr Blick intuitiv nach Alex - und traf dieses Mal den seinigen. Ihr Herz hüpfte, wie von einem winzigen elektrischen Schlag getroffen, ehe ihre Lippen ihm unter einem Lächeln aus der Entfernung ein lautloses <i>"Hi"</i> formten.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[I'll get over it, I just gotta be DRAMATIC first.]]></title>
			<link>https://allthatremains.de/showthread.php?tid=446</link>
			<pubDate>Mon, 06 Apr 2026 17:24:44 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://allthatremains.de/member.php?action=profile&uid=157">Santiago Rojas</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://allthatremains.de/showthread.php?tid=446</guid>
			<description><![CDATA[CW: Andeutung Scheidung, Erwähnung Schussverletzung<br />
<br />
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<br />
<div id="tm2body"><div id="tm2h1">
I won't be remembered as a woman who kept her mouth shut. <br />
</div><div id="tm2h2">
 I'm okay with that.<br />
</div><div class="tm2h3">
<span>Sofía</span> Rojas Mendoza<br />
</div><div class="tm2h4">
Gesuchte<br />
</div><div class="tm2flex"><div class="tm2left"><div class="tm2img">
<img src="https://images2.imgbox.com/bc/c4/rfYuwOLZ_o.gif"></div>
<div class="tm2facts"><div class="tm2fact">45 Jahre</div><div class="tm2icon"><span class="fas fa-birthday-cake"></span></div></div>
<div class="tm2facts"><div class="tm2fact">Penelope Cruz (?)</div><div class="tm2icon"><span class="fas fa-crown"></span></div></div>
<div class="tm2facts"><div class="tm2fact">geschieden (?)</div><div class="tm2icon"><span class="fas fa-heartbeat"></span></div></div>
</div><div class="tm2right"><div class="tm2p">
Wie man dich beschreiben soll, stellt für viele ein Hindernis dar. Denn mal bist du der fluchende Rohrspatz mit CEO-Dominanz, aber im Bauarbeiter-Slang, dann wieder die kokette und verlockende Femme Fatale im kleinen Schwarzen. Mal bist du sanft und ruhig wie die Oberfläche vom Lake Michigan an einem windstillen, sonnigen Tag und dann wieder geht dein kubanisches Temperament mit dir durch und du spuckst Lava wie so ein Vulkan auf Hawaii. Dich kann man in keine einzelne Schublade stecken, denn es bereitet dir Freude, die Erwartungshaltungen der anderen jederzeit zu torpedieren. Deine große Schwester Beatriz behauptet ja gern, du seist sprunghaft und unzuverlässig, deine kleine Schwester Lucía dagegen hat früher zu dir aufgesehen und beschreibt dich als starke Persönlichkeit. Und dein Zwillingsbruder Santiago, ja, der bezeichnet dich einfach als seine liebste Dramaqueen.<br />
Ihr beiden seid der zusammengepresste, dicke Belag auf einem Sandwich, denn neben Beatriz gibt es noch euren älteren Bruder Rafael und dann wären da noch das Nesthäkchen Lucía und euer jüngerer Bruder Diego. Für eure Eltern war es sicherlich nicht immer ganz einfach sechs Kinder großzuziehen, aber da hält sich dein Mitgefühl in Grenzen. Immerhin war es ihre Entscheidung. Deine Geschwister und du mussten schon früh im Haushalt mithelfen, obwohl deine chaotische und verpeilte Art früher nur für noch mehr Unordnung und Chaos gesorgt haben. Dafür warst du eine Expertin darin alles zu kommentieren und das letzte Wort zu haben. Und am Ende warst du eine fantastische Schwester mit großem Herzen (meistens jedenfalls). <br />
Geld, um ihren Kindern ein Studium an einem richtigen College zu bezahlen, hatten eure Eltern nie. So ging's aber der Mehrheit der Familien im hispanischen Viertel Logan Square in Chicago. Also hast du es vielleicht eigenhändig gestemmt und warst dadurch lange verschuldet, oder arbeitest du noch immer in dem Friseurladen, wo du als Jugendliche ausgeholfen hast? Welcher Job es auch geworden ist, beruflich bist du jedenfalls inzwischen angekommen und du füllst deinen Beruf mit Leidenschaft aus, wie vieles andere in deinem Leben auch. In Sachen Liebe sieht das schon wieder anders aus, oder? Aber du bist keine Frau, die sich großartig beklagt - ha, ha - okay, kleiner Scherz. Wenn dir etwas die Stimmung verhagelt, dann weiß es kurz darauf jeder. Und als riesiger Fan hispanischer Telenovelas, scheinst du manchmal dieses konstruierte Drama auch in deinem Leben zu brauchen...<br />
</div></div></div>
<br />
<div class="tm2h3">
<span>Santiago</span> Rojas Mendoza<br />
</div><div class="tm2h4">
Suchender<br />
</div><div class="tm2flex"><div class="tm2right2"><div class="tm2p">
Santiago war manchmal dein ausgleichender Pol, dann aber wieder stachelte er deine Flamme immer wieder aufs Neue an. Denn auch in ihm lodern das Feuer und Temperament. Inzwischen scheint dein Zwilling seine Impulsivität allerdings besser unter Kontrolle zu haben als du. Aber als Detective Sergeant beim CPD muss er sich ja auch an langweilige Regeln halten und ein gewisses Maß an Professionalität zur Schau stellen. Und sein Partner Theodore Levy hat ihn mit Sicherheit auch geerdet und zur Ruhe gebracht. Manchmal bist du schon ein bisschen neidisch auf diese harmonische Beziehung der beiden. Dann wieder ärgerst du dich über dich selbst. Denn immerhin machen dein Bruder und Teddy gerade eine schwierige Phase durch. Seit Teddy nämlich vor einem Jahr angeschossen wurde, hat er mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und einfach ist das sicher nicht. Außerdem liebst du deinen Schwager-in-spe.<br />
Du warst übrigens auch die Erste, die von Santiagos Homosexualität wusste, was auch irgendwie logisch ist, schließlich habt ihr in euren Zwanzigern zusammen in einer Wohngemeinschaft gelebt. Da blieb es nicht aus, dass Santi auch mal Männer angeschleppt hat, die von dir nichts wollten (dabei bist du fantastisch!). <br />
Du weißt, dass du dich auf deinen Bruder immer verlassen kannst und er stets ein offenes Ohr für dich hat, umgekehrt ist das schließlich auch nicht anders. Nur manchmal, da möchtest du ihm am liebsten den Hals umdrehen, wenn er so stur ist oder aber er dein Leid nicht nicht nachvollziehen kann. Und ja, es ist SCHRECKLICH, wenn keine Eiscreme oder Schokolade da sind, während du deinen Zyklus hast. Da soll er sich ja nicht wagen, zu sagen, dass du momentan auf Zucker verzichten wolltest. Was weiß denn er schon als Mann? Trotzdem würdest du einfach alles für ihn tun, ganz klar! Nur manchmal ist er einfach ein Tonto! <br />
</div></div><div class="tm2left"><div class="tm2img">
<img src="https://images2.imgbox.com/d5/9e/NXgWIgoU_o.gif"></div>
<div class="tm2facts"><div class="tm2fact">45 Jahre</div><div class="tm2icon"><span class="fas fa-birthday-cake"></span></div></div>
<div class="tm2facts"><div class="tm2fact">Edgar Ramirez</div><div class="tm2icon"><span class="fas fa-crown"></span></div></div>
<div class="tm2facts"><div class="tm2fact">in einer Beziehung</div><div class="tm2icon"><span class="fas fa-heartbeat"></span></div></div>
</div></div>
<br />
<div class="tm2h5">
<span>Info</span>rmationen<br />
</div><div class="tm2h6">
Anschluss - Änderungen - Mitspieler<br />
</div><div class="tm2p2">
In den Relations im Lebenslauf habe ich stehen, dass Sofía zwei Kinder aus einer ersten Ehe hat, nach der Scheidung aber inzwischen wieder in einer glücklichen Beziehung ist. Aber das stelle ich dir frei. Genauso gut kann sie auch ein Freigeist sein, der sich nicht binden möchte. Auch, dass sie als Friseurin arbeitet, obliegt deiner Entscheidung. Sie kann auch gern was ganz anderes machen. Nur Millionärin sollte sie nicht sein, das würde einfach nicht zum Konzept passen. Ihren Vornamen darfst du auch abändern, ebenso wie das face claim natürlich. Ihr Alter (Santiago wird Ende März 46) allerdings nicht, weil sonst geht das mit dem Zwillingsgespann nicht auf. Und ihr Nachname ist höchstwahrscheinlich weiterhin ihr Geburtsname, weil es in hispanischen Ländern und Gemeinden die Regel ist, dass eine Heirat keinen Einfluss auf den Nachnamen hat. Aber vielleicht wollte sie es moderner und hatte sich bewusst für den Namen des (Ex-)Mannes/Frau entschieden? Da lasse ich mit mir reden. <br />
Ansonsten wünsche ich mir jemanden, der dieser Lady gern Leben einhauchen und ihr 'Charakter' verleihen möchte. Und ihr Bruder soll nicht nur eine kleine Randnotiz im Ingame bleiben, natürlich möchte ich gern mit dir Szene um Szene eröffnen, um die Geschwister-Dynamik zu beleuchten und die Charakterentwicklung voranzubringen. <br />
Mehr zu ihrem Schwager-in-spe findest du übrigens im Gesuch "forehead kisses & red wine". Und gern können wir uns später noch überlegen den Rest der Family zu suchen! <br />
<br />
Weiteren Anschluss können dir bestimmt unter anderem Santiagos beste Freundin Kasia Mazur und sein bester Freund Reed Sheridan bieten, man kennt sich bestimmt! Und je nachdem, wo es sie beruflich hingezogen hat, finden sich sicherlich auch da Anschlussmöglichkeiten! Schau doch gern mal in unserer Jobliste vorbei. <br />
</div></div>]]></description>
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<br />
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<br />
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</div><div id="tm2h2">
 I'm okay with that.<br />
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<span>Sofía</span> Rojas Mendoza<br />
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</div><div class="tm2right"><div class="tm2p">
Wie man dich beschreiben soll, stellt für viele ein Hindernis dar. Denn mal bist du der fluchende Rohrspatz mit CEO-Dominanz, aber im Bauarbeiter-Slang, dann wieder die kokette und verlockende Femme Fatale im kleinen Schwarzen. Mal bist du sanft und ruhig wie die Oberfläche vom Lake Michigan an einem windstillen, sonnigen Tag und dann wieder geht dein kubanisches Temperament mit dir durch und du spuckst Lava wie so ein Vulkan auf Hawaii. Dich kann man in keine einzelne Schublade stecken, denn es bereitet dir Freude, die Erwartungshaltungen der anderen jederzeit zu torpedieren. Deine große Schwester Beatriz behauptet ja gern, du seist sprunghaft und unzuverlässig, deine kleine Schwester Lucía dagegen hat früher zu dir aufgesehen und beschreibt dich als starke Persönlichkeit. Und dein Zwillingsbruder Santiago, ja, der bezeichnet dich einfach als seine liebste Dramaqueen.<br />
Ihr beiden seid der zusammengepresste, dicke Belag auf einem Sandwich, denn neben Beatriz gibt es noch euren älteren Bruder Rafael und dann wären da noch das Nesthäkchen Lucía und euer jüngerer Bruder Diego. Für eure Eltern war es sicherlich nicht immer ganz einfach sechs Kinder großzuziehen, aber da hält sich dein Mitgefühl in Grenzen. Immerhin war es ihre Entscheidung. Deine Geschwister und du mussten schon früh im Haushalt mithelfen, obwohl deine chaotische und verpeilte Art früher nur für noch mehr Unordnung und Chaos gesorgt haben. Dafür warst du eine Expertin darin alles zu kommentieren und das letzte Wort zu haben. Und am Ende warst du eine fantastische Schwester mit großem Herzen (meistens jedenfalls). <br />
Geld, um ihren Kindern ein Studium an einem richtigen College zu bezahlen, hatten eure Eltern nie. So ging's aber der Mehrheit der Familien im hispanischen Viertel Logan Square in Chicago. Also hast du es vielleicht eigenhändig gestemmt und warst dadurch lange verschuldet, oder arbeitest du noch immer in dem Friseurladen, wo du als Jugendliche ausgeholfen hast? Welcher Job es auch geworden ist, beruflich bist du jedenfalls inzwischen angekommen und du füllst deinen Beruf mit Leidenschaft aus, wie vieles andere in deinem Leben auch. In Sachen Liebe sieht das schon wieder anders aus, oder? Aber du bist keine Frau, die sich großartig beklagt - ha, ha - okay, kleiner Scherz. Wenn dir etwas die Stimmung verhagelt, dann weiß es kurz darauf jeder. Und als riesiger Fan hispanischer Telenovelas, scheinst du manchmal dieses konstruierte Drama auch in deinem Leben zu brauchen...<br />
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<span>Santiago</span> Rojas Mendoza<br />
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Suchender<br />
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Santiago war manchmal dein ausgleichender Pol, dann aber wieder stachelte er deine Flamme immer wieder aufs Neue an. Denn auch in ihm lodern das Feuer und Temperament. Inzwischen scheint dein Zwilling seine Impulsivität allerdings besser unter Kontrolle zu haben als du. Aber als Detective Sergeant beim CPD muss er sich ja auch an langweilige Regeln halten und ein gewisses Maß an Professionalität zur Schau stellen. Und sein Partner Theodore Levy hat ihn mit Sicherheit auch geerdet und zur Ruhe gebracht. Manchmal bist du schon ein bisschen neidisch auf diese harmonische Beziehung der beiden. Dann wieder ärgerst du dich über dich selbst. Denn immerhin machen dein Bruder und Teddy gerade eine schwierige Phase durch. Seit Teddy nämlich vor einem Jahr angeschossen wurde, hat er mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und einfach ist das sicher nicht. Außerdem liebst du deinen Schwager-in-spe.<br />
Du warst übrigens auch die Erste, die von Santiagos Homosexualität wusste, was auch irgendwie logisch ist, schließlich habt ihr in euren Zwanzigern zusammen in einer Wohngemeinschaft gelebt. Da blieb es nicht aus, dass Santi auch mal Männer angeschleppt hat, die von dir nichts wollten (dabei bist du fantastisch!). <br />
Du weißt, dass du dich auf deinen Bruder immer verlassen kannst und er stets ein offenes Ohr für dich hat, umgekehrt ist das schließlich auch nicht anders. Nur manchmal, da möchtest du ihm am liebsten den Hals umdrehen, wenn er so stur ist oder aber er dein Leid nicht nicht nachvollziehen kann. Und ja, es ist SCHRECKLICH, wenn keine Eiscreme oder Schokolade da sind, während du deinen Zyklus hast. Da soll er sich ja nicht wagen, zu sagen, dass du momentan auf Zucker verzichten wolltest. Was weiß denn er schon als Mann? Trotzdem würdest du einfach alles für ihn tun, ganz klar! Nur manchmal ist er einfach ein Tonto! <br />
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<img src="https://images2.imgbox.com/d5/9e/NXgWIgoU_o.gif"></div>
<div class="tm2facts"><div class="tm2fact">45 Jahre</div><div class="tm2icon"><span class="fas fa-birthday-cake"></span></div></div>
<div class="tm2facts"><div class="tm2fact">Edgar Ramirez</div><div class="tm2icon"><span class="fas fa-crown"></span></div></div>
<div class="tm2facts"><div class="tm2fact">in einer Beziehung</div><div class="tm2icon"><span class="fas fa-heartbeat"></span></div></div>
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<span>Info</span>rmationen<br />
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Anschluss - Änderungen - Mitspieler<br />
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In den Relations im Lebenslauf habe ich stehen, dass Sofía zwei Kinder aus einer ersten Ehe hat, nach der Scheidung aber inzwischen wieder in einer glücklichen Beziehung ist. Aber das stelle ich dir frei. Genauso gut kann sie auch ein Freigeist sein, der sich nicht binden möchte. Auch, dass sie als Friseurin arbeitet, obliegt deiner Entscheidung. Sie kann auch gern was ganz anderes machen. Nur Millionärin sollte sie nicht sein, das würde einfach nicht zum Konzept passen. Ihren Vornamen darfst du auch abändern, ebenso wie das face claim natürlich. Ihr Alter (Santiago wird Ende März 46) allerdings nicht, weil sonst geht das mit dem Zwillingsgespann nicht auf. Und ihr Nachname ist höchstwahrscheinlich weiterhin ihr Geburtsname, weil es in hispanischen Ländern und Gemeinden die Regel ist, dass eine Heirat keinen Einfluss auf den Nachnamen hat. Aber vielleicht wollte sie es moderner und hatte sich bewusst für den Namen des (Ex-)Mannes/Frau entschieden? Da lasse ich mit mir reden. <br />
Ansonsten wünsche ich mir jemanden, der dieser Lady gern Leben einhauchen und ihr 'Charakter' verleihen möchte. Und ihr Bruder soll nicht nur eine kleine Randnotiz im Ingame bleiben, natürlich möchte ich gern mit dir Szene um Szene eröffnen, um die Geschwister-Dynamik zu beleuchten und die Charakterentwicklung voranzubringen. <br />
Mehr zu ihrem Schwager-in-spe findest du übrigens im Gesuch "forehead kisses & red wine". Und gern können wir uns später noch überlegen den Rest der Family zu suchen! <br />
<br />
Weiteren Anschluss können dir bestimmt unter anderem Santiagos beste Freundin Kasia Mazur und sein bester Freund Reed Sheridan bieten, man kennt sich bestimmt! Und je nachdem, wo es sie beruflich hingezogen hat, finden sich sicherlich auch da Anschlussmöglichkeiten! Schau doch gern mal in unserer Jobliste vorbei. <br />
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Good food, good company, great memories.]]></title>
			<link>https://allthatremains.de/showthread.php?tid=445</link>
			<pubDate>Mon, 06 Apr 2026 13:40:50 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://allthatremains.de/member.php?action=profile&uid=157">Santiago Rojas</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[. { <a href="https://images2.imgbox.com/84/1a/MLv0d6qT_o.png" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">outfit</a> } .<br />
<br />
Zuletzt hatte Santiago das <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Old Joliet Prison</span> vor etwa zehn Jahren betreten, als er mit einem guten Freund (der insgeheim sein Lover war) die Old Joliet Haunted Prison – Attraktion um Halloween herum mitgemacht hatte. Dabei hatte der Mittvierziger offenbar verdrängt, wie weit außerhalb seiner Heimatstadt das seit 2002 geschlossene Gefängnis lag. Etwas weniger als eine geschlagene Stunde hatten Kasia und er benötigt, um zum Event zu kommen, für welches die Food-Anthropologin eine exklusive Einladung erhalten hatte. Es verstand sich von selbst, dass der Detective Sergeant, mit der Vorliebe für gute, scharfe Speisen, seine Freundin im Wagen mitgenommen hatte, schließlich hatte sie ihn zu diesem kulinarischen Event eingeladen! <br />
<br />
Santi stellte den schwarzen Lincoln Navigator SUV auf dem Parkplatz ab und die Motorengeräusche erloschen, als er den Schlüssel aus dem Zündschloss zog. Er hatte sich den großen Wagen allein wegen seines praktischen Nutzens zugelegt, damit Teddys Rollstuhl hinten Platz hatte und sein Mann bequem neben ihm auf dem Beifahrersitz sitzen konnte. Trotzdem beleidigte dieser Wagen sein ästhetisches Empfinden noch immer, ihm wäre ein kleinerer und schnittigerer Wagen lieber gewesen. <br />
Teddy wusste er in der Obhut seiner Kinder, mit denen er ins Theater wollte. Und da Santiago morgen einen freien Tag hatte, stand einem langen, vergnüglichen Abend nichts im Wege! Zu diesem Anlass hat sich Santi auch endlich mal wieder in Schale schmeißen können, denn im Privaten liebte er fast schon exzentrische und auffällige Styles mit Farben und nicht dem regulären Einheitsschnitt treu ergeben. Sein farbefrohes Hemd aus Seide von Armani trug er unter dem nachtblauen Herrenmantel, dazu eine schwarze Hose und dunkle Penny Loafers. Wenn es ums richtige Outfit ging, gab Santiago gern mal zu viel Geld aus. Nur in seinem Job, da wählte er bewusst eher gedeckte Farben und Basics. Man wollte ja keinen falschen Eindruck auf Zeugen oder Tatverdächtige machen. Oder sie anderweitig von der Befragung ablenken.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">« Da wären wir, Kasiña. »</span> Santiago hatte sich zu seiner Freundin herumgedreht und lächelte ihr entgegen. Er wusste, dass sie die Verniedlichung ihres Vornamens nur bedingt mochte, doch wenn sie unter sich waren, musste es einfach sein. Sein Lächeln wurde von einem gepflegten Dreitage-Bart und einer markanten Kieferpartie eingerahmt. Es stand außer Frage, dass Santi auch gut roch, obwohl der Duft nur dezent in die Nase kroch und nicht überladen war. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">« Wie lautete noch gleich das Motto zu diesem Pop-Up? Hilf mir auf die Sprünge… »</span>, grinste er, dann drückte er die Fahrertür auf und stieg aus. Sofort blies ihm der eisige Wind durch die dunkle Lockenpracht und zerrte am Saum seines Mantels. Nachdem er den Wagen abgeriegelt hatte, umrundete er ihn und gesellte sich neben Kasia, während seine braunen Augen auf das illuminierte Gebäude blickten, hinter dessen vergitterten Fenstern einst Schwerverbrecher ihre Strafen abgesessen hatten. Das Gebäude hatte auch schon als Kulisse für Serien wie Prison Break herhalten müssen. Auf der Stellfläche drangen über den Wind hinweg mehrere Geräusche an seine Ohren – da waren ankommende, andere Autos, Gesprächsfetzen von fremden Personen und Instrumental-Musik, die aus dem Innern des Gebäudes zu kommen schien. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">« Als ich das letzte Mal hier gewesen bin, sah selbst die Fassade des Eingangsgebäudes heruntergekommen aus »</span>, kommentierte er leichthin, dann sah er seine Freundin wieder an. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">« Wollen wir? »</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[. { <a href="https://images2.imgbox.com/84/1a/MLv0d6qT_o.png" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">outfit</a> } .<br />
<br />
Zuletzt hatte Santiago das <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Old Joliet Prison</span> vor etwa zehn Jahren betreten, als er mit einem guten Freund (der insgeheim sein Lover war) die Old Joliet Haunted Prison – Attraktion um Halloween herum mitgemacht hatte. Dabei hatte der Mittvierziger offenbar verdrängt, wie weit außerhalb seiner Heimatstadt das seit 2002 geschlossene Gefängnis lag. Etwas weniger als eine geschlagene Stunde hatten Kasia und er benötigt, um zum Event zu kommen, für welches die Food-Anthropologin eine exklusive Einladung erhalten hatte. Es verstand sich von selbst, dass der Detective Sergeant, mit der Vorliebe für gute, scharfe Speisen, seine Freundin im Wagen mitgenommen hatte, schließlich hatte sie ihn zu diesem kulinarischen Event eingeladen! <br />
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Santi stellte den schwarzen Lincoln Navigator SUV auf dem Parkplatz ab und die Motorengeräusche erloschen, als er den Schlüssel aus dem Zündschloss zog. Er hatte sich den großen Wagen allein wegen seines praktischen Nutzens zugelegt, damit Teddys Rollstuhl hinten Platz hatte und sein Mann bequem neben ihm auf dem Beifahrersitz sitzen konnte. Trotzdem beleidigte dieser Wagen sein ästhetisches Empfinden noch immer, ihm wäre ein kleinerer und schnittigerer Wagen lieber gewesen. <br />
Teddy wusste er in der Obhut seiner Kinder, mit denen er ins Theater wollte. Und da Santiago morgen einen freien Tag hatte, stand einem langen, vergnüglichen Abend nichts im Wege! Zu diesem Anlass hat sich Santi auch endlich mal wieder in Schale schmeißen können, denn im Privaten liebte er fast schon exzentrische und auffällige Styles mit Farben und nicht dem regulären Einheitsschnitt treu ergeben. Sein farbefrohes Hemd aus Seide von Armani trug er unter dem nachtblauen Herrenmantel, dazu eine schwarze Hose und dunkle Penny Loafers. Wenn es ums richtige Outfit ging, gab Santiago gern mal zu viel Geld aus. Nur in seinem Job, da wählte er bewusst eher gedeckte Farben und Basics. Man wollte ja keinen falschen Eindruck auf Zeugen oder Tatverdächtige machen. Oder sie anderweitig von der Befragung ablenken.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">« Da wären wir, Kasiña. »</span> Santiago hatte sich zu seiner Freundin herumgedreht und lächelte ihr entgegen. Er wusste, dass sie die Verniedlichung ihres Vornamens nur bedingt mochte, doch wenn sie unter sich waren, musste es einfach sein. Sein Lächeln wurde von einem gepflegten Dreitage-Bart und einer markanten Kieferpartie eingerahmt. Es stand außer Frage, dass Santi auch gut roch, obwohl der Duft nur dezent in die Nase kroch und nicht überladen war. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">« Wie lautete noch gleich das Motto zu diesem Pop-Up? Hilf mir auf die Sprünge… »</span>, grinste er, dann drückte er die Fahrertür auf und stieg aus. Sofort blies ihm der eisige Wind durch die dunkle Lockenpracht und zerrte am Saum seines Mantels. Nachdem er den Wagen abgeriegelt hatte, umrundete er ihn und gesellte sich neben Kasia, während seine braunen Augen auf das illuminierte Gebäude blickten, hinter dessen vergitterten Fenstern einst Schwerverbrecher ihre Strafen abgesessen hatten. Das Gebäude hatte auch schon als Kulisse für Serien wie Prison Break herhalten müssen. Auf der Stellfläche drangen über den Wind hinweg mehrere Geräusche an seine Ohren – da waren ankommende, andere Autos, Gesprächsfetzen von fremden Personen und Instrumental-Musik, die aus dem Innern des Gebäudes zu kommen schien. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">« Als ich das letzte Mal hier gewesen bin, sah selbst die Fassade des Eingangsgebäudes heruntergekommen aus »</span>, kommentierte er leichthin, dann sah er seine Freundin wieder an. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">« Wollen wir? »</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[What the Fudge?!]]></title>
			<link>https://allthatremains.de/showthread.php?tid=444</link>
			<pubDate>Sun, 05 Apr 2026 23:35:33 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://allthatremains.de/member.php?action=profile&uid=90">Johnny Waters</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://allthatremains.de/showthread.php?tid=444</guid>
			<description><![CDATA[<center><details><summary>Outfit</summary><img src="https://i.postimg.cc/gkNSZ6Ps/Johnny-Outfit-Template-Kopie.png" style="width:300px;" alt="Outfit"></details></center><br />
Der Tisch, an dem Johnny mit Mary und Ada saß, wackelte. Nicht stark, aber der Holzkeil unter dem hinteren linken Tischbein war trotzdem mehr symbolisch zu verstehen als wirklich funktional. Jedes Mal, wenn jemand sein Gewicht verlagerte oder nur die Tasse mit warmen Apfelcider etwas zu energisch abstellte, gab das Holz ein leises Quietschen von sich. – Und Johnny, der zum Planungsteil eines Damenkränzchens mit dem vielsagenden Titel „Snitches get Stitches“ (Mary, Ada und Lizzy wollten gemeinsam lästern, während sie Kleidung mit Blumenmotiven bestickten) wenig beizutragen hatte, beschäftigte sich entsprechend sinnvoll: Er brachte die Konstruktion mit halber Aufmerksamkeit dazu, ein erstaunlich solides <i>Smoke on the Water</i> zu quietschen.<br />
Hah! Hätte sein heutiger Schwiegervater wohl nicht gedacht, als er ihm in der High School eine erschreckende Freiheit von Taktgefühl attestiert hatte. Wobei natürlich bis zu diesem Tage offenblieb, worauf sich das damals genau bezogen hatte: auf Johnnys musikalische Fähigkeiten oder eher auf die Art, wie er mit demonstrativ schlechter Haltung (Arsch auf der Stuhlkante, Beine weggestreckt und so) Arbeitsanweisungen im viktorianisch anmutenden Musik- wie Religionsunterricht ignoriert hatte.<br />
<i>Da–da–daa / da–da–di–daa / da–da–daa / daa–da.</i><br />
Und dann knipste jemand hinter dem Eisblau von Johnnys Augen eine Taschenlampe an! Einen Becher in der Hand und einen Stoffbeutel, der ein bisschen zu voll für diesen Abend wirkte, über der Schulter, entpuppte sich die Gestalt einer Frau seitlich des Geschehens als ein vertrauter Anblick. Kasia! Und wo Kasia war, war für gewöhnlich ja auch Gia nicht weit.<br />
Den Blick ließ Johnny über die Eventfläche gleiten. Da gab es Menschen, die sich aneinander vorbeischoben, viele kleine Gruppen, die enger zusammenrückten, um sich gegen die Kälte abzuschirmen und tobende Kinder mit roten Wangen; eine Abfolge flüchtiger Bilder, die kamen und gingen und über all dem spannten sich Lichterketten, wie ein zu dicht geratenes Sternbild. Das warme Goldgelb spiegelte sich in den Augen der Besucher und brach sich in den dunkelbunten Schatten der Nacht. Viele der Gesichter waren vertraut, andere fremd, aber Gia fiel Johnny nicht ins Auge. – Und damit kam er nicht nur wieder bei Kasia an, sondern auch zu dem Schluss, dass die Frau unterhalten werden musste. Freundschaftsdienst! Im Abo inbegriffen!<br />
Beherzt griff der Nordstaatler erst nach dem Bier, das er einem warmen Getränk vorgezogen hatte, leerte es mit wenigen Zügen und dann nach der Tüte mit handgemachten Fudges, die Mary früher am Abend an einem der Stände erworben hatte.<br />
Im Anschluss schwang er sich über die Bank, hinein in die Menge. Mary und Ada merkten auf, aber dass aus Johnny die Extraversion brach, war im Westen seiner Seite nichts Neues. Dass er ein „Bin gleich wieder da!“ flötete, tat dem Gespräch der beiden Grazien also keinen Abbruch, sie beobachteten aber sehr wohl, wie er im für ihn typischen tänzelnden Schritt erst durch die Menge <i>ging</i>, nur um sich in den letzten Zügen an eine nichtsahnende Kasia <i>heranzupirschen</i>. Zielgerichtet, aber ohne es zu eilig wirken zu lassen, legte er ihr von hinten die Hand über die Augen.<br />
„Na, Schnitte, schon belegt?“ – Ein typischer, strunzdämlicher Spruch, der erst dadurch lustig wurde, dass beide Parteien sich einig darin waren, dass so etwas niemals ohne ironische Unterströmung funktionierte.<br />
Und wer, außer Johnny, begrüßte einen schon auf diese Weise?!<br />
Der Special Agent war sich jedenfalls sicher, dass er sich keine Backpfeife einer verschreckten Kasia einfangen würde, als er ihr das Kinn auf die Schulter legte, so wie Hunde es beim Knie ihrer Besitzer machten und ihr mit einem schrägen, wie wölfischen Grinsen ein Angebot unterbreitete: „5 Dollar, wenn du ohne Fragen isst, was ich in der Hand habe.“<br />
Mittlerweile war die Tüte mit den Fudges in seiner Jackentasche verschwunden, aber einen mit Lakritzgeschmack hielt er grade so weit von ihrem Gesicht entfernt, dass sie instinktiv wissen konnte, wo es war, es aber nicht riechen konnte. „Deal or no Deal?“]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><details><summary>Outfit</summary><img src="https://i.postimg.cc/gkNSZ6Ps/Johnny-Outfit-Template-Kopie.png" style="width:300px;" alt="Outfit"></details></center><br />
Der Tisch, an dem Johnny mit Mary und Ada saß, wackelte. Nicht stark, aber der Holzkeil unter dem hinteren linken Tischbein war trotzdem mehr symbolisch zu verstehen als wirklich funktional. Jedes Mal, wenn jemand sein Gewicht verlagerte oder nur die Tasse mit warmen Apfelcider etwas zu energisch abstellte, gab das Holz ein leises Quietschen von sich. – Und Johnny, der zum Planungsteil eines Damenkränzchens mit dem vielsagenden Titel „Snitches get Stitches“ (Mary, Ada und Lizzy wollten gemeinsam lästern, während sie Kleidung mit Blumenmotiven bestickten) wenig beizutragen hatte, beschäftigte sich entsprechend sinnvoll: Er brachte die Konstruktion mit halber Aufmerksamkeit dazu, ein erstaunlich solides <i>Smoke on the Water</i> zu quietschen.<br />
Hah! Hätte sein heutiger Schwiegervater wohl nicht gedacht, als er ihm in der High School eine erschreckende Freiheit von Taktgefühl attestiert hatte. Wobei natürlich bis zu diesem Tage offenblieb, worauf sich das damals genau bezogen hatte: auf Johnnys musikalische Fähigkeiten oder eher auf die Art, wie er mit demonstrativ schlechter Haltung (Arsch auf der Stuhlkante, Beine weggestreckt und so) Arbeitsanweisungen im viktorianisch anmutenden Musik- wie Religionsunterricht ignoriert hatte.<br />
<i>Da–da–daa / da–da–di–daa / da–da–daa / daa–da.</i><br />
Und dann knipste jemand hinter dem Eisblau von Johnnys Augen eine Taschenlampe an! Einen Becher in der Hand und einen Stoffbeutel, der ein bisschen zu voll für diesen Abend wirkte, über der Schulter, entpuppte sich die Gestalt einer Frau seitlich des Geschehens als ein vertrauter Anblick. Kasia! Und wo Kasia war, war für gewöhnlich ja auch Gia nicht weit.<br />
Den Blick ließ Johnny über die Eventfläche gleiten. Da gab es Menschen, die sich aneinander vorbeischoben, viele kleine Gruppen, die enger zusammenrückten, um sich gegen die Kälte abzuschirmen und tobende Kinder mit roten Wangen; eine Abfolge flüchtiger Bilder, die kamen und gingen und über all dem spannten sich Lichterketten, wie ein zu dicht geratenes Sternbild. Das warme Goldgelb spiegelte sich in den Augen der Besucher und brach sich in den dunkelbunten Schatten der Nacht. Viele der Gesichter waren vertraut, andere fremd, aber Gia fiel Johnny nicht ins Auge. – Und damit kam er nicht nur wieder bei Kasia an, sondern auch zu dem Schluss, dass die Frau unterhalten werden musste. Freundschaftsdienst! Im Abo inbegriffen!<br />
Beherzt griff der Nordstaatler erst nach dem Bier, das er einem warmen Getränk vorgezogen hatte, leerte es mit wenigen Zügen und dann nach der Tüte mit handgemachten Fudges, die Mary früher am Abend an einem der Stände erworben hatte.<br />
Im Anschluss schwang er sich über die Bank, hinein in die Menge. Mary und Ada merkten auf, aber dass aus Johnny die Extraversion brach, war im Westen seiner Seite nichts Neues. Dass er ein „Bin gleich wieder da!“ flötete, tat dem Gespräch der beiden Grazien also keinen Abbruch, sie beobachteten aber sehr wohl, wie er im für ihn typischen tänzelnden Schritt erst durch die Menge <i>ging</i>, nur um sich in den letzten Zügen an eine nichtsahnende Kasia <i>heranzupirschen</i>. Zielgerichtet, aber ohne es zu eilig wirken zu lassen, legte er ihr von hinten die Hand über die Augen.<br />
„Na, Schnitte, schon belegt?“ – Ein typischer, strunzdämlicher Spruch, der erst dadurch lustig wurde, dass beide Parteien sich einig darin waren, dass so etwas niemals ohne ironische Unterströmung funktionierte.<br />
Und wer, außer Johnny, begrüßte einen schon auf diese Weise?!<br />
Der Special Agent war sich jedenfalls sicher, dass er sich keine Backpfeife einer verschreckten Kasia einfangen würde, als er ihr das Kinn auf die Schulter legte, so wie Hunde es beim Knie ihrer Besitzer machten und ihr mit einem schrägen, wie wölfischen Grinsen ein Angebot unterbreitete: „5 Dollar, wenn du ohne Fragen isst, was ich in der Hand habe.“<br />
Mittlerweile war die Tüte mit den Fudges in seiner Jackentasche verschwunden, aber einen mit Lakritzgeschmack hielt er grade so weit von ihrem Gesicht entfernt, dass sie instinktiv wissen konnte, wo es war, es aber nicht riechen konnte. „Deal or no Deal?“]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Christopher on Board?]]></title>
			<link>https://allthatremains.de/showthread.php?tid=443</link>
			<pubDate>Sun, 05 Apr 2026 22:01:35 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://allthatremains.de/member.php?action=profile&uid=0"></a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<div class="lee-strange-serenity-wrapper">
<div class="lss-image">
<div class="lss-filter"></div>
<img src="https://i.postimg.cc/44Phf4Xb/Colingif.gif"><br />
</div>
<div class="lss-name"><span>C</span>hristopher "Chris"<br />
<div>Duncan</div>
</div>
<div class="lss-textbox">
Christopher Duncan, 40 Jahre alt, Single und hat sich der Medizin verschrieben. Der Hauptgrund für seine Entscheidung diesen Berufszweig zu ergreifen war, dass sein jüngerer Bruder leider schon Anfang seiner 20er an Krebs erkrankte und dieser Krankheit unterlag. Eine Geschichte allerdings, die nur seine engsten Freunde kennen und die er auch nicht gern erzählt. Da er seinen Bruder auch nach der ganzen Zeit noch vermisst und deswegen auch häufig auf dem Friedhof anzutreffen ist, da er so oft wie es geht den Grabstein seines Bruders besucht. Chris, wie ihn seine Freunde nennen ist ein echtes Arbeitstier und braucht wirklich jemanden, der ihn in dieser Hinsicht manchmal bremst, denn sonst würde man noch denken, dass er im Krankenhaus oder den Bereitsschaftsräumen zu Hause ist. Zwar hatte Chris schon die ein oder andere Beziehung gehabt und ist da auch kein Kind von Traurigkeit, doch scheiterten diese meistens, dass er selbst in dieser Zeit nicht weniger gearbeitet hatte. <br />
Für seine Freunde, versucht er neben der Arbeit immer da zu sein und ein offenes Ohr zu haben, was vielleicht auch neben seiner Familie die einzigen Gründe momentan sind, die Arbeit, Arbeit sein zu lassen. In seiner Freizeit, wenn er sich diese mal gönnt, geht er gerne ins Kino, treibt Sport, sei es im Fitnessstudio oder durch Joggen im Park. Ehrenamtlich, meistens am Wochenende hilft er gern im Tierheim aus und ist dort ein gern gesehener Helfer. Er kann nämlich sehr gut mit Hunden und selbst die schwierigsten Fälle aus dem Heim, scheinen ihm zu vertrauen und bei ihm aufzublühen. Wenn er die Zeit hätte, würde er sich selbst einen Hund holen, aber durch die viele Arbeit, würde dieser bei ihm viel zu kurz kommen, weshalb er gerne im Tierheim aushilft. Dates hatte er in letzter nicht viele, ist denen aber nicht abgeneigt. Kochen ist auch eines seiner Hobbies und wenn er die Zeit hat, dann nimmt er sich die auch gerne um sich was leckeres zu kochen, anstatt wie früher zum Lieferdienst zu greifen. <br />
Das war es im Groben zu Chris und vielleicht findet sich ja irgendwo Anschluss? Sei es eine Exfreundin, oder Freunde von früher? Nachbarn, Kollegen? Ein mögliches Pairing? Ich bin für alles offen, heiße Wiana, bin 34 Jahre alt und nach einer Pause wieder bereit ins RPG Leben einzusteigen. Discord habe ich zum Austausch und vielleicht findet sich ja Anschluss für den Guten. Würde mich zumindest freuen <3 <br />
<br />
Lg <img src="https://allthatremains.de/images/smilies/smiling-face-with-hearts.png" alt="Smiling-face-with-hearts" title="Smiling-face-with-hearts" class="smilie smilie_127" onclick="&#36;.markItUp({target:markitup_instance,replaceWith:''});&#36;.modal.close()" /><br />
<br />
</div>
<div class="lss-facts">
<div>Chirurg</div>
<div>40 Jahre</div>
<div>Single</div>
<div>Ehrenamtlicher Helfer im Tierheim</div>
<div>Colin Donell</div>
</div>
</div>
&lt;script src="//pull.cappuccicons.com/cpf.js"&gt;&lt;/script&gt;<br />
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<br />
---------- CREDIT. @VIETTLEY // STORMING GATES<br />
<br />
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<br />
---------- ALLGEMEINES<br />
<br />
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<br />
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<br />
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<br />
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<br />
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<br />
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<br />
---------- BILD<br />
<br />
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<br />
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<br />
*/.lss-filter { width: 140px; height: 200px; border-radius: 100px 100px 0 0; background-color: var(--lss-col-hl); opacity: 0.2; position: absolute; transition: 0.5s; }/*<br />
<br />
*/.lss-filter:hover { opacity: 0; transition: 0.5s; }/*<br />
<br />
*/.lss-image:before { content:"\eca1"; font-family:'cappuccicons'; font-size: 80px; color: var(--lss-col-hl-two); position: absolute; z-index: 20; top: 40px; right: 60px; }/*<br />
<br />
---------- NAME/TITEL<br />
<br />
*/.lss-name { margin-top: 20px; font-family: 'DM Serif Display', serif; font-size: 45px; text-align: center; }/*<br />
<br />
*/.lss-name span { color: var(--lss-col-hl); }/*<br />
<br />
*/.lss-name div { margin-top: -5px; font-family: 'DM Sans', sans-serif; font-size: 14px; text-transform: uppercase; letter-spacing: 3px; }/*<br />
<br />
---------- TEXTBOX<br />
<br />
*/.lss-textbox { width: 100%; margin: 25px; line-height: 19px; height: 290px; overflow: auto; padding-right: 8px; }/*<br />
<br />
*/.lss-textbox::-webkit-scrollbar { width: 2px; }/*<br />
<br />
*/.lss-textbox::-webkit-scrollbar-thumb { background: var(--lss-col-hl-two); }/*<br />
<br />
---------- SHORTFACTS<br />
<br />
*/.lss-facts { width: 100%; display: flex; flex-flow: row wrap; justify-content: flex-end; align-items: top; gap: 7px; }/*<br />
<br />
*/.lss-facts div { text-align: center; background: var(--lss-col-hl); font-size: 9px; font-weight: 700; line-height: 8px; letter-spacing: 1px; padding: 8px 9px; text-transform: uppercase; color: var(--lss-col-bg); transition: 0.5s; }/*<br />
<br />
*/.lss-facts div:hover { color: var(--lss-col-hl-two); transition: 1s; }</style>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="lee-strange-serenity-wrapper">
<div class="lss-image">
<div class="lss-filter"></div>
<img src="https://i.postimg.cc/44Phf4Xb/Colingif.gif"><br />
</div>
<div class="lss-name"><span>C</span>hristopher "Chris"<br />
<div>Duncan</div>
</div>
<div class="lss-textbox">
Christopher Duncan, 40 Jahre alt, Single und hat sich der Medizin verschrieben. Der Hauptgrund für seine Entscheidung diesen Berufszweig zu ergreifen war, dass sein jüngerer Bruder leider schon Anfang seiner 20er an Krebs erkrankte und dieser Krankheit unterlag. Eine Geschichte allerdings, die nur seine engsten Freunde kennen und die er auch nicht gern erzählt. Da er seinen Bruder auch nach der ganzen Zeit noch vermisst und deswegen auch häufig auf dem Friedhof anzutreffen ist, da er so oft wie es geht den Grabstein seines Bruders besucht. Chris, wie ihn seine Freunde nennen ist ein echtes Arbeitstier und braucht wirklich jemanden, der ihn in dieser Hinsicht manchmal bremst, denn sonst würde man noch denken, dass er im Krankenhaus oder den Bereitsschaftsräumen zu Hause ist. Zwar hatte Chris schon die ein oder andere Beziehung gehabt und ist da auch kein Kind von Traurigkeit, doch scheiterten diese meistens, dass er selbst in dieser Zeit nicht weniger gearbeitet hatte. <br />
Für seine Freunde, versucht er neben der Arbeit immer da zu sein und ein offenes Ohr zu haben, was vielleicht auch neben seiner Familie die einzigen Gründe momentan sind, die Arbeit, Arbeit sein zu lassen. In seiner Freizeit, wenn er sich diese mal gönnt, geht er gerne ins Kino, treibt Sport, sei es im Fitnessstudio oder durch Joggen im Park. Ehrenamtlich, meistens am Wochenende hilft er gern im Tierheim aus und ist dort ein gern gesehener Helfer. Er kann nämlich sehr gut mit Hunden und selbst die schwierigsten Fälle aus dem Heim, scheinen ihm zu vertrauen und bei ihm aufzublühen. Wenn er die Zeit hätte, würde er sich selbst einen Hund holen, aber durch die viele Arbeit, würde dieser bei ihm viel zu kurz kommen, weshalb er gerne im Tierheim aushilft. Dates hatte er in letzter nicht viele, ist denen aber nicht abgeneigt. Kochen ist auch eines seiner Hobbies und wenn er die Zeit hat, dann nimmt er sich die auch gerne um sich was leckeres zu kochen, anstatt wie früher zum Lieferdienst zu greifen. <br />
Das war es im Groben zu Chris und vielleicht findet sich ja irgendwo Anschluss? Sei es eine Exfreundin, oder Freunde von früher? Nachbarn, Kollegen? Ein mögliches Pairing? Ich bin für alles offen, heiße Wiana, bin 34 Jahre alt und nach einer Pause wieder bereit ins RPG Leben einzusteigen. Discord habe ich zum Austausch und vielleicht findet sich ja Anschluss für den Guten. Würde mich zumindest freuen <3 <br />
<br />
Lg <img src="https://allthatremains.de/images/smilies/smiling-face-with-hearts.png" alt="Smiling-face-with-hearts" title="Smiling-face-with-hearts" class="smilie smilie_127" onclick="&#36;.markItUp({target:markitup_instance,replaceWith:''});&#36;.modal.close()" /><br />
<br />
</div>
<div class="lss-facts">
<div>Chirurg</div>
<div>40 Jahre</div>
<div>Single</div>
<div>Ehrenamtlicher Helfer im Tierheim</div>
<div>Colin Donell</div>
</div>
</div>
&lt;script src="//pull.cappuccicons.com/cpf.js"&gt;&lt;/script&gt;<br />
<style>@import url('https://fonts.googleapis.com/css2?family=DM+Sans:ital,opsz,wght@0,9..40,100..1000;1,9..40,100..1000&family=DM+Serif+Display:ital@0;1&display=swap');/*<br />
<br />
---------- CREDIT. @VIETTLEY // STORMING GATES<br />
<br />
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*/--lss-col-text: #2b2b2b; /* Textfarbe<br />
*/--lss-col-hl: #054a68; /* Highlightfarbe #1 + Selection<br />
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<br />
---------- ALLGEMEINES<br />
<br />
*/.lee-strange-serenity-wrapper { width: 390px; margin: auto; padding: 30px 50px 50px 50px; border: solid 1px var(--lss-col-hl); background: var(--lss-col-bg); box-sizing: border-box; display: flex; flex-direction: column; align-items: center; position: relative; text-align: justify; font-family: 'DM Sans', sans-serif; font-size: 12px; line-height: normal; color: var(--lss-col-text); }/*<br />
<br />
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<br />
*/.lee-strange-serenity-wrapper *::selection { background: var(--lss-col-hl); color: var(--lss-col-bg); }/*<br />
<br />
*/.lee-strange-serenity-wrapper b { font-size: 11px; letter-spacing: 0.5px; color: var(--lss-col-hl); }/*<br />
<br />
*/.lee-strange-serenity-wrapper i1 { font-size: 10px; text-transform: uppercase; letter-spacing: 0.5px; font-style: italic; color: var(--lss-col-hl); }/*<br />
<br />
*/.lee-strange-serenity-wrapper u { text-decoration: none; border-bottom: solid 2px var(--lss-col-hl-two); font-size: 10px; text-transform: uppercase; letter-spacing: 0.5px; color: var(--lss-col-hl); }/*<br />
<br />
*/.lee-strange-serenity-wrapper s { font-size: 10px; text-transform: uppercase; letter-spacing: 0.5px; color: var(--lss-col-hl); }/*<br />
<br />
---------- BILD<br />
<br />
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<br />
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<br />
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<br />
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<br />
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<br />
---------- NAME/TITEL<br />
<br />
*/.lss-name { margin-top: 20px; font-family: 'DM Serif Display', serif; font-size: 45px; text-align: center; }/*<br />
<br />
*/.lss-name span { color: var(--lss-col-hl); }/*<br />
<br />
*/.lss-name div { margin-top: -5px; font-family: 'DM Sans', sans-serif; font-size: 14px; text-transform: uppercase; letter-spacing: 3px; }/*<br />
<br />
---------- TEXTBOX<br />
<br />
*/.lss-textbox { width: 100%; margin: 25px; line-height: 19px; height: 290px; overflow: auto; padding-right: 8px; }/*<br />
<br />
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<br />
*/.lss-textbox::-webkit-scrollbar-thumb { background: var(--lss-col-hl-two); }/*<br />
<br />
---------- SHORTFACTS<br />
<br />
*/.lss-facts { width: 100%; display: flex; flex-flow: row wrap; justify-content: flex-end; align-items: top; gap: 7px; }/*<br />
<br />
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<br />
*/.lss-facts div:hover { color: var(--lss-col-hl-two); transition: 1s; }</style>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[sex is great, but did you ever discussed your favorite food with someone you like?]]></title>
			<link>https://allthatremains.de/showthread.php?tid=442</link>
			<pubDate>Sun, 05 Apr 2026 20:09:23 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://allthatremains.de/member.php?action=profile&uid=156">Kasia Mazur</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://allthatremains.de/showthread.php?tid=442</guid>
			<description><![CDATA[<a href="https://i.pinimg.com/736x/17/e1/5c/17e15ce63221167d96ec86602383d398.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">the fit</a> | <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">12:30 Uhr</span> – das bedeutet in ihrer neuen Timeline so viel wie Mittagspause. Wenn Kasia ehrlich war, musste sie sich wirklich noch an die fixen Zeiten gewöhnen, in denen sie nun exakt 45 Minuten Zeit hatte, von ihrem kleinen Vorlesungssaal zur Mensa zu laufen, etwas zu essen und dann pünktlich um 13:15 Uhr ihr zweites Seminar für den Tag zu starten. Es war nicht der enge Zeitraum an sich – vielmehr war es für jemanden, der seine Essenszeiten nach Lust, Laune und vor allem Hunger legte, ein sehr einschränkendes Konzept. Nicht, weil die Mazur feste Zeiten nicht zu schätzen wusste, sondern weil es ihr den Raum für ihre üblichen Experimente nahm.<br />
Zudem war sie heute auch noch spät dran, weil nach ihrer Vorlesung ein Student noch ein paar Fragen an sie hatte und wer war sie, ihn deshalb auf ihre Sprechzeiten zu verweisen. Dazu war sie selbst viel zu pragmatisch. Oder einfach noch zu frisch in dem Job, in dem sie vermutlich schnell lernen würde, wie heilig ihr ihre Mittagspausen werden würden.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">12:40 Uhr</span> – und sie eilt über den Campus zur Mensa, die natürlich komplett am anderen Ende des Campus liegt. Wenigst klärt dabei die eisige Kälte ihren Kopf, während sie zielstrebig auf das Gebäude zusteuert, in dem sie selbst schon als Studentin so viel Zeit verbracht hatte. Nicht unbedingt, weil ihr das Menü so zugesagt hatte, sondern weil es günstig gewesen und ein Treffpunkt unter Gleichgesinnten war. Für heute hatte sie sich Lunch mitgebracht, den sie auch just in dem Moment aus ihrem Jutebeutel auf den Tisch in der hinteren Ecke beförderte, an dem Sidney bereits sitzt und auf sie wartet. <b>"Sorry, Sid. Ein Student hat mich aufgehalten, ich hoffe, du hast nicht auf mich gewartet."</b> begrüßt sie das vertraute Gesicht, als sie neben ihn auf den freien Stuhl gleitet und ihn anlächelt. <b>"Was steht bei dir heute auf dem Speiseplan?"</b> Eine zentrale Frage in Kasias Alltag – und die, die viel Zeit mit ihr verbrachten, kannten ihre übliche Neugier schon. <b>"Ich habe gestern Algensalat selbst gemacht und hatte heute Morgen kurz Angst, dass ich ihn wieder vergesse,"</b> setzt sie an, während sie den Deckel ihrer Dose abnimmt. Ein leichter, frischer Geruch steigt zwischen den beiden Freunden auf. Der Duft von Sesam, ein Hauch von Reisessig. Kasia beugt sich kurz darüber, als muss sie sich selbst vergewissern, dass das Ganze tatsächlich so schmeckt, wie sie es in Erinnerung hatte. <b>"Ist ein Experiment,"</b> fügt sie hinzu, fast schon eine Spur entschuldigend, obwohl es keinen Grund dafür gibt. <b>"Ich habe versucht, das Dressing aus diesem kleinen Laden in Argyle nachzumachen. Nicht ganz…"</b> erklärt sie ihm, während sie mit ihrer mitgebrachten Gabel in die grüne Masse sticht und sich eine Kostprobe nimmt. Sie verzieht minimal das Gesicht, zuckt dann aber doch zufrieden mit den Schultern. <b>"…aber nah genug dran. Also falls du auch magst, greif zu!"</b> <br />
Der nächste Happen folgt, ehe sie nach der Tüte mit den gesalzenen Crackern greift, bevor sie zu Sidney rüberschaut. <b>"Und du? Bitte sag mir nicht, dass du wieder irgendwas genommen hast, das sich nur entfernt wie Essen anfühlt."</b> Ein schiefes Lächeln lässt sich dabei kaum vermeiden, während sie seine Auswahl mustert. Der übliche Lärm der Mensa legt sich wie ein Hintergrundrauschen um sie, während ihr Blick aufmerksam auf dem Jones liegt.  Nach dem zweiten Bissen hälz sie kurz inne, kaut langsam, fast so als würde sie parallel analysieren. <b>"Okay,"</b> murmelt sie schließlich, und das eigentlich mehr zu sich selbst als zu ihm. <b>"Ich hätte weniger Limette nehmen sollen."</b> Es folgt ein kurzer Blick auf ihr Handgelenk, an dem sie die goldene Uhr ihrer Babcia trägt. Ein Erbstück, das ihr mitteilte, dass sie noch Zeit hatte. Die Brünette lehnt sich ein Stück zurück, streicht sich eine der aus ihrem Dutt gelösten Strähnen aus der Stirn und setzt ihren Fokus zurück auf das Gespräch und ihr Essen. <b>"Ich weiß nicht, ob ich mich je daran gewöhne,"</b> kommt es dann leise von ihr. <b>"Dieses… auf die Minute genau essen."</b> Da zuckt es leicht in ihren Mundwinkeln. Sidney kennt schon ihren Struggle mit den festen Zeiten. <b>"Es fühlt sich an, als würde ich mir selbst beim Funktionieren zuschauen. Und dabei  dann auch noch ständig auf die Uhr schauen."</b> Was ja so gar nicht ihre Art ist. Sie zuckt mit den Schultern. Am Ende konnte sie nichts daran ändern – sie hatte sich diesem Commitment verschrieben, also würde sie das jetzt auch durchziehen. <b>"Aber hey,"</b> fügte sie hinzu und hebt die Gabel mit einem leisen Grinsen leicht zwischen ihnen an, <b>"zumindest zwingt es mich, tatsächlich was zu essen und nicht erst um halb vier zu merken, dass ich seit morgens nur Kaffee hatte."</b>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="https://i.pinimg.com/736x/17/e1/5c/17e15ce63221167d96ec86602383d398.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">the fit</a> | <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">12:30 Uhr</span> – das bedeutet in ihrer neuen Timeline so viel wie Mittagspause. Wenn Kasia ehrlich war, musste sie sich wirklich noch an die fixen Zeiten gewöhnen, in denen sie nun exakt 45 Minuten Zeit hatte, von ihrem kleinen Vorlesungssaal zur Mensa zu laufen, etwas zu essen und dann pünktlich um 13:15 Uhr ihr zweites Seminar für den Tag zu starten. Es war nicht der enge Zeitraum an sich – vielmehr war es für jemanden, der seine Essenszeiten nach Lust, Laune und vor allem Hunger legte, ein sehr einschränkendes Konzept. Nicht, weil die Mazur feste Zeiten nicht zu schätzen wusste, sondern weil es ihr den Raum für ihre üblichen Experimente nahm.<br />
Zudem war sie heute auch noch spät dran, weil nach ihrer Vorlesung ein Student noch ein paar Fragen an sie hatte und wer war sie, ihn deshalb auf ihre Sprechzeiten zu verweisen. Dazu war sie selbst viel zu pragmatisch. Oder einfach noch zu frisch in dem Job, in dem sie vermutlich schnell lernen würde, wie heilig ihr ihre Mittagspausen werden würden.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">12:40 Uhr</span> – und sie eilt über den Campus zur Mensa, die natürlich komplett am anderen Ende des Campus liegt. Wenigst klärt dabei die eisige Kälte ihren Kopf, während sie zielstrebig auf das Gebäude zusteuert, in dem sie selbst schon als Studentin so viel Zeit verbracht hatte. Nicht unbedingt, weil ihr das Menü so zugesagt hatte, sondern weil es günstig gewesen und ein Treffpunkt unter Gleichgesinnten war. Für heute hatte sie sich Lunch mitgebracht, den sie auch just in dem Moment aus ihrem Jutebeutel auf den Tisch in der hinteren Ecke beförderte, an dem Sidney bereits sitzt und auf sie wartet. <b>"Sorry, Sid. Ein Student hat mich aufgehalten, ich hoffe, du hast nicht auf mich gewartet."</b> begrüßt sie das vertraute Gesicht, als sie neben ihn auf den freien Stuhl gleitet und ihn anlächelt. <b>"Was steht bei dir heute auf dem Speiseplan?"</b> Eine zentrale Frage in Kasias Alltag – und die, die viel Zeit mit ihr verbrachten, kannten ihre übliche Neugier schon. <b>"Ich habe gestern Algensalat selbst gemacht und hatte heute Morgen kurz Angst, dass ich ihn wieder vergesse,"</b> setzt sie an, während sie den Deckel ihrer Dose abnimmt. Ein leichter, frischer Geruch steigt zwischen den beiden Freunden auf. Der Duft von Sesam, ein Hauch von Reisessig. Kasia beugt sich kurz darüber, als muss sie sich selbst vergewissern, dass das Ganze tatsächlich so schmeckt, wie sie es in Erinnerung hatte. <b>"Ist ein Experiment,"</b> fügt sie hinzu, fast schon eine Spur entschuldigend, obwohl es keinen Grund dafür gibt. <b>"Ich habe versucht, das Dressing aus diesem kleinen Laden in Argyle nachzumachen. Nicht ganz…"</b> erklärt sie ihm, während sie mit ihrer mitgebrachten Gabel in die grüne Masse sticht und sich eine Kostprobe nimmt. Sie verzieht minimal das Gesicht, zuckt dann aber doch zufrieden mit den Schultern. <b>"…aber nah genug dran. Also falls du auch magst, greif zu!"</b> <br />
Der nächste Happen folgt, ehe sie nach der Tüte mit den gesalzenen Crackern greift, bevor sie zu Sidney rüberschaut. <b>"Und du? Bitte sag mir nicht, dass du wieder irgendwas genommen hast, das sich nur entfernt wie Essen anfühlt."</b> Ein schiefes Lächeln lässt sich dabei kaum vermeiden, während sie seine Auswahl mustert. Der übliche Lärm der Mensa legt sich wie ein Hintergrundrauschen um sie, während ihr Blick aufmerksam auf dem Jones liegt.  Nach dem zweiten Bissen hälz sie kurz inne, kaut langsam, fast so als würde sie parallel analysieren. <b>"Okay,"</b> murmelt sie schließlich, und das eigentlich mehr zu sich selbst als zu ihm. <b>"Ich hätte weniger Limette nehmen sollen."</b> Es folgt ein kurzer Blick auf ihr Handgelenk, an dem sie die goldene Uhr ihrer Babcia trägt. Ein Erbstück, das ihr mitteilte, dass sie noch Zeit hatte. Die Brünette lehnt sich ein Stück zurück, streicht sich eine der aus ihrem Dutt gelösten Strähnen aus der Stirn und setzt ihren Fokus zurück auf das Gespräch und ihr Essen. <b>"Ich weiß nicht, ob ich mich je daran gewöhne,"</b> kommt es dann leise von ihr. <b>"Dieses… auf die Minute genau essen."</b> Da zuckt es leicht in ihren Mundwinkeln. Sidney kennt schon ihren Struggle mit den festen Zeiten. <b>"Es fühlt sich an, als würde ich mir selbst beim Funktionieren zuschauen. Und dabei  dann auch noch ständig auf die Uhr schauen."</b> Was ja so gar nicht ihre Art ist. Sie zuckt mit den Schultern. Am Ende konnte sie nichts daran ändern – sie hatte sich diesem Commitment verschrieben, also würde sie das jetzt auch durchziehen. <b>"Aber hey,"</b> fügte sie hinzu und hebt die Gabel mit einem leisen Grinsen leicht zwischen ihnen an, <b>"zumindest zwingt es mich, tatsächlich was zu essen und nicht erst um halb vier zu merken, dass ich seit morgens nur Kaffee hatte."</b>]]></content:encoded>
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