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		<title><![CDATA[all that remains - Alle Foren]]></title>
		<link>https://allthatremains.de/</link>
		<description><![CDATA[all that remains - https://allthatremains.de]]></description>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2026 18:01:16 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[the mark you left runs deep]]></title>
			<link>https://allthatremains.de/showthread.php?tid=675</link>
			<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 14:14:09 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://allthatremains.de/member.php?action=profile&uid=225">Avery Perkins</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://allthatremains.de/showthread.php?tid=675</guid>
			<description><![CDATA[Meine Haare sind noch an den Spitzen nass und ich hasse das Gefühl, was sie auf meinem Shirt hinterlassen. Bis vor einer Stunde hatte ich noch Schwimmtraining. Ich bin abgespannt und vollkommen fertig, weil mein Morgen schon das Chaos schlechthin war. Und warum? Weil ich vergessen habe, meinen Wecker zu stellen. Wenn mir irgendwas passiert, dann alles auf einmal. Natürlich habe ich auch mein Meal Prep zu Hause vergessen. Mein Orcas Essensplan hat natürlich kein Mensa Essen beinhaltet. Ich habe lediglich an einem veganen Proteinriegel geknabbert, der mich nur kurzzeitig satt gemacht hat. Ich bin so verdammt hungrig und freue mich darauf, nur noch zu Hause zu sein und mein Meal Prep in mich rein zu schaufeln. <br />
 Ich hatte mich gerade angezogen und wollte meine Tasche schnappen, da schrieb mir meine Mutter, dass sie kurzfristig im Bed&Breakfast aushelfen muss. Mit einem tiefen Seufzer habe ich die Nachricht gelesen und mit einem simplen <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Ok</span> geantwortet. Ich bin selbst daran schuld, dass ich jetzt zu besagtem Bed&Breakfast fahren muss, um meine Tochter einzusammeln. Meinen Abend hatte ich mir anders vorgestellt. Meine Mom hatte mir Lilly abnehmen und sie ins Bett bringen wollen. Mein Dad hat eine 24h Schicht. Also sehe ich meinen Kinderfreien Abend an mir vorbei ziehen. Natürlich würde Lilly bald im Bett liegen, aber dennoch werde ich sie nachtfertig machen  und ihr dann noch was vorlesen (müssen). Ich liebe sie. Ich liebe dieses kleine Mädchen über alles, aber manchmal kommt mir der Gedanke, dass sie mir mein Leben gestohlen hat. Aber wie ich schon sagte, ich bin selbst daran Schuld. <br />
Es war in meinem Gap Year, in dem ich gleich zu Anfang Jeb kennenlernte. Verdammt sah er gut aus. Verdammt er roch gut. Er bewegte sich wie ein Gott. Und natürlich kam eins zum anderen. Und so verballert wie ich eben war, habe ich in der Zeit meine Pille nicht ordentlich genommen. Das Ergebnis sitzt hinter mir auf dem Rücksitz und trommelt mit ihren kleinen Füßchen gegen den Vordersitz.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">”Lilly, Mäuschen. Bitte.”</span> Ich halte ihr während der Fahrt kurz einen Fuß fest, den ich schnappen kann. Meine Augen sind dabei aber die ganze Zeit auf die Straße fokussiert. Ich würde niemals etwas tun, was meine Tochter irgendwie gefährden könnte. Sie kichert. Natürlich kichert sie. Für ein paar Minuten ist Ruhe, dann fängt sie erneut damit an. <br />
Meine Mutter sollte diesen Wahnsinn gerade ertragen und nicht ich. Aber natürlich habe ich nicht nur die Frucht meiner Lenden am Hals, ich muss auch noch einkaufen. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">”Lilly.”</span> sage ich etwas nachdrücklicher und sie hält die Füße still. Wenigstens eine Schlacht, die ich kurzzeitig gewonnen habe. <br />
<br />
Der Parkplatz des Supermarktes ist voll. Natürlich scheint ganz Long Grove nun auf die Idee gekommen zu sein, einkaufen zu müssen. Ich möchte schreien, weil wahrscheinlich 80 Prozent der Leute Rentner sind und wahrscheinlich auch am Vormittag hätten einkaufen gehen können. Nachdem ich geparkt habe bleibe ich kurz im Auto sitzen und lege meine Stirn an das Lenkrad. Ich will einfach mein Essen, eine Gesichtsmaske und irgendeine Schundserie. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">”Mommy?”</span> piepst es von der Rückbank und ich setze mich seufzend wieder auf. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">”Ja, geht los, Mäuschen.”</span> sage ich leise und steige aus der eigentlich für uns beide viel zu großen Familienkutsche. Mein Vater war der Meinung, ich brauche das große Ding für Lilly. Ich bin der Meinung, dass ihr Kindersitz auch in ein kleineres Auto gepasst hätte. Ich laufe einen gefühlten Kilometer zum Kofferraum, ziehe unter meinen Schwimmsachen eine Tüte hervor. Ich höre Lilly im Auto leise singen. Alleine einkaufen ist schon ein Akt, dabei noch eine Dreijährige dabei haben. Echt, ich verbringe gerne Zeit mit meiner Tochter. Aber Dinge wie Einkaufen, macht man lieber ohne Kind. Ich habe sie gut erzogen. Sie nörgelt wenig und ist keins der Kinder, das sich heulend auf den Boden wirft, weil es die Schokolade nicht haben darf. Lilly wirft sich eher auf den Boden, wenn mir die Erdbeeren zu teuer sind oder es keine Minigurken gibt. Ich öffne die Tür und mein Kind strahlt mich an. Okay, sie ist echt süß. Und ich finde es gut, dass wenigstens sie einen guten Tag und vor allem gute Laune hat. Zum Glück kann sie sich selbst nicht abschnallen, sonst wäre sie mir beim Öffnen der Tür wahrscheinlich entgegen geflogen gekommen. Ich beuge mich ins Auto und über sie drüber um den Schnapper des Gurtes zu betätigen. Sie gibt mir währenddessen einen nassen Schmatzer auf die Wange und ich schmelze dahin. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">”Danke, Mäuschen.”</span> sage ich und beuge mich wieder aus dem Auto, beobachte sie, wie sie mit ihren kurzen Beinchen versucht alleine aus dem Kindersitz zu krabbeln. Ich lasse es sie zuerst alleine versuchen, sonst werde ich nur wieder angemeckert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Meine Haare sind noch an den Spitzen nass und ich hasse das Gefühl, was sie auf meinem Shirt hinterlassen. Bis vor einer Stunde hatte ich noch Schwimmtraining. Ich bin abgespannt und vollkommen fertig, weil mein Morgen schon das Chaos schlechthin war. Und warum? Weil ich vergessen habe, meinen Wecker zu stellen. Wenn mir irgendwas passiert, dann alles auf einmal. Natürlich habe ich auch mein Meal Prep zu Hause vergessen. Mein Orcas Essensplan hat natürlich kein Mensa Essen beinhaltet. Ich habe lediglich an einem veganen Proteinriegel geknabbert, der mich nur kurzzeitig satt gemacht hat. Ich bin so verdammt hungrig und freue mich darauf, nur noch zu Hause zu sein und mein Meal Prep in mich rein zu schaufeln. <br />
 Ich hatte mich gerade angezogen und wollte meine Tasche schnappen, da schrieb mir meine Mutter, dass sie kurzfristig im Bed&Breakfast aushelfen muss. Mit einem tiefen Seufzer habe ich die Nachricht gelesen und mit einem simplen <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Ok</span> geantwortet. Ich bin selbst daran schuld, dass ich jetzt zu besagtem Bed&Breakfast fahren muss, um meine Tochter einzusammeln. Meinen Abend hatte ich mir anders vorgestellt. Meine Mom hatte mir Lilly abnehmen und sie ins Bett bringen wollen. Mein Dad hat eine 24h Schicht. Also sehe ich meinen Kinderfreien Abend an mir vorbei ziehen. Natürlich würde Lilly bald im Bett liegen, aber dennoch werde ich sie nachtfertig machen  und ihr dann noch was vorlesen (müssen). Ich liebe sie. Ich liebe dieses kleine Mädchen über alles, aber manchmal kommt mir der Gedanke, dass sie mir mein Leben gestohlen hat. Aber wie ich schon sagte, ich bin selbst daran Schuld. <br />
Es war in meinem Gap Year, in dem ich gleich zu Anfang Jeb kennenlernte. Verdammt sah er gut aus. Verdammt er roch gut. Er bewegte sich wie ein Gott. Und natürlich kam eins zum anderen. Und so verballert wie ich eben war, habe ich in der Zeit meine Pille nicht ordentlich genommen. Das Ergebnis sitzt hinter mir auf dem Rücksitz und trommelt mit ihren kleinen Füßchen gegen den Vordersitz.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">”Lilly, Mäuschen. Bitte.”</span> Ich halte ihr während der Fahrt kurz einen Fuß fest, den ich schnappen kann. Meine Augen sind dabei aber die ganze Zeit auf die Straße fokussiert. Ich würde niemals etwas tun, was meine Tochter irgendwie gefährden könnte. Sie kichert. Natürlich kichert sie. Für ein paar Minuten ist Ruhe, dann fängt sie erneut damit an. <br />
Meine Mutter sollte diesen Wahnsinn gerade ertragen und nicht ich. Aber natürlich habe ich nicht nur die Frucht meiner Lenden am Hals, ich muss auch noch einkaufen. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">”Lilly.”</span> sage ich etwas nachdrücklicher und sie hält die Füße still. Wenigstens eine Schlacht, die ich kurzzeitig gewonnen habe. <br />
<br />
Der Parkplatz des Supermarktes ist voll. Natürlich scheint ganz Long Grove nun auf die Idee gekommen zu sein, einkaufen zu müssen. Ich möchte schreien, weil wahrscheinlich 80 Prozent der Leute Rentner sind und wahrscheinlich auch am Vormittag hätten einkaufen gehen können. Nachdem ich geparkt habe bleibe ich kurz im Auto sitzen und lege meine Stirn an das Lenkrad. Ich will einfach mein Essen, eine Gesichtsmaske und irgendeine Schundserie. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">”Mommy?”</span> piepst es von der Rückbank und ich setze mich seufzend wieder auf. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">”Ja, geht los, Mäuschen.”</span> sage ich leise und steige aus der eigentlich für uns beide viel zu großen Familienkutsche. Mein Vater war der Meinung, ich brauche das große Ding für Lilly. Ich bin der Meinung, dass ihr Kindersitz auch in ein kleineres Auto gepasst hätte. Ich laufe einen gefühlten Kilometer zum Kofferraum, ziehe unter meinen Schwimmsachen eine Tüte hervor. Ich höre Lilly im Auto leise singen. Alleine einkaufen ist schon ein Akt, dabei noch eine Dreijährige dabei haben. Echt, ich verbringe gerne Zeit mit meiner Tochter. Aber Dinge wie Einkaufen, macht man lieber ohne Kind. Ich habe sie gut erzogen. Sie nörgelt wenig und ist keins der Kinder, das sich heulend auf den Boden wirft, weil es die Schokolade nicht haben darf. Lilly wirft sich eher auf den Boden, wenn mir die Erdbeeren zu teuer sind oder es keine Minigurken gibt. Ich öffne die Tür und mein Kind strahlt mich an. Okay, sie ist echt süß. Und ich finde es gut, dass wenigstens sie einen guten Tag und vor allem gute Laune hat. Zum Glück kann sie sich selbst nicht abschnallen, sonst wäre sie mir beim Öffnen der Tür wahrscheinlich entgegen geflogen gekommen. Ich beuge mich ins Auto und über sie drüber um den Schnapper des Gurtes zu betätigen. Sie gibt mir währenddessen einen nassen Schmatzer auf die Wange und ich schmelze dahin. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">”Danke, Mäuschen.”</span> sage ich und beuge mich wieder aus dem Auto, beobachte sie, wie sie mit ihren kurzen Beinchen versucht alleine aus dem Kindersitz zu krabbeln. Ich lasse es sie zuerst alleine versuchen, sonst werde ich nur wieder angemeckert.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Avery Perkins]]></title>
			<link>https://allthatremains.de/showthread.php?tid=674</link>
			<pubDate>Tue, 11 Aug 2026 17:07:25 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://allthatremains.de/member.php?action=profile&uid=225">Avery Perkins</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://allthatremains.de/showthread.php?tid=674</guid>
			<description><![CDATA[Regeln gelesen? ja <br />
Gesuch: ja  » es sollte San @<a id="mention_163" href="member.php?action=profile&amp;uid=163" class="mentionme_mention" title="Zum Profil von Jules Hartley"><span class="bewohner">Jules Hartley</span></a> und Suki @<a id="mention_224" href="member.php?action=profile&amp;uid=224" class="mentionme_mention" title="Zum Profil von Jeb Cross"><span class="bewohner">Jeb Cross</span></a>  mal drüber schauen :)<br />
In der &lt;a href="/misc.php?action=joblist"&gt;Jobliste&lt;/a&gt; eingetragen?: ja <br />
<br />
So ich denke Miss Perkins kann sich einem kritischen Auge unterziehen.<br />
vielen Dank schon mal :3]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Regeln gelesen? ja <br />
Gesuch: ja  » es sollte San @<a id="mention_163" href="member.php?action=profile&amp;uid=163" class="mentionme_mention" title="Zum Profil von Jules Hartley"><span class="bewohner">Jules Hartley</span></a> und Suki @<a id="mention_224" href="member.php?action=profile&amp;uid=224" class="mentionme_mention" title="Zum Profil von Jeb Cross"><span class="bewohner">Jeb Cross</span></a>  mal drüber schauen :)<br />
In der &lt;a href="/misc.php?action=joblist"&gt;Jobliste&lt;/a&gt; eingetragen?: ja <br />
<br />
So ich denke Miss Perkins kann sich einem kritischen Auge unterziehen.<br />
vielen Dank schon mal :3]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Jeb Cross]]></title>
			<link>https://allthatremains.de/showthread.php?tid=673</link>
			<pubDate>Mon, 10 Aug 2026 12:13:21 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://allthatremains.de/member.php?action=profile&uid=224">Jeb Cross</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://allthatremains.de/showthread.php?tid=673</guid>
			<description><![CDATA[Regeln gelesen? ja <br />
Gesuch: jein, aber mit zukünftiger Avery von Nata (@<a id="mention_190" href="member.php?action=profile&amp;uid=190" class="mentionme_mention" title="Zum Profil von Frederic McAllister"><span class="bewohner">Frederic McAllister</span></a>) verbandelt<br />
In der &lt;a href="/misc.php?action=joblist"&gt;Jobliste&lt;/a&gt; eingetragen?: ja]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Regeln gelesen? ja <br />
Gesuch: jein, aber mit zukünftiger Avery von Nata (@<a id="mention_190" href="member.php?action=profile&amp;uid=190" class="mentionme_mention" title="Zum Profil von Frederic McAllister"><span class="bewohner">Frederic McAllister</span></a>) verbandelt<br />
In der &lt;a href="/misc.php?action=joblist"&gt;Jobliste&lt;/a&gt; eingetragen?: ja]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[hot'n'cold]]></title>
			<link>https://allthatremains.de/showthread.php?tid=672</link>
			<pubDate>Sat, 08 Aug 2026 21:44:59 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://allthatremains.de/member.php?action=profile&uid=213">Raymond Adler</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://allthatremains.de/showthread.php?tid=672</guid>
			<description><![CDATA[<a href="https://i.pinimg.com/736x/56/7f/94/567f94a3433803dc83f7ec8afffa13b5.jpg" target=”_blank”>Outfit</a> | <a href="https://thecityhall.com/" target="_blank">Location</a> | Ausstellung. Modeschau. Aftershow-Party. Tage wie dieser waren anstrengend und zur gleichen Zeit ungemein belebend und beflügelnd. Das Ergebnis von monatelanger Arbeit und Planung präsentieren zu können, das war immer etwas Besonderes. Zumal dieser Event für ihn etwas ganz neues war. Nicht die Mischung von Laufsteg und Vernissage an sich, aber der Stil definitiv. Mit und durch Leno hatte er auch schon an solchen Projekten mitgearbeitet. Ihm gefiel das düstere Ambiente dieses Events. Die Mode des Undergroundlabels war nichts was Ray selbst tragen würde, aber es gefiel ihm durchaus. Lange Kleider, die an die barocke oder viktorianische Ära erinnerten. Die Herren in bestickten Westen und Rüschenhemden. Der Grundton: schwarz. Genauso schwarz war das Augenmakeup der Models, in starkem Kontrast zu der fast weissen Grundierung. Es hatte etwas melancholisches, etwas düsteres und gleichzeitig romantisches. <br />
<br />
<b>”Ich hoffe es hat dir gefallen?”</b> Fragte er Camille, die ihn heute begleitete. Die Modenschau war beendet und nun verteilten sich die Menschen in der Halle, um sich die ausgestellten Kunstwerke anzusehen. Kellner - offenbar eingekleidet von dem Modelabel - manövrierten sich elegant durch die Menschen, verteilten Rotwein, Champagner, Wasser. Die Zuständigen für die Dekoration hatten sich ebenso selbst übertroffen. Der Stil der Blumenarrangements passte perfekt in diese Mischung aus Romantik und Dunkelheit. Dunkle und schwere Samtvorhänge hingen vor Fenstern und Wänden. Hüfthohe Kerzenständer trugen armdicke, blutrote Kerzen, deren Flammen warm flackerten. Die Stehtische waren mit Tischtüchern in bordeaux und abwechselnd schwarz gedeckt. Die Tischtücher hingen tief hinunter und wurden von Bändern und grossen Schleifen gebunden. <br />
<br />
Die ausgestellten Gemälde - und auch Skulpturen und Fotografien - fügten sich herrvorragend in das Ambiente ein. Selbst die Stellwände für die Ausstellung waren schwarz und mit Vorhängen dekoriert, die Beleuchtung der Kunstwerke hell genug um sie gut zu sehen, aber nicht grell. Es war ein warmes Licht. Und all diese Dinge fügten sich wunderbar in die Ausstrahlung der Lokalität ein, mit ihren sichtbaren Backteinmauern und der hohen Decke. <br />
Einer der Kellner hielt bei ihnen beiden an und Raymond nahm sich ein Glas Rotwein. Er schwenkte die rote Flüssigkeit einmal im Glas und hielt es sich kurz vor die Nase. <b>”Cheers.”</b> Sein bauchiges Glas klirrte leise, als es mit dem seiner Begleitung sanft zusammenstiess. <b>”Was willst du dir zuerst ansehen?”</b> Überliess er ihr diese Wahl. Er hatte schliesslich alle Ausstellungsstücke bereits gesehen und die Künstler*innen kennengelernt. Und manchmal war er auch einfach nur nett.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="https://i.pinimg.com/736x/56/7f/94/567f94a3433803dc83f7ec8afffa13b5.jpg" target=”_blank”>Outfit</a> | <a href="https://thecityhall.com/" target="_blank">Location</a> | Ausstellung. Modeschau. Aftershow-Party. Tage wie dieser waren anstrengend und zur gleichen Zeit ungemein belebend und beflügelnd. Das Ergebnis von monatelanger Arbeit und Planung präsentieren zu können, das war immer etwas Besonderes. Zumal dieser Event für ihn etwas ganz neues war. Nicht die Mischung von Laufsteg und Vernissage an sich, aber der Stil definitiv. Mit und durch Leno hatte er auch schon an solchen Projekten mitgearbeitet. Ihm gefiel das düstere Ambiente dieses Events. Die Mode des Undergroundlabels war nichts was Ray selbst tragen würde, aber es gefiel ihm durchaus. Lange Kleider, die an die barocke oder viktorianische Ära erinnerten. Die Herren in bestickten Westen und Rüschenhemden. Der Grundton: schwarz. Genauso schwarz war das Augenmakeup der Models, in starkem Kontrast zu der fast weissen Grundierung. Es hatte etwas melancholisches, etwas düsteres und gleichzeitig romantisches. <br />
<br />
<b>”Ich hoffe es hat dir gefallen?”</b> Fragte er Camille, die ihn heute begleitete. Die Modenschau war beendet und nun verteilten sich die Menschen in der Halle, um sich die ausgestellten Kunstwerke anzusehen. Kellner - offenbar eingekleidet von dem Modelabel - manövrierten sich elegant durch die Menschen, verteilten Rotwein, Champagner, Wasser. Die Zuständigen für die Dekoration hatten sich ebenso selbst übertroffen. Der Stil der Blumenarrangements passte perfekt in diese Mischung aus Romantik und Dunkelheit. Dunkle und schwere Samtvorhänge hingen vor Fenstern und Wänden. Hüfthohe Kerzenständer trugen armdicke, blutrote Kerzen, deren Flammen warm flackerten. Die Stehtische waren mit Tischtüchern in bordeaux und abwechselnd schwarz gedeckt. Die Tischtücher hingen tief hinunter und wurden von Bändern und grossen Schleifen gebunden. <br />
<br />
Die ausgestellten Gemälde - und auch Skulpturen und Fotografien - fügten sich herrvorragend in das Ambiente ein. Selbst die Stellwände für die Ausstellung waren schwarz und mit Vorhängen dekoriert, die Beleuchtung der Kunstwerke hell genug um sie gut zu sehen, aber nicht grell. Es war ein warmes Licht. Und all diese Dinge fügten sich wunderbar in die Ausstrahlung der Lokalität ein, mit ihren sichtbaren Backteinmauern und der hohen Decke. <br />
Einer der Kellner hielt bei ihnen beiden an und Raymond nahm sich ein Glas Rotwein. Er schwenkte die rote Flüssigkeit einmal im Glas und hielt es sich kurz vor die Nase. <b>”Cheers.”</b> Sein bauchiges Glas klirrte leise, als es mit dem seiner Begleitung sanft zusammenstiess. <b>”Was willst du dir zuerst ansehen?”</b> Überliess er ihr diese Wahl. Er hatte schliesslich alle Ausstellungsstücke bereits gesehen und die Künstler*innen kennengelernt. Und manchmal war er auch einfach nur nett.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Chill, it's only death, nothing serious]]></title>
			<link>https://allthatremains.de/showthread.php?tid=671</link>
			<pubDate>Sat, 08 Aug 2026 18:40:12 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://allthatremains.de/member.php?action=profile&uid=213">Raymond Adler</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://allthatremains.de/showthread.php?tid=671</guid>
			<description><![CDATA[Aus dem Aschenbecher stieg ein schmaler Rauchfaden in die Höhe und wurde von einem Windzug verweht. Mal in die eine Richtung, mal in die andere. Es war an diesem Abend warm genug um lange draussen zu sitzen, was Raymond sehr willkommen war. Es war einfach angenehmer draussen zu rauchen, wenn man sich dabei nicht den Arsch abfror. Seine Lunge mochte es den Wintermonaten danken, denn in dieser Zeit war es ihm dann doch das ein oder andere Mal zu doof zum rauchen nach draussen zu gehen, und weil er den Geruch nicht in der Wohnung haben wollte… <br />
<br />
Heute war es aber nicht bloss ein Zigarette, die ihren Geruch verströmte, sondern ein Joint. Selbstverständlich hatte er ihn auch seinem Besucher angeboten, um daran zu ziehen. Jederzeit konnte Leno danach greifen, wenn er denn wollte. <br />
Vor ihnen auf einem gläsernen, niedrigen Tisch lagen Fotos, Skizzen und Notizen verteilt, beschwert durch den Aschenbecher, Gläser oder andere Gegenstände, damit der Wind ihnen ihre Arbeit nicht entführte. Ein angenehmer Wind, der die warme Luft auffrischte und die angestaute Hitze von der Haut mit sich nahm. Eine hellgraue Markise spendete Leno und Ray Schatten, während sie auf der bequemen Rattanlounge sassen. Der Balkon war nicht riesig, aber gross genug für die Lounge und um sich bequem an das Geländer stellen und die Aussicht auf die Stadt geniessen zu können. Dabei lag sie trotzdem hoch genug, dass der Lärm der Stadt wenigstens ein bisschen gedämpft ankam. <br />
<br />
<b>”Wollen wir uns noch etwas zu Essen bestellen?”</b> Fragte Ray seinen inzwischen langjährigen Freund. Einen der wenigen und manchmal waren selbst diese wenigen für Raymonds Geschmack zuviel. Nicht weil er sie nicht mochte. Einfach weil es mit den Jahren doch immer schwieriger wurde zu verbergen, was mit ihm ‘nicht stimmte’. Und weil er einfach kein grosses Geheule haben wollte, wenn er dann irgendwann abkratzte. Eine absolute Horrorvorstellung! Wenn er dann irgendwann in den nächsten fünf bis zehn Jahren einen Abgang machte, dann wollte er sich mit einer Fete verabschieden, die in die lokalen Geschichtsbücher einging. Und das Letzte, was er dort sehen wollte, waren beschissne Tränen. <br />
Und Leno… Tja, Leno war wohl so ein Typ für Tränen. Dagegen hatte Raymond nicht grundsätzlich etwas, aber um ihn sollte wirklich keiner heulen. Er fand diese Vorstellung schlicht unerträglich, dass sich Menschen heulend in den Armen lagen, nur weil er sich bald die Radieschen von unten ansehen konnte. Und bitte sollte auch keiner auf die Idee kommen, seine Asche in ein Grab zu legen und einen Stein mit rührseligen Worten darauf zu stellen! Und dann, würden diese heulenden Menschen zu diesem bescheuerten Stein pilgern? Wozu denn bitte? Um sich seiner zu erinnern, sollten sie besser ein Fest feiern, sich die Kante geben und rumvögeln. Dann hatte er wenigstens Spass daran, wenn er dann aus der Hölle heraus zusah. Auf einem Wölkchen im Himmel sitzend sah er sich nun nicht. <br />
<br />
Den Modefotografen schätze Ray nicht so ein, als könnte er diese Einstellung wirklich verstehen oder sich daran halten (gut, vielleicht noch an den Part mit dem rumvögeln. Konnte ja auch mit immer der ein und derselben Person sein, da wollte Ray nun keine Vorgaben machen). Deshalb wusste der jüngere auch nichts von seiner Krankheit und Ray hatte nicht vor, daran etwas zu ändern. Der konnte es dann erfahren kurz bevor Raymond in die Schweiz abreiste - sofern bis zum Tag X in den USA noch immer Sterbehilfe illegal war, wovon er eigentlich ausging. Sonst lag ihm Leno nur länger mit seinem Geheule in den Ohren! Oder noch schlimmer: sah ihn mit Mitleid aus seinen dunklen Äuglein an. Ewww. <br />
<br />
Er warf einen Blick auf seine Armbanduhr. Ja, Essen war eine gute Idee. “Und dann machen wir hier für heute fertig und treffen uns ein anderes Mal wieder?” Es war schliesslich wichtig ausreichend Pausen einzulegen. Nicht nur für die mentale Erholung. Raymonds Körper reagierte sehr empfindlich auf Stress und dann wurden die unwillkürlichen Bewegungen seiner Gesichtsmuskeln oder Extremitäten nur stärker und schwieriger zu verbergen. Also lieber einmal zu früh eine Pause einlegen, als zu spät.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Aus dem Aschenbecher stieg ein schmaler Rauchfaden in die Höhe und wurde von einem Windzug verweht. Mal in die eine Richtung, mal in die andere. Es war an diesem Abend warm genug um lange draussen zu sitzen, was Raymond sehr willkommen war. Es war einfach angenehmer draussen zu rauchen, wenn man sich dabei nicht den Arsch abfror. Seine Lunge mochte es den Wintermonaten danken, denn in dieser Zeit war es ihm dann doch das ein oder andere Mal zu doof zum rauchen nach draussen zu gehen, und weil er den Geruch nicht in der Wohnung haben wollte… <br />
<br />
Heute war es aber nicht bloss ein Zigarette, die ihren Geruch verströmte, sondern ein Joint. Selbstverständlich hatte er ihn auch seinem Besucher angeboten, um daran zu ziehen. Jederzeit konnte Leno danach greifen, wenn er denn wollte. <br />
Vor ihnen auf einem gläsernen, niedrigen Tisch lagen Fotos, Skizzen und Notizen verteilt, beschwert durch den Aschenbecher, Gläser oder andere Gegenstände, damit der Wind ihnen ihre Arbeit nicht entführte. Ein angenehmer Wind, der die warme Luft auffrischte und die angestaute Hitze von der Haut mit sich nahm. Eine hellgraue Markise spendete Leno und Ray Schatten, während sie auf der bequemen Rattanlounge sassen. Der Balkon war nicht riesig, aber gross genug für die Lounge und um sich bequem an das Geländer stellen und die Aussicht auf die Stadt geniessen zu können. Dabei lag sie trotzdem hoch genug, dass der Lärm der Stadt wenigstens ein bisschen gedämpft ankam. <br />
<br />
<b>”Wollen wir uns noch etwas zu Essen bestellen?”</b> Fragte Ray seinen inzwischen langjährigen Freund. Einen der wenigen und manchmal waren selbst diese wenigen für Raymonds Geschmack zuviel. Nicht weil er sie nicht mochte. Einfach weil es mit den Jahren doch immer schwieriger wurde zu verbergen, was mit ihm ‘nicht stimmte’. Und weil er einfach kein grosses Geheule haben wollte, wenn er dann irgendwann abkratzte. Eine absolute Horrorvorstellung! Wenn er dann irgendwann in den nächsten fünf bis zehn Jahren einen Abgang machte, dann wollte er sich mit einer Fete verabschieden, die in die lokalen Geschichtsbücher einging. Und das Letzte, was er dort sehen wollte, waren beschissne Tränen. <br />
Und Leno… Tja, Leno war wohl so ein Typ für Tränen. Dagegen hatte Raymond nicht grundsätzlich etwas, aber um ihn sollte wirklich keiner heulen. Er fand diese Vorstellung schlicht unerträglich, dass sich Menschen heulend in den Armen lagen, nur weil er sich bald die Radieschen von unten ansehen konnte. Und bitte sollte auch keiner auf die Idee kommen, seine Asche in ein Grab zu legen und einen Stein mit rührseligen Worten darauf zu stellen! Und dann, würden diese heulenden Menschen zu diesem bescheuerten Stein pilgern? Wozu denn bitte? Um sich seiner zu erinnern, sollten sie besser ein Fest feiern, sich die Kante geben und rumvögeln. Dann hatte er wenigstens Spass daran, wenn er dann aus der Hölle heraus zusah. Auf einem Wölkchen im Himmel sitzend sah er sich nun nicht. <br />
<br />
Den Modefotografen schätze Ray nicht so ein, als könnte er diese Einstellung wirklich verstehen oder sich daran halten (gut, vielleicht noch an den Part mit dem rumvögeln. Konnte ja auch mit immer der ein und derselben Person sein, da wollte Ray nun keine Vorgaben machen). Deshalb wusste der jüngere auch nichts von seiner Krankheit und Ray hatte nicht vor, daran etwas zu ändern. Der konnte es dann erfahren kurz bevor Raymond in die Schweiz abreiste - sofern bis zum Tag X in den USA noch immer Sterbehilfe illegal war, wovon er eigentlich ausging. Sonst lag ihm Leno nur länger mit seinem Geheule in den Ohren! Oder noch schlimmer: sah ihn mit Mitleid aus seinen dunklen Äuglein an. Ewww. <br />
<br />
Er warf einen Blick auf seine Armbanduhr. Ja, Essen war eine gute Idee. “Und dann machen wir hier für heute fertig und treffen uns ein anderes Mal wieder?” Es war schliesslich wichtig ausreichend Pausen einzulegen. Nicht nur für die mentale Erholung. Raymonds Körper reagierte sehr empfindlich auf Stress und dann wurden die unwillkürlichen Bewegungen seiner Gesichtsmuskeln oder Extremitäten nur stärker und schwieriger zu verbergen. Also lieber einmal zu früh eine Pause einlegen, als zu spät.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Volle Fahrt in die Sackgasse: Wenn der Fahrplan nur noch Deko ist]]></title>
			<link>https://allthatremains.de/showthread.php?tid=670</link>
			<pubDate>Sat, 08 Aug 2026 17:46:43 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://allthatremains.de/member.php?action=profile&uid=126">Cole Turner</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://allthatremains.de/showthread.php?tid=670</guid>
			<description><![CDATA[<a href="https://i.pinimg.com/736x/96/e1/9e/96e19e33f52cb6ce3abb070696fa471a.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Outfit</a><br />
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<i>Es ist nicht Ihre Schuld. Und tatsächlich ist und war Ihre Reaktion, der Situation angemessen und für Sie richtig. Das müssen Sie immer bedenken. Es ist für Sie richtig und wichtig gewesen...</i> Die Worte der Therapeutin hallten noch in den Ohren nach, als Cole in der U-Bahn saß und gefühlt im Kreis fuhr. Er hatte keine Ahnung ob die Linie richtig war und ob er nicht schon an der Haltestelle vorbeigefahren war, an der er aussteigen musste. Cole Turner fuhr sehr selten Bahn oder Zug oder Tram oder was das hier auch war. Er war mit der Bahn zu dem Termin gefahren, weil er nicht mit dem Auto durch Chicago gewollt hatte, hatte den Wagen bei der Kanzlei in der seine Schwester arbeitete stehen gelassen und nun hatte er total vergessen wo er raus musste, wie er fahren musste und wo zum Geier er nun war. Er KÖNNTE das Handy bemühen, denn Ginny hatte ihm die Strecke aufgeschrieben, aber die Sitzung saß ihm noch in den Knochen. Der erste Termin und er hatte so viel aufgewühlt. Cole hatte lange und breit darüber nachgedacht, hatte sich mit seinem Freund besprochen, hatte auf die Kontoauszüge geguckt und hatte seinen Traum mit seiner Familie zusammen ein unglaublich wichtiges Familienunternehmen aufzubauen, begraben. Der Schock saß immer noch tief und auch nach Wochen, hatte er es nicht verarbeitet.<br />
<br />
Darunter ließ er jedoch nicht seine Beziehung oder gar sein neues Café drunter bluten, das machte er mit sich aus, aber Danny war es gewesen, der als erstes auf Cole zugekommen war. Cole hatte es gebraucht. Und er brauchte diese Therapie, doch dieser Satz half ihm mehr als er es zugeben wollte. Es war richtig gewesen, richtig für ihn, für seine Gesundheit und auch für sein jetziges Leben. Seine Granny hätte nicht gewollt, dass Sam und er sich so zerstritten, doch seine Granny war tot und sie beide eben nicht. Die Gerichtsverhandlung hatte weh getan. Ihre Gleichgültigkeit zu sehen, wie sie mit den Worten und Gesten die Arbeit herabgewürdigt hatte, die er geleistet hatte... Seine Familie war zerrüttet, das Familienunternehmen führte Sam nun mit wem Anderen, da er seine Hälfte verkauft hatte, sollte sie sich doch mit demjenigen herumschlagen... es war nicht mehr sein Problem. Und dennoch grübelte er nur nach, wie man es hätte anders lösen können, wie man es friedlicher und Besser hätte machen können.<br />
<br />
Dennoch hatte der Verkauf der Hälfte, sein Café in Long Grove bezahlt, hatte ihm die Möglichkeit gegeben, endlich das zu machen, was er wollte, in den Mengen, die Human waren. Keine Akkordarbeit mehr, keine Fließbandproduktion. Wenn die Kuchen aus waren, gab es erst am nächsten Tag neue. Das Café war sein Ein und Alles. Die Bilder an den Wänden mit ihm und seiner Granny, die kleine Familie, die seine Mitarbeiter geworden waren... Es war... genau das was er brauchte. Ein Ort der Ruhe, keine Kinder, keine Telefonate.. so was ließ er nicht zu. Erst ab 14 Jahren durfte man in sein Café und Cole war derjenige, der es durchsetzte. Telefonate wurden abgemahnt, Kinder und Eltern mit ihnen nicht hinein gelassen und Kinderwagen ebenfalls nicht. Nichts, was die Ruhe und Gelassenheit bei einem Stück Kuchen, einem guten Kaffee oder einem Tee störte. Genau so eine Oase wollte er immer haben. Ihm war das zu viel geworden, die Kinder waren nur herum gelaufen, hatten andere Kunden und Gäste belästigt, die Einkaufe gemopst oder aber waren von den Wagen umgefahren worden, weil sie unkontrolliert herumliefen. Ja, vielleicht und garantiert stieß das einigen auf, aber die Gäste kamen, gerade wegen der Ruhe und des Abschaltens.<br />
<br />
Cole konnte das noch nicht. Sein Kopf und sein Körper brauchten unterschiedlich viel Zeit um alles zu verarbeiten. Dann jedoch flackerte kurz das Licht. Cole wurde aus den Gedanken gerissen. War das normal? Vielleicht, aber für jemanden, der absolut keine Ahnung hatte, blieb er nun wachsam. Der massige Körper wurde wieder gerade hingesetzt, er war etwas in den Sitz gerutscht und brauchte mehr Platz als nötig, dann ging die Fahrt wieder weiter. Die Gedanken hatten ihn nur Sekunden, wenn nicht nur ein paar Minuten beschäftigt. Es würde noch lange dauern bis er endlich aufatmen konnte. Mindestens aber noch weitere fünf Wochen, denn jede Woche hatte er nun einen Termin bei der Therapeutin. Ohne Tabletten, das war Cole wichtig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="https://i.pinimg.com/736x/96/e1/9e/96e19e33f52cb6ce3abb070696fa471a.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Outfit</a><br />
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<i>Es ist nicht Ihre Schuld. Und tatsächlich ist und war Ihre Reaktion, der Situation angemessen und für Sie richtig. Das müssen Sie immer bedenken. Es ist für Sie richtig und wichtig gewesen...</i> Die Worte der Therapeutin hallten noch in den Ohren nach, als Cole in der U-Bahn saß und gefühlt im Kreis fuhr. Er hatte keine Ahnung ob die Linie richtig war und ob er nicht schon an der Haltestelle vorbeigefahren war, an der er aussteigen musste. Cole Turner fuhr sehr selten Bahn oder Zug oder Tram oder was das hier auch war. Er war mit der Bahn zu dem Termin gefahren, weil er nicht mit dem Auto durch Chicago gewollt hatte, hatte den Wagen bei der Kanzlei in der seine Schwester arbeitete stehen gelassen und nun hatte er total vergessen wo er raus musste, wie er fahren musste und wo zum Geier er nun war. Er KÖNNTE das Handy bemühen, denn Ginny hatte ihm die Strecke aufgeschrieben, aber die Sitzung saß ihm noch in den Knochen. Der erste Termin und er hatte so viel aufgewühlt. Cole hatte lange und breit darüber nachgedacht, hatte sich mit seinem Freund besprochen, hatte auf die Kontoauszüge geguckt und hatte seinen Traum mit seiner Familie zusammen ein unglaublich wichtiges Familienunternehmen aufzubauen, begraben. Der Schock saß immer noch tief und auch nach Wochen, hatte er es nicht verarbeitet.<br />
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Darunter ließ er jedoch nicht seine Beziehung oder gar sein neues Café drunter bluten, das machte er mit sich aus, aber Danny war es gewesen, der als erstes auf Cole zugekommen war. Cole hatte es gebraucht. Und er brauchte diese Therapie, doch dieser Satz half ihm mehr als er es zugeben wollte. Es war richtig gewesen, richtig für ihn, für seine Gesundheit und auch für sein jetziges Leben. Seine Granny hätte nicht gewollt, dass Sam und er sich so zerstritten, doch seine Granny war tot und sie beide eben nicht. Die Gerichtsverhandlung hatte weh getan. Ihre Gleichgültigkeit zu sehen, wie sie mit den Worten und Gesten die Arbeit herabgewürdigt hatte, die er geleistet hatte... Seine Familie war zerrüttet, das Familienunternehmen führte Sam nun mit wem Anderen, da er seine Hälfte verkauft hatte, sollte sie sich doch mit demjenigen herumschlagen... es war nicht mehr sein Problem. Und dennoch grübelte er nur nach, wie man es hätte anders lösen können, wie man es friedlicher und Besser hätte machen können.<br />
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Dennoch hatte der Verkauf der Hälfte, sein Café in Long Grove bezahlt, hatte ihm die Möglichkeit gegeben, endlich das zu machen, was er wollte, in den Mengen, die Human waren. Keine Akkordarbeit mehr, keine Fließbandproduktion. Wenn die Kuchen aus waren, gab es erst am nächsten Tag neue. Das Café war sein Ein und Alles. Die Bilder an den Wänden mit ihm und seiner Granny, die kleine Familie, die seine Mitarbeiter geworden waren... Es war... genau das was er brauchte. Ein Ort der Ruhe, keine Kinder, keine Telefonate.. so was ließ er nicht zu. Erst ab 14 Jahren durfte man in sein Café und Cole war derjenige, der es durchsetzte. Telefonate wurden abgemahnt, Kinder und Eltern mit ihnen nicht hinein gelassen und Kinderwagen ebenfalls nicht. Nichts, was die Ruhe und Gelassenheit bei einem Stück Kuchen, einem guten Kaffee oder einem Tee störte. Genau so eine Oase wollte er immer haben. Ihm war das zu viel geworden, die Kinder waren nur herum gelaufen, hatten andere Kunden und Gäste belästigt, die Einkaufe gemopst oder aber waren von den Wagen umgefahren worden, weil sie unkontrolliert herumliefen. Ja, vielleicht und garantiert stieß das einigen auf, aber die Gäste kamen, gerade wegen der Ruhe und des Abschaltens.<br />
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Cole konnte das noch nicht. Sein Kopf und sein Körper brauchten unterschiedlich viel Zeit um alles zu verarbeiten. Dann jedoch flackerte kurz das Licht. Cole wurde aus den Gedanken gerissen. War das normal? Vielleicht, aber für jemanden, der absolut keine Ahnung hatte, blieb er nun wachsam. Der massige Körper wurde wieder gerade hingesetzt, er war etwas in den Sitz gerutscht und brauchte mehr Platz als nötig, dann ging die Fahrt wieder weiter. Die Gedanken hatten ihn nur Sekunden, wenn nicht nur ein paar Minuten beschäftigt. Es würde noch lange dauern bis er endlich aufatmen konnte. Mindestens aber noch weitere fünf Wochen, denn jede Woche hatte er nun einen Termin bei der Therapeutin. Ohne Tabletten, das war Cole wichtig.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Chicago Orcas Swim Club]]></title>
			<link>https://allthatremains.de/showthread.php?tid=668</link>
			<pubDate>Wed, 05 Aug 2026 19:33:52 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://allthatremains.de/member.php?action=profile&uid=163">Jules Hartley</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<link rel="preconnect" href="https://fonts.googleapis.com"><link rel="preconnect" href="https://fonts.gstatic.com" crossorigin><link href="https://fonts.googleapis.com/css2?family=Poppins:wght@300;400;500;600;700&display=swap" rel="stylesheet"><style type="text/css">:root{--orca-bg:#1688a6;--orca-dark:#062348;--orca-box:#ffffff;--orca-light:#f5fafc;--orca-pale:#e6f5f8;--orca-text:#25323b;--orca-muted:#647782;--orca-border:#d5eaf0;--orca-accent:#bce7f1}.orcawrap,.orcawrap *{box-sizing:border-box}.orcawrap *{float:none!important;max-width:100%}.orcawrap{width:599px;margin:0 auto;padding:14px;background:var(--orca-bg);font-family:'Poppins',Arial,sans-serif;color:var(--orca-text);overflow:hidden}.orcaheader{position:relative;width:100%;height:240px;overflow:hidden;background:var(--orca-dark);border-radius:12px;margin-bottom:14px}.orcaheader img{position:absolute;top:0;left:0;width:100%;height:100%;object-fit:cover;z-index:0}.orcaheader:after{content:'';position:absolute;inset:0;background:linear-gradient(to bottom,rgba(0,0,0,0) 30%,rgba(6,35,72,.94) 100%);z-index:1}.orcaheadertitle{position:absolute;left:0px;right:0px;bottom:31px;z-index:2;font-size:29px;font-weight:700;line-height:1;color:#fff;letter-spacing:-1px;text-align:center}.orcaheadersub{position:absolute;left:0px;right:0px;bottom:11px;z-index:2;font-size:10px;letter-spacing:2px;text-transform:uppercase;color:var(--orca-accent);text-align:center}.orcabox{padding:20px;margin-bottom:14px;background:var(--orca-box);border-radius:12px}.orcasectiontitle{margin:0 0 12px;font-size:21px;line-height:1.1;font-weight:700;letter-spacing:-.5px;text-transform:lowercase;color:var(--orca-dark)}.orcap{margin:0;font-size:11.5px;line-height:1.75;text-align:justify;color:var(--orca-text)}.orcap+.orcap{margin-top:10px}.orcawrap strong{color:var(--orca-dark)}.orcatoggle{position:absolute;left:-9999px}.orcalabel{display:block;padding:17px 20px;margin-bottom:14px;background:var(--orca-box);border-left:7px solid var(--orca-dark);border-radius:12px;cursor:pointer;font-size:20px;font-weight:700;line-height:1.2;text-transform:lowercase;color:var(--orca-dark)}.orcalabel:after{content:'+';float:right!important;font-size:20px;font-weight:700;color:var(--orca-bg)}.orcatoggle:checked+.orcalabel{margin-bottom:0;background:var(--orca-dark);border-left-color:var(--orca-accent);border-radius:12px 12px 0 0;color:#fff}.orcatoggle:checked+.orcalabel:after{content:'–';color:var(--orca-accent)}.orcacontent{display:none;padding:18px;margin-bottom:14px;background:var(--orca-light);border-radius:0 0 12px 12px}.orcatoggle:checked+.orcalabel+.orcacontent{display:block}.orcagroup{padding:17px;margin-bottom:15px;background:var(--orca-box);border:1px solid var(--orca-border);border-radius:10px}.orcagroup:last-child{margin-bottom:0}.orcagrouptitle{margin:0 0 12px;font-size:18px;line-height:1.15;font-weight:700;color:var(--orca-dark)}.orcanote{padding:13px 15px;margin-bottom:12px;background:var(--orca-pale);border-left:5px solid var(--orca-bg);border-radius:7px;font-size:10.5px;line-height:1.65;color:var(--orca-text)}.orcanote ul{margin:0;padding-left:18px}.orcanote li{margin-bottom:4px}.orcaprofile{padding:11px 13px;margin-top:9px;background:var(--orca-light);border-left:4px solid var(--orca-bg);border-radius:6px}.orcaprofilegender{font-size:9px;font-weight:600;letter-spacing:1px;text-transform:uppercase;color:var(--orca-bg)}.orcaprofileevent{font-size:11px;font-weight:600;color:var(--orca-dark)}.orcaprofilenote{font-size:9.5px;color:var(--orca-muted)}.orcachar{display:flex;align-items:flex-start;gap:15px;padding:15px;margin-bottom:15px;background:var(--orca-box);border:1px solid var(--orca-border);border-radius:10px}.orcachar:last-child{margin-bottom:0}.orcacharimg{flex:0 0 110px;width:110px;height:165px;overflow:hidden;border-radius:8px;background:var(--orca-pale)}.orcacharimg img{display:block;width:110px;height:165px;object-fit:cover}.orcachartext{flex:1 1 auto;min-width:0}.orcastatus{display:inline-block;margin-bottom:7px;padding:4px 8px;background:var(--orca-bg);border-radius:20px;font-size:9px;font-weight:600;letter-spacing:1px;text-transform:uppercase;color:#fff}.orcastatus.taken{background:var(--orca-dark)}.orcaname{font-size:18px;font-weight:700;line-height:1.15;color:var(--orca-dark)}.orcastatus.reserved{background:#8a989f}.orcaname{font-size:18px;font-weight:700;line-height:1.15;color:var(--orca-dark)}.orcarole{margin:4px 0 9px;font-size:10px;font-weight:600;letter-spacing:1px;text-transform:uppercase;color:var(--orca-bg)}.orcafc{margin-top:9px;padding-top:8px;border-top:1px solid var(--orca-border);font-size:10px;color:var(--orca-muted)}.orcafooter{padding:60px;background:var(--orca-dark);border-radius:12px;text-align:center;color:#fff}.orcafooter p{margin:0;font-size:11.5px;line-height:1.7;color:#fff}.orcafooter p+p{margin-top:10px}.orcafooter strong{color:var(--orca-accent); }<br />
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.orcabtn{display:block;width:180px;margin:18px auto 0;padding:11px 18px;background:#1688a6;color:#ffffff!important;border-radius:6px;font-family:"Bebas Neue",Arial,sans-serif;font-size:24px;font-weight:600;letter-spacing:1px;text-align:center;text-transform:uppercase;text-decoration:none!important}.orcawrap a.orcabtn,.orcawrap a.orcabtn:visited{background:#1688a6!important;color:#ffffff!important;text-decoration:none!important}</style><br />
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<div class="orcawrap">
<div class="orcaheader"><img src="https://i.postimg.cc/RCXpfStN/Design-ohne-Titel-(7).png" alt="Chicago Orcas Swim Club"><div class="orcaheadertitle">Chicago Orcas Swim Club</div><div class="orcaheadersub">Professional Swimming · Chicago, Illinois</div></div>
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<div class="orcabox"><div class="orcasectiontitle">über die chicago orcas</div><p class="orcap">Die <strong>Chicago Orcas</strong> sind ein <strong>professioneller Wettkampfverein</strong> und einer der <strong>leistungsstärksten Schwimmstandorte</strong> der Region. Das Wassertraining findet in spezialisierten Leistungsgruppen statt und wird durch <strong>Krafttraining, Physiotherapie, sportmedizinische Betreuung und Ernährungsberatung</strong> ergänzt. Angeführt werden die Orcas von Head Coach Erin Walsh und einem professionellen Coaching- und Performance-Staff.</p><p class="orcap">Im Wettkampfschwimmen wird zwischen vier Schwimmstilen unterschieden: <strong>Freistil, Rücken, Brust und Schmetterling</strong>. Da sich Technik, Belastung und Renneinteilung je nach Stil und Streckenlänge unterscheiden, trainieren die Orcas in spezialisierten <strong>Performance Groups</strong>. Die Zuordnung richtet sich nach den Hauptdisziplinen und dem jeweiligen Trainingsprofil der Athlet:innen.</p></div>
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<input class="orcatoggle" type="checkbox" id="orca-groups"><label class="orcalabel" for="orca-groups">die performance groups im überblick</label><div class="orcacontent">
<div class="orcagroup"><div class="orcagrouptitle">Fly &amp; IM Performance Group</div><div class="orcanote"><ul><li>50, 100 und 200 Meter Schmetterling und 200 und 400 Meter Lagen</li><li>Schwerpunkt auf technisch anspruchsvolle Rennmodelle, Starts, Wenden, Tempo und saubere Technik unter Ermüdung.</li><li>Individuell angepasste Programme für Fly-Sprint, 200 Fly und Individual Medley.</li><br><i>Die Charaktere dienen nur als Orientierung, sie sind komplett frei gestaltbar.</i></ul></div>
<div class="orcaprofile"><div class="orcaprofilegender">männlich</div><div class="orcaprofileevent">200 Fly / 100 Fly</div><div class="orcaprofilenote">Jules Hartley · Suchender</div></div><br><span class="orcastatus">gesucht · frei</span><br />
<div class="orcaprofile"><div class="orcaprofilegender">männlich</div><div class="orcaprofileevent">100 Fly / 50 Fly</div><div class="orcaprofilenote">Micah Brooks · reserviert</div></div>
<div class="orcaprofile"><div class="orcaprofilegender">männlich</div><div class="orcaprofileevent">200 IM / 400 IM</div><div class="orcaprofilenote">Adrian Garner · gesucht</div></div>
<div class="orcaprofile"><div class="orcaprofilegender">weiblich</div><div class="orcaprofileevent">200 Fly / 400 IM</div><div class="orcaprofilenote">Tessa Morgan · gesucht</div></div>
<div class="orcaprofile"><div class="orcaprofilegender">weiblich</div><div class="orcaprofileevent">100 Fly / 50 Fly</div><div class="orcaprofilenote">Hailey Dawson · gesucht</div></div>
<div class="orcaprofile"><div class="orcaprofilegender">weiblich</div><div class="orcaprofileevent">200 IM / 400 IM</div><div class="orcaprofilenote">Evelyn Ward · gesucht</div></div>
</div>
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<div class="orcagroup"><div class="orcagrouptitle">Sprint & Freestyle Performance Group</div><div class="orcanote"><ul><li>Schwerpunkt auf 50-, 100- und ausgewählten 200-Meter-Freistilstrecken.</li><li> Fokus auf Starts, Wenden, Unterwasserphasen, Explosivität und maximale Geschwindigkeit.</li></ul></div><span class="orcastatus">gesucht · frei</span><br />
<div class="orcaprofile"><div class="orcaprofilegender">je 1x männlich & 1x weiblich </div><div class="orcaprofileevent">50 Freistil / 100 Freistil</div></div>
<div class="orcaprofile"><div class="orcaprofilegender">je 1x männlich & 1x weiblich</div><div class="orcaprofileevent">50 Freistil / 50 Rücken</div></div>
<div class="orcaprofile"><div class="orcaprofilegender">je 1x männlich & 1x weiblich</div><div class="orcaprofileevent">100 Freistil / 200 Freistil</div></div>
</div>
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<div class="orcagroup"><div class="orcagrouptitle">Back &amp; Breast Performance Group</div><div class="orcanote"><ul><li>Spezialist:innen über 100 und 200 Meter Rücken beziehungsweise Brust.</li><li> Fokus auf Rhythmus, Wenden, Unterwasserphasen und präzise Renneinteilung.</li></ul></div><span class="orcastatus">gesucht · frei</span><br />
<div class="orcaprofile"><div class="orcaprofilegender">je 1x männlich & 1x weiblich</div><div class="orcaprofileevent">100 Rücken / 200 Rücken</div></div>
<div class="orcaprofile"><div class="orcaprofilegender">je 1x männlich & 1x weiblich</div><div class="orcaprofileevent">100 Brust / 200 Brust</div></div>
<div class="orcaprofile"><div class="orcaprofilegender">je 1x männlich & 1x weiblich</div><div class="orcaprofileevent">200 Rücken / 200 IM</div></div>
</div>
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<div class="orcagroup"><div class="orcagrouptitle">Middle &amp; Long Distance Performance Group</div><div class="orcanote"><ul><li>Freistilstrecken von 200 bis 1500 Metern.</li><li>Umfangreiches und ausdauerorientiertes Training mit Fokus auf Belastungssteuerung, effiziente Technik und gleichmäßige Rennaufteilung.</li></ul></div><span class="orcastatus">gesucht · frei</span><br />
<div class="orcaprofile"><div class="orcaprofilegender">je 1x männlich & 1x weiblich</div><div class="orcaprofileevent">200 Freistil / 400 Freistil</div></div>
<div class="orcaprofile"><div class="orcaprofilegender">je 1x männlich & 1x weiblich</div><div class="orcaprofileevent">400 Freistil / 800 Freistil</div></div>
<div class="orcaprofile"><div class="orcaprofilegender">je 1x männlich</div><div class="orcaprofileevent">800 Freistil / 1500 Freistil</div></div><br><span class="orcastatus taken">vergeben</span><br />
<div class="orcachar"><div class="orcacharimg"><img src="https://i.pinimg.com/1200x/0a/13/03/0a130391f3f0115f8701c7446681f09a.jpg" alt="Avery"></div><div class="orcachartext"><div class="orcaname">Avery Perkins, 23</div><div class="orcarole">800 Freestyle · 1500 Freestyle</div><p class="orcap">Avery gehört zu den ausdauerstärksten Langstreckenschwimmerinnen der Orcas. Wasser hat sie schon immer magisch angezogen und manchmal wirkt es, als hätte sie das Schwimmen vor dem Laufen gelernt. Den Spagat zwischen Leistungssport, Universität und ihrem Alltag als alleinerziehende Mutter bewältigt sie mit Perfektion. Es vergeht kein Tag ohne auf die Minute durchgetakteten Plan. </p>
<p class="orcap">
Vivi gibt es in nur zwei Zuständen: Entweder ist sie vollkommen fokussiert und organisiert oder alles bricht gleichzeitig über sie herein und sie ertrinkt im Chaos.</p><div class="orcafc"><strong>Faceclaim:</strong> Chloe Grace Moretz</div></div></div>
</div>
</div>
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<input class="orcatoggle" type="checkbox" id="orca-staff"><label class="orcalabel" for="orca-staff">coaching- &amp; performance staff</label><div class="orcacontent"><div class="orcanote">Die Charaktere dienen nur als Orientierung, sie sind komplett frei gestaltbar.</div><div class="orcachar"><div class="orcacharimg"><img src="https://i.pinimg.com/736x/6d/56/09/6d5609d8627f8e82824a336ce3bfa84a.jpg" alt="Erin Walsh"></div><div class="orcachartext"><span class="orcastatus">gesucht · frei</span><div class="orcaname">Erin Walsh, 43</div><div class="orcarole">Head Coach</div><p class="orcap">Erin trägt die sportliche Gesamtverantwortung für die Orcas. Sie plant die Saison, entscheidet über Kaderplätze und Wettkampfmeldungen und koordiniert die verschiedenen Leistungsgruppen. Sie lässt sich nicht aus der Ruhe bringen und ist strategisch und direkt, ohne unnötig hart oder distanziert zu wirken.</p><div class="orcafc"><strong>Möglicher Faceclaim:</strong> Rebecca Ferguson, Carrie Coon</div></div></div><div class="orcachar"><div class="orcacharimg"><img src="https://i.pinimg.com/1200x/da/68/77/da6877c96fd14cd8863dafcfade6b8ca.jpg" alt="Rafael Hayes"></div><div class="orcachartext"><span class="orcastatus">gesucht · frei</span><div class="orcaname">Rafael Hayes, 40</div><div class="orcarole">Assistant Coach · Fly & IM</div><p class="orcap">Rafael betreut die Butterfly- und Lagenschwimmer:innen. Er gilt als technisch sehr präzise, sieht auch kleinste Veränderungen im Bewegungsablauf und spricht meist knapp und sachlich. Sein trockener Humor zeigt sich vor allem innerhalb seiner eigenen Trainingsgruppe.</p><div class="orcafc"><strong>Möglicher Faceclaim:</strong> Theo James, Oliver Jackson-Cohen, Richard Madden</div></div></div><div class="orcachar"><div class="orcacharimg"><img src="https://i.pinimg.com/1200x/75/b2/9b/75b29b40cdcde8cd8c2ab39a6d723f64.jpg" alt="Marcus Foster"></div><div class="orcachartext"><span class="orcastatus">gesucht · frei</span><div class="orcaname">Marcus Foster, 37</div><div class="orcarole">Assistant Coach · Sprint & Freestyle</div><p class="orcap">Marcus ist für die Sprint- und Freistilgruppe zuständig. Sein Schwerpunkt liegt auf schnellen Starts, Unterwasserphasen, Wenden und maximaler Geschwindigkeit. Er ist lebhafter und zugänglicher als Walsh oder Hayes und bringt viel Energie an den Beckenrand, bleibt bei technischen Details jedoch konsequent.</p><div class="orcafc"><strong>Möglicher Faceclaim:</strong> Scott Eastwood, Aldis Hodge, Jeremy Allen White</div></div></div><div class="orcachar"><div class="orcacharimg"><img src="https://i.pinimg.com/1200x/a0/c7/50/a0c750c95c59ed169a65decba55a7970.jpg" alt="Brooke Palmer"></div><div class="orcachartext"><span class="orcastatus">gesucht · frei</span><div class="orcaname">Brooke Palmer, 39</div><div class="orcarole">Assistant Coach · Distance & Stroke Development</div><p class="orcap">Brooke arbeitet vor allem mit den Mittel- und Langstreckenschwimmer:innen, übernimmt stilübergreifende Technikarbeit und betreut außerdem die Back-&-Breast-Performance-Group. Ihr Fokus liegt auf Ausdauer, effizienter Bewegung und Belastungssteuerung. Sie gilt als geduldig, analytisch und nur schwer aus der Ruhe zu bringen.</p><div class="orcafc"><strong>Möglicher Faceclaim:</strong> Cobie Smulders, Yvonne Strahovski, Lauren Cohan</div></div></div><div class="orcachar"><div class="orcacharimg"><img src="https://i.pinimg.com/1200x/6b/7d/e1/6b7de1a9ddfc67ec0c6060f30c0ddd27.jpg" alt="Simone Reed"></div><div class="orcachartext"><span class="orcastatus">gesucht · frei</span><div class="orcaname">Simone Reed, 37</div><div class="orcarole">Strength & Performance Coach</div><p class="orcap">Simone ist für Krafttraining, Athletik, Leistungsdiagnostik und übergreifende Belastungssteuerung zuständig. Für sie zählt das Zusammenspiel aus Wassertraining, zusätzlichem Sport, Studium oder Arbeit und Regeneration. Daten sind für sie wichtig, sie nimmt das Körpergefühl der Athlet:innen aber ebenso ernst.</p><div class="orcafc"><strong>Möglicher Faceclaim:</strong> Jurnee Smollett, Tessa Thompson, Nathalie Emmanuel</div></div></div><div class="orcachar"><div class="orcacharimg"><img src="https://i.pinimg.com/1200x/30/f0/7c/30f07cc239324e980f4ec1a76c301919.jpg" alt="Dana Kim"></div><div class="orcachartext"><span class="orcastatus">gesucht · frei</span><div class="orcaname">Dana Kim, 35</div><div class="orcarole">Athletic Trainerin & Physiotherapeutin</div><p class="orcap">Dana ist bei akuten Beschwerden, leichten Verletzungen und körperlichen Warnzeichen die erste Anlaufstelle. Sie begleitet Trainingseinheiten und Wettkämpfe und stimmt notwendige Anpassungen mit den Coaches ab.</p><div class="orcafc"><strong>Möglicher Faceclaim:</strong> Karen Fukuhara, Kimiko Glenn, Arden Cho</div></div></div><div class="orcachar"><div class="orcacharimg"><img src="https://i.pinimg.com/736x/84/a5/dd/84a5dd6562cbbce2524181e485b5242b.jpg" alt="Lauren Beckett"></div><div class="orcachartext"><span class="orcastatus">gesucht · frei</span><div class="orcaname">Lauren Beckett, 38</div><div class="orcarole">Sports Nutritionist</div><p class="orcap">Lauren entwickelt individuelle Ernährungspläne für Training, Wettkämpfe und Regeneration. Dabei berücksichtigt sie Energieverbrauch, Unverträglichkeiten, Gewichtsentwicklung und den tatsächlichen Alltag der Athlet:innen. Ihre Empfehlungen sind praktisch und flexibel.</p><div class="orcafc"><strong>Möglicher Faceclaim:</strong> Alison Brie, Mandy Moore, Emmy Rossum</div></div></div><div class="orcachar"><div class="orcacharimg"><img src="https://i.pinimg.com/1200x/bb/d7/99/bbd799090cd50b350ab8395b5409fe80.jpg" alt="Dr. Maya Lawson"></div><div class="orcachartext"><span class="orcastatus">gesucht · frei</span><div class="orcaname">Dr. Maya Lawson, 45</div><div class="orcarole">Teamärztin</div><p class="orcap">Maya übernimmt medizinische Eingangsuntersuchungen, Diagnostik und Freigaben nach Verletzungen oder Erkrankungen. Im Trainingsalltag ist sie weniger präsent, wird jedoch bei komplexeren oder länger anhaltenden Beschwerden hinzugezogen. Sie ist ruhig, gründlich und souverän und lässt sich zu keinen vorschnellen Freigaben drängen.</p><div class="orcafc"><strong>Möglicher Faceclaim:</strong> Jennifer Connelly, Sarah Chalke, Keri Russell</div></div></div></div>
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<input class="orcatoggle" type="checkbox" id="orca-flyim"><label class="orcalabel" for="orca-flyim">fly &amp; im performance group</label><div class="orcacontent"><div class="orcanote">Die Charaktere dienen nur als Orientierung, sie sind komplett frei gestaltbar.</div><div class="orcachar"><div class="orcacharimg"><img src="https://i.pinimg.com/736x/4f/e8/8d/4fe88d85fc8fad5aa36b904387b644df.jpg" alt="Jules Hartley"></div><div class="orcachartext"><span class="orcastatus taken">suchender · vergeben</span><div class="orcaname">Jules Hartley, 22</div><div class="orcarole">200 Fly · 100 Fly</div><p class="orcap">Jules ist das neueste Mitglied der Performance Group und wurde erst im April nach den Re-Tryouts in den Hauptkader der Chicago Orcas aufgenommen. Seine größte Stärke liegt in der Renneinteilung und darin, auf den letzten Metern noch einmal an Tempo zuzulegen. Seine Starts gehören dagegen zu den Bereichen, an denen er kontinuierlich arbeiten muss.</p><p class="orcap">Jules ist ehrgeizig bis verbissen und gibt sich selten mit einer guten Leistung zufrieden. Warnzeichen seines Körpers ignoriert er häufiger, als ihm guttut, weil er glaubt, dass sich jedes Problem mit genug Disziplin lösen lässt.</p><p class="orcap">Außerhalb des Beckens ist er aufmerksam und leicht für Blödsinn zu begeistern. Gleichzeitig zieht er sich zurück, sobald es um ihn selbst geht und Fragen zu persönlich werden. Meist beantwortet er sie mit einem Witz oder einer Gegenfrage.</p><div class="orcafc"><strong>Faceclaim:</strong> Harry Styles</div></div></div><div class="orcachar"><div class="orcacharimg"><img src="https://i.pinimg.com/1200x/38/d8/5c/38d85ce86b7481ff2e7eb14fd68e4a12.jpg" alt="Micah Brooks"></div><div class="orcachartext"><span class="orcastatus reserved">gesucht · reserviert</span><div class="orcaname">Micah Brooks, 23</div><div class="orcarole">100 Fly · 50 Fly</div><p class="orcap">Micah ist ein Sprinter, der sich im Wasser dann am wohlsten fühlt, wenn ein Rennen von der ersten Sekunde an schnell ist. Seine größten Stärken liegen im Start und darin, früh Druck auf seine Gegner auszuüben. Außerhalb des Beckens ist Micah selbstbewusst, spontan und ausgesprochen konkurrenzorientiert.</p><p class="orcap">Mit Jules liefert er sich besonders über 100 Fly eine enge Konkurrenz. Die beiden bringen einander regelmäßig zu ihren besten Leistungen, machen aus harmlosen Trainingsserien jedoch ebenso zuverlässig unnötige Duelle und treffen gemeinsam nicht immer die klügsten Entscheidungen.</p><div class="orcafc"><strong>Möglicher Faceclaim:</strong> Tom Glynn-Carney, Harris Dickinson, Cameron Monaghan</div></div></div><div class="orcachar"><div class="orcacharimg"><img src="https://i.pinimg.com/1200x/2d/c4/35/2dc43535c01c773fc3b036c96ec1cd0b.jpg" alt="Adrian Garner"></div><div class="orcachartext"><span class="orcastatus">gesucht · frei</span><div class="orcaname">Adrian Garner, 25</div><div class="orcarole">200 IM · 400 IM</div><p class="orcap">Adrian ragt in keiner einzelnen Strecke heraus, sondern ist in allen vier Lagen konstant stark. Daher wirkt seine Leistung häufig weniger spektakulär, als sie tatsächlich ist. Er führt akribisch Buch über seine Zeiten, seinen Schlaf, seine Ernährung und seine Belastung.</p><p class="orcap">Außerhalb des Beckens spricht er wenig und wirkt auf neue Teammitglieder zunächst distanziert. Wenn man seinen Rat braucht, nimmt er sich jedoch Zeit und erklärt alles bis ins kleinste Detail.</p><div class="orcafc"><strong>Möglicher Faceclaim:</strong> George MacKay, Fionn Whitehead, Ewan Mitchell</div></div></div><div class="orcachar"><div class="orcacharimg"><img src="https://i.pinimg.com/736x/65/26/db/6526dbe4c765d18210ded74c5cf6edd9.jpg" alt="Tessa Morgan"></div><div class="orcachartext"><span class="orcastatus">gesucht · frei</span><div class="orcaname">Tessa Morgan, 26</div><div class="orcarole">200 Fly · 400 IM</div><p class="orcap">Tessa ist die Älteste der Gruppe und so etwas wie die Gruppen-Mutti. Sie hat immer Snacks und Getränke dabei und stets im Blick, wessen Kreislauf einen Shake oder Proteinriegel vertragen könnte. Sie ist ruhig, aufmerksam und schwer aus der Fassung zu bringen, kann aber ausgesprochen direkt werden, wenn jemand sich selbst oder die Gruppe belügt.</p><div class="orcafc"><strong>Möglicher Faceclaim:</strong> Naomi Scott, Saoirse Ronan</div></div></div><div class="orcachar"><div class="orcacharimg"><img src="https://i.pinimg.com/736x/12/7f/29/127f29cbfcdb04a09cf04e8daf7b38b7.jpg" alt="Hailey Dawson"></div><div class="orcachartext"><span class="orcastatus">gesucht · frei</span><div class="orcaname">Hailey Dawson, 24</div><div class="orcarole">100 Fly · 50 Fly</div><p class="orcap">Hailey ist Sprinterin aus Überzeugung und betrachtet alles über 100 Meter Schmetterling als persönliche Beleidigung. Sie ist explosiv, ehrgeizig und bringt frische Energie in die Gruppe. Ihre Kommentare sind schnell, ihr Konkurrenzdenken ebenso.</p><p class="orcap">Innerhalb der Gruppe könnte sie sowohl für Leichtigkeit als auch für Konflikte sorgen, weil sie Dinge häufig ausspricht, die andere lieber unausgesprochen lassen würden.</p><div class="orcafc"><strong>Möglicher Faceclaim:</strong> Johnny Sequoyah, Natalie Alyn Lind, Milly Alcock</div></div></div><div class="orcachar"><div class="orcacharimg"><img src="https://i.pinimg.com/236x/7f/7c/e8/7f7ce86f9ffec6c0da69778153387c19.jpg" alt="Evelyn Ward"></div><div class="orcachartext"><span class="orcastatus">gesucht · frei</span><div class="orcaname">Evelyn Ward, 23</div><div class="orcarole">200 IM · 400 IM</div><p class="orcap">Evelyn wirkt im Training unscheinbar, schwimmt in Wettkämpfen aber regelmäßig Bestzeiten. Statt sich auf eine Lieblingslage zu konzentrieren, hat sie sich dazu entschieden, einfach alle vier zu perfektionieren.</p><p class="orcap">Sie hat einen trockenen, teilweise absurden Humor und kommentiert alles mit vollkommen ernster Miene, sodass man sich häufig nicht sicher sein kann, ob sie gerade einen Witz macht.</p><div class="orcafc"><strong>Möglicher Faceclaim:</strong> Millie Bobby Brown, Emily Carey, Kaitlyn Dever</div></div></div></div>
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<div class="orcafooter"><p> <strong>Herzlichen Glückwunsch! Du hast es bis hier geschafft. &#x2764</strong><br />
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   <p>Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, dir die <strong>Chicago Orcas</strong> anzuschauen. Vielleicht hat ja einer der Charaktere dein Interesse geweckt oder du hast Lust bekommen Teil dieses Teams zu werden.<br />
</p>
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  <p>  Auch wenn einige Charaktere bereits mehr ausgearbeitet sind als andere, verstehe sie bitte nicht als starre Vorgaben. Im Prinzip kann alles angepasst werden, Namen, Alter, Faceclaim, Geschlecht. Mir ist viel wichtiger, dass du am Ende einen Charakter spielst, auf den <strong>du</strong> langfristig Lust hast und mit dem du dich wohlfühlst.<br />
</p>
<br />
   <p> Ich würde mich riesig freuen, wenn nach und nach weitere Orcas ein Zuhause finden und aus den verschiedenen Charakteren ein lebendiges Team mit gemeinsamen Wettkämpfen, Freundschaften, Rivalitäten, Teamabenden und allem, was das Leben als Leistungssportler:innen sonst noch mit sich bringt, entsteht.<br />
</p>
<br />
<p><strong>Wende dich bei Fragen, Ideen, etc. gerne an mich!</strong><br><br />
<a class="orcabtn" href="https://allthatremains.de/index.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zum Forum</a></div>
</div></p></div>
</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<link rel="preconnect" href="https://fonts.googleapis.com"><link rel="preconnect" href="https://fonts.gstatic.com" crossorigin><link href="https://fonts.googleapis.com/css2?family=Poppins:wght@300;400;500;600;700&display=swap" rel="stylesheet"><style type="text/css">:root{--orca-bg:#1688a6;--orca-dark:#062348;--orca-box:#ffffff;--orca-light:#f5fafc;--orca-pale:#e6f5f8;--orca-text:#25323b;--orca-muted:#647782;--orca-border:#d5eaf0;--orca-accent:#bce7f1}.orcawrap,.orcawrap *{box-sizing:border-box}.orcawrap *{float:none!important;max-width:100%}.orcawrap{width:599px;margin:0 auto;padding:14px;background:var(--orca-bg);font-family:'Poppins',Arial,sans-serif;color:var(--orca-text);overflow:hidden}.orcaheader{position:relative;width:100%;height:240px;overflow:hidden;background:var(--orca-dark);border-radius:12px;margin-bottom:14px}.orcaheader img{position:absolute;top:0;left:0;width:100%;height:100%;object-fit:cover;z-index:0}.orcaheader:after{content:'';position:absolute;inset:0;background:linear-gradient(to bottom,rgba(0,0,0,0) 30%,rgba(6,35,72,.94) 100%);z-index:1}.orcaheadertitle{position:absolute;left:0px;right:0px;bottom:31px;z-index:2;font-size:29px;font-weight:700;line-height:1;color:#fff;letter-spacing:-1px;text-align:center}.orcaheadersub{position:absolute;left:0px;right:0px;bottom:11px;z-index:2;font-size:10px;letter-spacing:2px;text-transform:uppercase;color:var(--orca-accent);text-align:center}.orcabox{padding:20px;margin-bottom:14px;background:var(--orca-box);border-radius:12px}.orcasectiontitle{margin:0 0 12px;font-size:21px;line-height:1.1;font-weight:700;letter-spacing:-.5px;text-transform:lowercase;color:var(--orca-dark)}.orcap{margin:0;font-size:11.5px;line-height:1.75;text-align:justify;color:var(--orca-text)}.orcap+.orcap{margin-top:10px}.orcawrap strong{color:var(--orca-dark)}.orcatoggle{position:absolute;left:-9999px}.orcalabel{display:block;padding:17px 20px;margin-bottom:14px;background:var(--orca-box);border-left:7px solid var(--orca-dark);border-radius:12px;cursor:pointer;font-size:20px;font-weight:700;line-height:1.2;text-transform:lowercase;color:var(--orca-dark)}.orcalabel:after{content:'+';float:right!important;font-size:20px;font-weight:700;color:var(--orca-bg)}.orcatoggle:checked+.orcalabel{margin-bottom:0;background:var(--orca-dark);border-left-color:var(--orca-accent);border-radius:12px 12px 0 0;color:#fff}.orcatoggle:checked+.orcalabel:after{content:'–';color:var(--orca-accent)}.orcacontent{display:none;padding:18px;margin-bottom:14px;background:var(--orca-light);border-radius:0 0 12px 12px}.orcatoggle:checked+.orcalabel+.orcacontent{display:block}.orcagroup{padding:17px;margin-bottom:15px;background:var(--orca-box);border:1px solid var(--orca-border);border-radius:10px}.orcagroup:last-child{margin-bottom:0}.orcagrouptitle{margin:0 0 12px;font-size:18px;line-height:1.15;font-weight:700;color:var(--orca-dark)}.orcanote{padding:13px 15px;margin-bottom:12px;background:var(--orca-pale);border-left:5px solid var(--orca-bg);border-radius:7px;font-size:10.5px;line-height:1.65;color:var(--orca-text)}.orcanote ul{margin:0;padding-left:18px}.orcanote li{margin-bottom:4px}.orcaprofile{padding:11px 13px;margin-top:9px;background:var(--orca-light);border-left:4px solid var(--orca-bg);border-radius:6px}.orcaprofilegender{font-size:9px;font-weight:600;letter-spacing:1px;text-transform:uppercase;color:var(--orca-bg)}.orcaprofileevent{font-size:11px;font-weight:600;color:var(--orca-dark)}.orcaprofilenote{font-size:9.5px;color:var(--orca-muted)}.orcachar{display:flex;align-items:flex-start;gap:15px;padding:15px;margin-bottom:15px;background:var(--orca-box);border:1px solid var(--orca-border);border-radius:10px}.orcachar:last-child{margin-bottom:0}.orcacharimg{flex:0 0 110px;width:110px;height:165px;overflow:hidden;border-radius:8px;background:var(--orca-pale)}.orcacharimg img{display:block;width:110px;height:165px;object-fit:cover}.orcachartext{flex:1 1 auto;min-width:0}.orcastatus{display:inline-block;margin-bottom:7px;padding:4px 8px;background:var(--orca-bg);border-radius:20px;font-size:9px;font-weight:600;letter-spacing:1px;text-transform:uppercase;color:#fff}.orcastatus.taken{background:var(--orca-dark)}.orcaname{font-size:18px;font-weight:700;line-height:1.15;color:var(--orca-dark)}.orcastatus.reserved{background:#8a989f}.orcaname{font-size:18px;font-weight:700;line-height:1.15;color:var(--orca-dark)}.orcarole{margin:4px 0 9px;font-size:10px;font-weight:600;letter-spacing:1px;text-transform:uppercase;color:var(--orca-bg)}.orcafc{margin-top:9px;padding-top:8px;border-top:1px solid var(--orca-border);font-size:10px;color:var(--orca-muted)}.orcafooter{padding:60px;background:var(--orca-dark);border-radius:12px;text-align:center;color:#fff}.orcafooter p{margin:0;font-size:11.5px;line-height:1.7;color:#fff}.orcafooter p+p{margin-top:10px}.orcafooter strong{color:var(--orca-accent); }<br />
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.orcabtn{display:block;width:180px;margin:18px auto 0;padding:11px 18px;background:#1688a6;color:#ffffff!important;border-radius:6px;font-family:"Bebas Neue",Arial,sans-serif;font-size:24px;font-weight:600;letter-spacing:1px;text-align:center;text-transform:uppercase;text-decoration:none!important}.orcawrap a.orcabtn,.orcawrap a.orcabtn:visited{background:#1688a6!important;color:#ffffff!important;text-decoration:none!important}</style><br />
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<div class="orcawrap">
<div class="orcaheader"><img src="https://i.postimg.cc/RCXpfStN/Design-ohne-Titel-(7).png" alt="Chicago Orcas Swim Club"><div class="orcaheadertitle">Chicago Orcas Swim Club</div><div class="orcaheadersub">Professional Swimming · Chicago, Illinois</div></div>
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<div class="orcabox"><div class="orcasectiontitle">über die chicago orcas</div><p class="orcap">Die <strong>Chicago Orcas</strong> sind ein <strong>professioneller Wettkampfverein</strong> und einer der <strong>leistungsstärksten Schwimmstandorte</strong> der Region. Das Wassertraining findet in spezialisierten Leistungsgruppen statt und wird durch <strong>Krafttraining, Physiotherapie, sportmedizinische Betreuung und Ernährungsberatung</strong> ergänzt. Angeführt werden die Orcas von Head Coach Erin Walsh und einem professionellen Coaching- und Performance-Staff.</p><p class="orcap">Im Wettkampfschwimmen wird zwischen vier Schwimmstilen unterschieden: <strong>Freistil, Rücken, Brust und Schmetterling</strong>. Da sich Technik, Belastung und Renneinteilung je nach Stil und Streckenlänge unterscheiden, trainieren die Orcas in spezialisierten <strong>Performance Groups</strong>. Die Zuordnung richtet sich nach den Hauptdisziplinen und dem jeweiligen Trainingsprofil der Athlet:innen.</p></div>
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<input class="orcatoggle" type="checkbox" id="orca-groups"><label class="orcalabel" for="orca-groups">die performance groups im überblick</label><div class="orcacontent">
<div class="orcagroup"><div class="orcagrouptitle">Fly &amp; IM Performance Group</div><div class="orcanote"><ul><li>50, 100 und 200 Meter Schmetterling und 200 und 400 Meter Lagen</li><li>Schwerpunkt auf technisch anspruchsvolle Rennmodelle, Starts, Wenden, Tempo und saubere Technik unter Ermüdung.</li><li>Individuell angepasste Programme für Fly-Sprint, 200 Fly und Individual Medley.</li><br><i>Die Charaktere dienen nur als Orientierung, sie sind komplett frei gestaltbar.</i></ul></div>
<div class="orcaprofile"><div class="orcaprofilegender">männlich</div><div class="orcaprofileevent">200 Fly / 100 Fly</div><div class="orcaprofilenote">Jules Hartley · Suchender</div></div><br><span class="orcastatus">gesucht · frei</span><br />
<div class="orcaprofile"><div class="orcaprofilegender">männlich</div><div class="orcaprofileevent">100 Fly / 50 Fly</div><div class="orcaprofilenote">Micah Brooks · reserviert</div></div>
<div class="orcaprofile"><div class="orcaprofilegender">männlich</div><div class="orcaprofileevent">200 IM / 400 IM</div><div class="orcaprofilenote">Adrian Garner · gesucht</div></div>
<div class="orcaprofile"><div class="orcaprofilegender">weiblich</div><div class="orcaprofileevent">200 Fly / 400 IM</div><div class="orcaprofilenote">Tessa Morgan · gesucht</div></div>
<div class="orcaprofile"><div class="orcaprofilegender">weiblich</div><div class="orcaprofileevent">100 Fly / 50 Fly</div><div class="orcaprofilenote">Hailey Dawson · gesucht</div></div>
<div class="orcaprofile"><div class="orcaprofilegender">weiblich</div><div class="orcaprofileevent">200 IM / 400 IM</div><div class="orcaprofilenote">Evelyn Ward · gesucht</div></div>
</div>
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<div class="orcagroup"><div class="orcagrouptitle">Sprint & Freestyle Performance Group</div><div class="orcanote"><ul><li>Schwerpunkt auf 50-, 100- und ausgewählten 200-Meter-Freistilstrecken.</li><li> Fokus auf Starts, Wenden, Unterwasserphasen, Explosivität und maximale Geschwindigkeit.</li></ul></div><span class="orcastatus">gesucht · frei</span><br />
<div class="orcaprofile"><div class="orcaprofilegender">je 1x männlich & 1x weiblich </div><div class="orcaprofileevent">50 Freistil / 100 Freistil</div></div>
<div class="orcaprofile"><div class="orcaprofilegender">je 1x männlich & 1x weiblich</div><div class="orcaprofileevent">50 Freistil / 50 Rücken</div></div>
<div class="orcaprofile"><div class="orcaprofilegender">je 1x männlich & 1x weiblich</div><div class="orcaprofileevent">100 Freistil / 200 Freistil</div></div>
</div>
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<div class="orcagroup"><div class="orcagrouptitle">Back &amp; Breast Performance Group</div><div class="orcanote"><ul><li>Spezialist:innen über 100 und 200 Meter Rücken beziehungsweise Brust.</li><li> Fokus auf Rhythmus, Wenden, Unterwasserphasen und präzise Renneinteilung.</li></ul></div><span class="orcastatus">gesucht · frei</span><br />
<div class="orcaprofile"><div class="orcaprofilegender">je 1x männlich & 1x weiblich</div><div class="orcaprofileevent">100 Rücken / 200 Rücken</div></div>
<div class="orcaprofile"><div class="orcaprofilegender">je 1x männlich & 1x weiblich</div><div class="orcaprofileevent">100 Brust / 200 Brust</div></div>
<div class="orcaprofile"><div class="orcaprofilegender">je 1x männlich & 1x weiblich</div><div class="orcaprofileevent">200 Rücken / 200 IM</div></div>
</div>
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<div class="orcagroup"><div class="orcagrouptitle">Middle &amp; Long Distance Performance Group</div><div class="orcanote"><ul><li>Freistilstrecken von 200 bis 1500 Metern.</li><li>Umfangreiches und ausdauerorientiertes Training mit Fokus auf Belastungssteuerung, effiziente Technik und gleichmäßige Rennaufteilung.</li></ul></div><span class="orcastatus">gesucht · frei</span><br />
<div class="orcaprofile"><div class="orcaprofilegender">je 1x männlich & 1x weiblich</div><div class="orcaprofileevent">200 Freistil / 400 Freistil</div></div>
<div class="orcaprofile"><div class="orcaprofilegender">je 1x männlich & 1x weiblich</div><div class="orcaprofileevent">400 Freistil / 800 Freistil</div></div>
<div class="orcaprofile"><div class="orcaprofilegender">je 1x männlich</div><div class="orcaprofileevent">800 Freistil / 1500 Freistil</div></div><br><span class="orcastatus taken">vergeben</span><br />
<div class="orcachar"><div class="orcacharimg"><img src="https://i.pinimg.com/1200x/0a/13/03/0a130391f3f0115f8701c7446681f09a.jpg" alt="Avery"></div><div class="orcachartext"><div class="orcaname">Avery Perkins, 23</div><div class="orcarole">800 Freestyle · 1500 Freestyle</div><p class="orcap">Avery gehört zu den ausdauerstärksten Langstreckenschwimmerinnen der Orcas. Wasser hat sie schon immer magisch angezogen und manchmal wirkt es, als hätte sie das Schwimmen vor dem Laufen gelernt. Den Spagat zwischen Leistungssport, Universität und ihrem Alltag als alleinerziehende Mutter bewältigt sie mit Perfektion. Es vergeht kein Tag ohne auf die Minute durchgetakteten Plan. </p>
<p class="orcap">
Vivi gibt es in nur zwei Zuständen: Entweder ist sie vollkommen fokussiert und organisiert oder alles bricht gleichzeitig über sie herein und sie ertrinkt im Chaos.</p><div class="orcafc"><strong>Faceclaim:</strong> Chloe Grace Moretz</div></div></div>
</div>
</div>
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<input class="orcatoggle" type="checkbox" id="orca-staff"><label class="orcalabel" for="orca-staff">coaching- &amp; performance staff</label><div class="orcacontent"><div class="orcanote">Die Charaktere dienen nur als Orientierung, sie sind komplett frei gestaltbar.</div><div class="orcachar"><div class="orcacharimg"><img src="https://i.pinimg.com/736x/6d/56/09/6d5609d8627f8e82824a336ce3bfa84a.jpg" alt="Erin Walsh"></div><div class="orcachartext"><span class="orcastatus">gesucht · frei</span><div class="orcaname">Erin Walsh, 43</div><div class="orcarole">Head Coach</div><p class="orcap">Erin trägt die sportliche Gesamtverantwortung für die Orcas. Sie plant die Saison, entscheidet über Kaderplätze und Wettkampfmeldungen und koordiniert die verschiedenen Leistungsgruppen. Sie lässt sich nicht aus der Ruhe bringen und ist strategisch und direkt, ohne unnötig hart oder distanziert zu wirken.</p><div class="orcafc"><strong>Möglicher Faceclaim:</strong> Rebecca Ferguson, Carrie Coon</div></div></div><div class="orcachar"><div class="orcacharimg"><img src="https://i.pinimg.com/1200x/da/68/77/da6877c96fd14cd8863dafcfade6b8ca.jpg" alt="Rafael Hayes"></div><div class="orcachartext"><span class="orcastatus">gesucht · frei</span><div class="orcaname">Rafael Hayes, 40</div><div class="orcarole">Assistant Coach · Fly & IM</div><p class="orcap">Rafael betreut die Butterfly- und Lagenschwimmer:innen. Er gilt als technisch sehr präzise, sieht auch kleinste Veränderungen im Bewegungsablauf und spricht meist knapp und sachlich. Sein trockener Humor zeigt sich vor allem innerhalb seiner eigenen Trainingsgruppe.</p><div class="orcafc"><strong>Möglicher Faceclaim:</strong> Theo James, Oliver Jackson-Cohen, Richard Madden</div></div></div><div class="orcachar"><div class="orcacharimg"><img src="https://i.pinimg.com/1200x/75/b2/9b/75b29b40cdcde8cd8c2ab39a6d723f64.jpg" alt="Marcus Foster"></div><div class="orcachartext"><span class="orcastatus">gesucht · frei</span><div class="orcaname">Marcus Foster, 37</div><div class="orcarole">Assistant Coach · Sprint & Freestyle</div><p class="orcap">Marcus ist für die Sprint- und Freistilgruppe zuständig. Sein Schwerpunkt liegt auf schnellen Starts, Unterwasserphasen, Wenden und maximaler Geschwindigkeit. Er ist lebhafter und zugänglicher als Walsh oder Hayes und bringt viel Energie an den Beckenrand, bleibt bei technischen Details jedoch konsequent.</p><div class="orcafc"><strong>Möglicher Faceclaim:</strong> Scott Eastwood, Aldis Hodge, Jeremy Allen White</div></div></div><div class="orcachar"><div class="orcacharimg"><img src="https://i.pinimg.com/1200x/a0/c7/50/a0c750c95c59ed169a65decba55a7970.jpg" alt="Brooke Palmer"></div><div class="orcachartext"><span class="orcastatus">gesucht · frei</span><div class="orcaname">Brooke Palmer, 39</div><div class="orcarole">Assistant Coach · Distance & Stroke Development</div><p class="orcap">Brooke arbeitet vor allem mit den Mittel- und Langstreckenschwimmer:innen, übernimmt stilübergreifende Technikarbeit und betreut außerdem die Back-&-Breast-Performance-Group. Ihr Fokus liegt auf Ausdauer, effizienter Bewegung und Belastungssteuerung. Sie gilt als geduldig, analytisch und nur schwer aus der Ruhe zu bringen.</p><div class="orcafc"><strong>Möglicher Faceclaim:</strong> Cobie Smulders, Yvonne Strahovski, Lauren Cohan</div></div></div><div class="orcachar"><div class="orcacharimg"><img src="https://i.pinimg.com/1200x/6b/7d/e1/6b7de1a9ddfc67ec0c6060f30c0ddd27.jpg" alt="Simone Reed"></div><div class="orcachartext"><span class="orcastatus">gesucht · frei</span><div class="orcaname">Simone Reed, 37</div><div class="orcarole">Strength & Performance Coach</div><p class="orcap">Simone ist für Krafttraining, Athletik, Leistungsdiagnostik und übergreifende Belastungssteuerung zuständig. Für sie zählt das Zusammenspiel aus Wassertraining, zusätzlichem Sport, Studium oder Arbeit und Regeneration. Daten sind für sie wichtig, sie nimmt das Körpergefühl der Athlet:innen aber ebenso ernst.</p><div class="orcafc"><strong>Möglicher Faceclaim:</strong> Jurnee Smollett, Tessa Thompson, Nathalie Emmanuel</div></div></div><div class="orcachar"><div class="orcacharimg"><img src="https://i.pinimg.com/1200x/30/f0/7c/30f07cc239324e980f4ec1a76c301919.jpg" alt="Dana Kim"></div><div class="orcachartext"><span class="orcastatus">gesucht · frei</span><div class="orcaname">Dana Kim, 35</div><div class="orcarole">Athletic Trainerin & Physiotherapeutin</div><p class="orcap">Dana ist bei akuten Beschwerden, leichten Verletzungen und körperlichen Warnzeichen die erste Anlaufstelle. Sie begleitet Trainingseinheiten und Wettkämpfe und stimmt notwendige Anpassungen mit den Coaches ab.</p><div class="orcafc"><strong>Möglicher Faceclaim:</strong> Karen Fukuhara, Kimiko Glenn, Arden Cho</div></div></div><div class="orcachar"><div class="orcacharimg"><img src="https://i.pinimg.com/736x/84/a5/dd/84a5dd6562cbbce2524181e485b5242b.jpg" alt="Lauren Beckett"></div><div class="orcachartext"><span class="orcastatus">gesucht · frei</span><div class="orcaname">Lauren Beckett, 38</div><div class="orcarole">Sports Nutritionist</div><p class="orcap">Lauren entwickelt individuelle Ernährungspläne für Training, Wettkämpfe und Regeneration. Dabei berücksichtigt sie Energieverbrauch, Unverträglichkeiten, Gewichtsentwicklung und den tatsächlichen Alltag der Athlet:innen. Ihre Empfehlungen sind praktisch und flexibel.</p><div class="orcafc"><strong>Möglicher Faceclaim:</strong> Alison Brie, Mandy Moore, Emmy Rossum</div></div></div><div class="orcachar"><div class="orcacharimg"><img src="https://i.pinimg.com/1200x/bb/d7/99/bbd799090cd50b350ab8395b5409fe80.jpg" alt="Dr. Maya Lawson"></div><div class="orcachartext"><span class="orcastatus">gesucht · frei</span><div class="orcaname">Dr. Maya Lawson, 45</div><div class="orcarole">Teamärztin</div><p class="orcap">Maya übernimmt medizinische Eingangsuntersuchungen, Diagnostik und Freigaben nach Verletzungen oder Erkrankungen. Im Trainingsalltag ist sie weniger präsent, wird jedoch bei komplexeren oder länger anhaltenden Beschwerden hinzugezogen. Sie ist ruhig, gründlich und souverän und lässt sich zu keinen vorschnellen Freigaben drängen.</p><div class="orcafc"><strong>Möglicher Faceclaim:</strong> Jennifer Connelly, Sarah Chalke, Keri Russell</div></div></div></div>
<br />
<input class="orcatoggle" type="checkbox" id="orca-flyim"><label class="orcalabel" for="orca-flyim">fly &amp; im performance group</label><div class="orcacontent"><div class="orcanote">Die Charaktere dienen nur als Orientierung, sie sind komplett frei gestaltbar.</div><div class="orcachar"><div class="orcacharimg"><img src="https://i.pinimg.com/736x/4f/e8/8d/4fe88d85fc8fad5aa36b904387b644df.jpg" alt="Jules Hartley"></div><div class="orcachartext"><span class="orcastatus taken">suchender · vergeben</span><div class="orcaname">Jules Hartley, 22</div><div class="orcarole">200 Fly · 100 Fly</div><p class="orcap">Jules ist das neueste Mitglied der Performance Group und wurde erst im April nach den Re-Tryouts in den Hauptkader der Chicago Orcas aufgenommen. Seine größte Stärke liegt in der Renneinteilung und darin, auf den letzten Metern noch einmal an Tempo zuzulegen. Seine Starts gehören dagegen zu den Bereichen, an denen er kontinuierlich arbeiten muss.</p><p class="orcap">Jules ist ehrgeizig bis verbissen und gibt sich selten mit einer guten Leistung zufrieden. Warnzeichen seines Körpers ignoriert er häufiger, als ihm guttut, weil er glaubt, dass sich jedes Problem mit genug Disziplin lösen lässt.</p><p class="orcap">Außerhalb des Beckens ist er aufmerksam und leicht für Blödsinn zu begeistern. Gleichzeitig zieht er sich zurück, sobald es um ihn selbst geht und Fragen zu persönlich werden. Meist beantwortet er sie mit einem Witz oder einer Gegenfrage.</p><div class="orcafc"><strong>Faceclaim:</strong> Harry Styles</div></div></div><div class="orcachar"><div class="orcacharimg"><img src="https://i.pinimg.com/1200x/38/d8/5c/38d85ce86b7481ff2e7eb14fd68e4a12.jpg" alt="Micah Brooks"></div><div class="orcachartext"><span class="orcastatus reserved">gesucht · reserviert</span><div class="orcaname">Micah Brooks, 23</div><div class="orcarole">100 Fly · 50 Fly</div><p class="orcap">Micah ist ein Sprinter, der sich im Wasser dann am wohlsten fühlt, wenn ein Rennen von der ersten Sekunde an schnell ist. Seine größten Stärken liegen im Start und darin, früh Druck auf seine Gegner auszuüben. Außerhalb des Beckens ist Micah selbstbewusst, spontan und ausgesprochen konkurrenzorientiert.</p><p class="orcap">Mit Jules liefert er sich besonders über 100 Fly eine enge Konkurrenz. Die beiden bringen einander regelmäßig zu ihren besten Leistungen, machen aus harmlosen Trainingsserien jedoch ebenso zuverlässig unnötige Duelle und treffen gemeinsam nicht immer die klügsten Entscheidungen.</p><div class="orcafc"><strong>Möglicher Faceclaim:</strong> Tom Glynn-Carney, Harris Dickinson, Cameron Monaghan</div></div></div><div class="orcachar"><div class="orcacharimg"><img src="https://i.pinimg.com/1200x/2d/c4/35/2dc43535c01c773fc3b036c96ec1cd0b.jpg" alt="Adrian Garner"></div><div class="orcachartext"><span class="orcastatus">gesucht · frei</span><div class="orcaname">Adrian Garner, 25</div><div class="orcarole">200 IM · 400 IM</div><p class="orcap">Adrian ragt in keiner einzelnen Strecke heraus, sondern ist in allen vier Lagen konstant stark. Daher wirkt seine Leistung häufig weniger spektakulär, als sie tatsächlich ist. Er führt akribisch Buch über seine Zeiten, seinen Schlaf, seine Ernährung und seine Belastung.</p><p class="orcap">Außerhalb des Beckens spricht er wenig und wirkt auf neue Teammitglieder zunächst distanziert. Wenn man seinen Rat braucht, nimmt er sich jedoch Zeit und erklärt alles bis ins kleinste Detail.</p><div class="orcafc"><strong>Möglicher Faceclaim:</strong> George MacKay, Fionn Whitehead, Ewan Mitchell</div></div></div><div class="orcachar"><div class="orcacharimg"><img src="https://i.pinimg.com/736x/65/26/db/6526dbe4c765d18210ded74c5cf6edd9.jpg" alt="Tessa Morgan"></div><div class="orcachartext"><span class="orcastatus">gesucht · frei</span><div class="orcaname">Tessa Morgan, 26</div><div class="orcarole">200 Fly · 400 IM</div><p class="orcap">Tessa ist die Älteste der Gruppe und so etwas wie die Gruppen-Mutti. Sie hat immer Snacks und Getränke dabei und stets im Blick, wessen Kreislauf einen Shake oder Proteinriegel vertragen könnte. Sie ist ruhig, aufmerksam und schwer aus der Fassung zu bringen, kann aber ausgesprochen direkt werden, wenn jemand sich selbst oder die Gruppe belügt.</p><div class="orcafc"><strong>Möglicher Faceclaim:</strong> Naomi Scott, Saoirse Ronan</div></div></div><div class="orcachar"><div class="orcacharimg"><img src="https://i.pinimg.com/736x/12/7f/29/127f29cbfcdb04a09cf04e8daf7b38b7.jpg" alt="Hailey Dawson"></div><div class="orcachartext"><span class="orcastatus">gesucht · frei</span><div class="orcaname">Hailey Dawson, 24</div><div class="orcarole">100 Fly · 50 Fly</div><p class="orcap">Hailey ist Sprinterin aus Überzeugung und betrachtet alles über 100 Meter Schmetterling als persönliche Beleidigung. Sie ist explosiv, ehrgeizig und bringt frische Energie in die Gruppe. Ihre Kommentare sind schnell, ihr Konkurrenzdenken ebenso.</p><p class="orcap">Innerhalb der Gruppe könnte sie sowohl für Leichtigkeit als auch für Konflikte sorgen, weil sie Dinge häufig ausspricht, die andere lieber unausgesprochen lassen würden.</p><div class="orcafc"><strong>Möglicher Faceclaim:</strong> Johnny Sequoyah, Natalie Alyn Lind, Milly Alcock</div></div></div><div class="orcachar"><div class="orcacharimg"><img src="https://i.pinimg.com/236x/7f/7c/e8/7f7ce86f9ffec6c0da69778153387c19.jpg" alt="Evelyn Ward"></div><div class="orcachartext"><span class="orcastatus">gesucht · frei</span><div class="orcaname">Evelyn Ward, 23</div><div class="orcarole">200 IM · 400 IM</div><p class="orcap">Evelyn wirkt im Training unscheinbar, schwimmt in Wettkämpfen aber regelmäßig Bestzeiten. Statt sich auf eine Lieblingslage zu konzentrieren, hat sie sich dazu entschieden, einfach alle vier zu perfektionieren.</p><p class="orcap">Sie hat einen trockenen, teilweise absurden Humor und kommentiert alles mit vollkommen ernster Miene, sodass man sich häufig nicht sicher sein kann, ob sie gerade einen Witz macht.</p><div class="orcafc"><strong>Möglicher Faceclaim:</strong> Millie Bobby Brown, Emily Carey, Kaitlyn Dever</div></div></div></div>
<br />
<div class="orcafooter"><p> <strong>Herzlichen Glückwunsch! Du hast es bis hier geschafft. &#x2764</strong><br />
</p>
<br />
   <p>Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, dir die <strong>Chicago Orcas</strong> anzuschauen. Vielleicht hat ja einer der Charaktere dein Interesse geweckt oder du hast Lust bekommen Teil dieses Teams zu werden.<br />
</p>
<br />
  <p>  Auch wenn einige Charaktere bereits mehr ausgearbeitet sind als andere, verstehe sie bitte nicht als starre Vorgaben. Im Prinzip kann alles angepasst werden, Namen, Alter, Faceclaim, Geschlecht. Mir ist viel wichtiger, dass du am Ende einen Charakter spielst, auf den <strong>du</strong> langfristig Lust hast und mit dem du dich wohlfühlst.<br />
</p>
<br />
   <p> Ich würde mich riesig freuen, wenn nach und nach weitere Orcas ein Zuhause finden und aus den verschiedenen Charakteren ein lebendiges Team mit gemeinsamen Wettkämpfen, Freundschaften, Rivalitäten, Teamabenden und allem, was das Leben als Leistungssportler:innen sonst noch mit sich bringt, entsteht.<br />
</p>
<br />
<p><strong>Wende dich bei Fragen, Ideen, etc. gerne an mich!</strong><br><br />
<a class="orcabtn" href="https://allthatremains.de/index.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zum Forum</a></div>
</div></p></div>
</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Julie Fletcher]]></title>
			<link>https://allthatremains.de/showthread.php?tid=669</link>
			<pubDate>Wed, 05 Aug 2026 18:30:34 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://allthatremains.de/member.php?action=profile&uid=219">Julie Fletcher</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[Regeln gelesen? ja <br />
Gesuch: ja <br />
In der &lt;a href="/misc.php?action=joblist"&gt;Jobliste&lt;/a&gt; eingetragen?: ja <br />
<br />
here we go again <img src="https://allthatremains.de/images/smilies/red-heart.png" alt="Red-heart" title="Red-heart" class="smilie smilie_43" onclick="&#36;.markItUp({target:markitup_instance,replaceWith:''});&#36;.modal.close()" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Regeln gelesen? ja <br />
Gesuch: ja <br />
In der &lt;a href="/misc.php?action=joblist"&gt;Jobliste&lt;/a&gt; eingetragen?: ja <br />
<br />
here we go again <img src="https://allthatremains.de/images/smilies/red-heart.png" alt="Red-heart" title="Red-heart" class="smilie smilie_43" onclick="&#36;.markItUp({target:markitup_instance,replaceWith:''});&#36;.modal.close()" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Max Cooke]]></title>
			<link>https://allthatremains.de/showthread.php?tid=666</link>
			<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 13:50:23 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://allthatremains.de/member.php?action=profile&uid=215">Maxwell Cooke</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://allthatremains.de/showthread.php?tid=666</guid>
			<description><![CDATA[Regeln gelesen? ja<br />
Gesuch: nein<br />
In der &lt;a href="/misc.php?action=joblist"&gt;Jobliste&lt;/a&gt; eingetragen?: ja<br />
<br />
Da ist Max auch schon. Relations werden natürlich noch brav eingetragen. Sonst müsste alles soweit sein :3]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Regeln gelesen? ja<br />
Gesuch: nein<br />
In der &lt;a href="/misc.php?action=joblist"&gt;Jobliste&lt;/a&gt; eingetragen?: ja<br />
<br />
Da ist Max auch schon. Relations werden natürlich noch brav eingetragen. Sonst müsste alles soweit sein :3]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[How do I get up when I'm stuck on the floor?]]></title>
			<link>https://allthatremains.de/showthread.php?tid=665</link>
			<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 10:53:57 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://allthatremains.de/member.php?action=profile&uid=216">Ramzi Ginsburg</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://allthatremains.de/showthread.php?tid=665</guid>
			<description><![CDATA[Es war kühler geworden in Chicago. Die frische Herbstluft des Oktober schlug Ramzi mit jedem Schritt entgegen, während er die Straßen entlang ging. Doch auch dieser frische Wind schaffte es nicht einmal ansatzweise, den Brand in seinem Kopf zu löschen. Gott, er war so verdammt frustriert. Er hatte in den letzten Tagen absolut alles versucht. Er hatte Schichten getauscht, Dienste geschoben, sich mit Gefallen bei Kollegen verschuldet und fadenscheinige Ausreden erfunden, um nicht auf demselben Flur und am besten gar nicht im selben Teil des Krankenhauses, wie Skyler zu sein. Aber heute war der Dienstplan gnadenlos gewesen. Um diesen Tagdienst, Seite an Seite mit seiner Work Wife, war er nicht drum herum gekommen. Jedes Mal, wenn sie ihm ein Stethoskop reichte, ihm im Vorbeigehen leicht gestreift hatte oder nur mit diesem vertrauten, warmen Lachen im Pausenraum saß, musste er gegen eine Welle aus Verwirrung und verdammt unlogischer Anziehung ankämpfen musste.<br />
<br />
Er verstand sich selbst nicht mehr und war verwirrt. Deshalb war er gelaufen. Die ganze Strecke vom Northwestern Memorial Hospital bis nach Hause. Normalerweise nahm er ein Uber oder die Bahn, aber heute hatte er gehofft, dass die Bewegung, der Lärm der Stadt oder weiß Gott was dieses Chaos seiner Gedanken auflösen. Aber es hatte nichts gebracht. Gar nichts. Noch bevor er das Gebäude erreichte, reifte in seinem Kopf ein Entschluss heran. Ein Entschluss, der mehr aus einer Verzweiflung entsprang als alles andere. Er musste mit Will schlafen. Heute. Jetzt. Sofort.<br />
Es war der händeringende Versuch, die Welt wieder zu ordnen. Er war doch glücklich mit Will. Er liebte diesen Mann mehr als alles andere. Was auch immer da in letzter Zeit mit seinen Hormonen oder seinen Gedanken passierte, es war ein Fehler - eine Fehlfunktion in seinem System. Ein Aussetzer. Wenn er sich jetzt einfach in den Armen seines Mannes verlor, wenn er sich selbst bewies, wie sehr er Will begehrte, dann würde diese ganze absurde Verwirrung bezüglich Skyler sicher verfliegen. Es war der Versuch, sich festzuketten an das, was er wollte - und zwar ausschließlich das.<br />
<br />
Als die Fahrstuhltüren im obersten Stockwerk aufglitten und Ramzi einen Moment später schließlich das Penthouse betrat, sah er Will im offenen Wohnzimmer auf dem Sofa sitzen. Das sanfte Licht der Lampen spiegelte sich in den Fensterscheiben, während er etwas in der Hand hielt, das auf den ersten Blick wie eine Fachzeitschrift aussah. <b>"Hey."</b> begrüßte Ramzi seinen Ehemann knapp, während die schwere Eingangstür hinter ihm ins Schloss fiel. Seine Stimme war belegt, aufgeladen mit einer Unruhe, die er gar nicht erst versuchte zu überspielen. Ramzi zog nicht einmal ordentlich die Schuhe aus. Er schlüpfte quasi noch im Gehen aus den Sneakern, ließ sie mitten im Flur stehen und steuerte mit schnellen, zielgerichteten Schritten das Sofa an. Noch während er die Distanz zwischen ihnen überbrückte, streifte er seine Jacke ab und warf sie ohne einen zweiten Blick einfach in die andere Ecke der Couch. Als er direkt vor Will stand, ließ er ihm nicht wirklich Zeit zu realisieren, was hier gerade passierte. Ramzi nahm ihm sanft, aber bestimmt die Zeitschrift aus der Hand und legte sie ohne Zögern auf den Couchtisch.<br />
<b>"Ja, ja… Unordnung, ich weiß."</b> sagte er rasch, fast beiläufig, bevor sich ein kokettes Lächeln über seine Lippen zog. Bevor Will auch nur dazu ansetzen konnte irgendetwas zu sagen, ließ Ramzi sich bereits rittlings auf dem Schoß seines Ehemannes nieder. Seine Arme schlangen sich wie von selbst um die Schultern des Älteren, während er dazu ansetzte Will in einen leidenschaftlichen, fordernden Kuss verwickelte.<br />
Man musste kein Hellseher sein, um zu merken, wo das hier hinführen sollte. Ramzi drängte sich an ihn, forderte Hingabe, wollte die Welt um sie herum mit purer Körperlichkeit verdrängen. Sein Herz schlug ihm bis zum Hals, trommelte wild gegen seine Rippen - aber da war keine entspannte Erregung. Es war Angst. Die Panik vor dem Gefühl, die Kontrolle über sein eigenes Verlagen zu verlieren. Die Angst seine Identität in Frage zu stellen und sein Leben. Wenn er sich schon irgendwo verlieren musste, wenn alles um ihn herum ins Schwanken geriet, dann doch bitte hier. Bei seinem Ehemann, wo er hingehörte.<br />
<br />
Seine Hände wanderten von Wills Schultern langsam den Nacken hinauf, strichen über die Haut an seinem Hals, bis Ramzi schließlich sein Gesicht mit beiden Händen rahmte. Die Haut seines Mannes war warm und vertraut. Kurz, nur für einen kleinen Moment, löste Ramzi den Kuss, um den Blick seines Mannes einzufangen. Ramzis Augen wirkten getrieben, hungrig. <b>"Ich will dich so sehr."</b> seufzte er Will entgegen. Die Worte mussten einfach wahr sein, er flehte seinen eigenen Verstand an, sie wahr sein zu lassen. Ramzi ließ seine Hände vom Gesicht seines Mannes sinken. Seine Finger umfassten das obere Ende der Sofalehne direkt hinter Will, wodurch er sich weiter nach vorne zog, und seinen Körper noch enger an den seines Mannes drückte. Jede Faser von ihm suchte diese Nähe.<br />
Er schloss die Augen, senkte seinen Kopf und fing an, mit einer fast schon aggressiven Leidenschaft den Hals seines Partners zu küssen. Mittlerweile war er lange genug mit seinen Keramik-Veneers geübt, um genau zu wissen, wie viel Druck er ausüben konnte, ohne Will versehentlich zu verletzen. Also konnte er auch spielerisch an ein wenig an seinem Ehemann herum knabbern. <br />
Eine seiner Hände vergrub sich tief in den Haaren des Älteren und hielt seinen Kopf bestimmt in Position, während Ramzi die Haut an seinem Hals weiter bearbeitete. Sein Atem ging schnell und heiß gegen Wills Haut.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Es war kühler geworden in Chicago. Die frische Herbstluft des Oktober schlug Ramzi mit jedem Schritt entgegen, während er die Straßen entlang ging. Doch auch dieser frische Wind schaffte es nicht einmal ansatzweise, den Brand in seinem Kopf zu löschen. Gott, er war so verdammt frustriert. Er hatte in den letzten Tagen absolut alles versucht. Er hatte Schichten getauscht, Dienste geschoben, sich mit Gefallen bei Kollegen verschuldet und fadenscheinige Ausreden erfunden, um nicht auf demselben Flur und am besten gar nicht im selben Teil des Krankenhauses, wie Skyler zu sein. Aber heute war der Dienstplan gnadenlos gewesen. Um diesen Tagdienst, Seite an Seite mit seiner Work Wife, war er nicht drum herum gekommen. Jedes Mal, wenn sie ihm ein Stethoskop reichte, ihm im Vorbeigehen leicht gestreift hatte oder nur mit diesem vertrauten, warmen Lachen im Pausenraum saß, musste er gegen eine Welle aus Verwirrung und verdammt unlogischer Anziehung ankämpfen musste.<br />
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Er verstand sich selbst nicht mehr und war verwirrt. Deshalb war er gelaufen. Die ganze Strecke vom Northwestern Memorial Hospital bis nach Hause. Normalerweise nahm er ein Uber oder die Bahn, aber heute hatte er gehofft, dass die Bewegung, der Lärm der Stadt oder weiß Gott was dieses Chaos seiner Gedanken auflösen. Aber es hatte nichts gebracht. Gar nichts. Noch bevor er das Gebäude erreichte, reifte in seinem Kopf ein Entschluss heran. Ein Entschluss, der mehr aus einer Verzweiflung entsprang als alles andere. Er musste mit Will schlafen. Heute. Jetzt. Sofort.<br />
Es war der händeringende Versuch, die Welt wieder zu ordnen. Er war doch glücklich mit Will. Er liebte diesen Mann mehr als alles andere. Was auch immer da in letzter Zeit mit seinen Hormonen oder seinen Gedanken passierte, es war ein Fehler - eine Fehlfunktion in seinem System. Ein Aussetzer. Wenn er sich jetzt einfach in den Armen seines Mannes verlor, wenn er sich selbst bewies, wie sehr er Will begehrte, dann würde diese ganze absurde Verwirrung bezüglich Skyler sicher verfliegen. Es war der Versuch, sich festzuketten an das, was er wollte - und zwar ausschließlich das.<br />
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Als die Fahrstuhltüren im obersten Stockwerk aufglitten und Ramzi einen Moment später schließlich das Penthouse betrat, sah er Will im offenen Wohnzimmer auf dem Sofa sitzen. Das sanfte Licht der Lampen spiegelte sich in den Fensterscheiben, während er etwas in der Hand hielt, das auf den ersten Blick wie eine Fachzeitschrift aussah. <b>"Hey."</b> begrüßte Ramzi seinen Ehemann knapp, während die schwere Eingangstür hinter ihm ins Schloss fiel. Seine Stimme war belegt, aufgeladen mit einer Unruhe, die er gar nicht erst versuchte zu überspielen. Ramzi zog nicht einmal ordentlich die Schuhe aus. Er schlüpfte quasi noch im Gehen aus den Sneakern, ließ sie mitten im Flur stehen und steuerte mit schnellen, zielgerichteten Schritten das Sofa an. Noch während er die Distanz zwischen ihnen überbrückte, streifte er seine Jacke ab und warf sie ohne einen zweiten Blick einfach in die andere Ecke der Couch. Als er direkt vor Will stand, ließ er ihm nicht wirklich Zeit zu realisieren, was hier gerade passierte. Ramzi nahm ihm sanft, aber bestimmt die Zeitschrift aus der Hand und legte sie ohne Zögern auf den Couchtisch.<br />
<b>"Ja, ja… Unordnung, ich weiß."</b> sagte er rasch, fast beiläufig, bevor sich ein kokettes Lächeln über seine Lippen zog. Bevor Will auch nur dazu ansetzen konnte irgendetwas zu sagen, ließ Ramzi sich bereits rittlings auf dem Schoß seines Ehemannes nieder. Seine Arme schlangen sich wie von selbst um die Schultern des Älteren, während er dazu ansetzte Will in einen leidenschaftlichen, fordernden Kuss verwickelte.<br />
Man musste kein Hellseher sein, um zu merken, wo das hier hinführen sollte. Ramzi drängte sich an ihn, forderte Hingabe, wollte die Welt um sie herum mit purer Körperlichkeit verdrängen. Sein Herz schlug ihm bis zum Hals, trommelte wild gegen seine Rippen - aber da war keine entspannte Erregung. Es war Angst. Die Panik vor dem Gefühl, die Kontrolle über sein eigenes Verlagen zu verlieren. Die Angst seine Identität in Frage zu stellen und sein Leben. Wenn er sich schon irgendwo verlieren musste, wenn alles um ihn herum ins Schwanken geriet, dann doch bitte hier. Bei seinem Ehemann, wo er hingehörte.<br />
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Seine Hände wanderten von Wills Schultern langsam den Nacken hinauf, strichen über die Haut an seinem Hals, bis Ramzi schließlich sein Gesicht mit beiden Händen rahmte. Die Haut seines Mannes war warm und vertraut. Kurz, nur für einen kleinen Moment, löste Ramzi den Kuss, um den Blick seines Mannes einzufangen. Ramzis Augen wirkten getrieben, hungrig. <b>"Ich will dich so sehr."</b> seufzte er Will entgegen. Die Worte mussten einfach wahr sein, er flehte seinen eigenen Verstand an, sie wahr sein zu lassen. Ramzi ließ seine Hände vom Gesicht seines Mannes sinken. Seine Finger umfassten das obere Ende der Sofalehne direkt hinter Will, wodurch er sich weiter nach vorne zog, und seinen Körper noch enger an den seines Mannes drückte. Jede Faser von ihm suchte diese Nähe.<br />
Er schloss die Augen, senkte seinen Kopf und fing an, mit einer fast schon aggressiven Leidenschaft den Hals seines Partners zu küssen. Mittlerweile war er lange genug mit seinen Keramik-Veneers geübt, um genau zu wissen, wie viel Druck er ausüben konnte, ohne Will versehentlich zu verletzen. Also konnte er auch spielerisch an ein wenig an seinem Ehemann herum knabbern. <br />
Eine seiner Hände vergrub sich tief in den Haaren des Älteren und hielt seinen Kopf bestimmt in Position, während Ramzi die Haut an seinem Hals weiter bearbeitete. Sein Atem ging schnell und heiß gegen Wills Haut.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[ghosts in the rearview]]></title>
			<link>https://allthatremains.de/showthread.php?tid=664</link>
			<pubDate>Mon, 03 Aug 2026 21:07:13 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://allthatremains.de/member.php?action=profile&uid=193">Ryan Acosta</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://allthatremains.de/showthread.php?tid=664</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: right;" class="mycode_align"><img src="https://up.picr.de/51162717dl.png" loading="lazy"  alt="[Bild: 51162717dl.png]" class="mycode_img" /><br />
<img src="https://up.picr.de/51162193dx.gif" loading="lazy"  alt="[Bild: 51162193dx.gif]" class="mycode_img" /><br />
</div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><a href="https://up.picr.de/51162453pe.png" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Outfit</a><br />
<br />
Der kühle Wind des ungemütlichen Oktobernachmittags drückte sich erbarmungslos durch die porösen Dichtungsgummis des alten, dunkelblauen Ford Pick-Ups. Der Motor hustete gequält als Ryan an einer roten Ampel in den Leerlauf schaltete und das vertraute, unruhige Rütteln des Wagens übertrug sich auf seine ohnehin schon schmerzenden Knochen. Er war einfach nur müde. Vor vier Tagen hatte er den Amateur-Kampf der Undercard gewonnen, gezeichnet, aber erfolgreich und doch brachte es ihn keinen Schritt weiter. Kein Sponsor, kein Scout tat sich die belanglosen Nebenkämpfe an und damit sah auch niemand, welches Potenzial dort im Käfig verschwendet wurde, nur weil Hector die Kasse klingeln hörte, wenn Ryan kämpfte. Weil er gut war, etwas unorthodox, aber wie ein verdammter Blitz schlug er ein, aber solange er ihn namenlos hielt konnte er Geld mit ihm machen, weil die Quoten gegen Ryan immer gut waren und wenn er dann doch gewann, dann gab es Kohle. Nur einen winzigen Bruchteil davon für den Kämpfer selbst, der sich damit kaum die Miete des klapprigen Trailers leisten konnte, aber genug für den Promoter. Am Tag darauf hatte er einen Nebenjob in einer Kfz-Werkstatt angenommen. Das brachte immerhin etwas Geld ein, heute war er dort nicht gebraucht worden und hatte stattdessen Knochenarbeit in einem zugigen Lagerhaus am Rand der Stadt verrichtet, Kisten geschleppt, gestapelt, verräumt. Das steckte ihm etwas in den Knochen, weil die letzten Nächte auch nicht gerade die besten gewesen waren, aber Ryan beschwerte sich nicht. Das tat er nie und wenn er bei Hector doch mal den Mund aufmachte um endlich einen verdammten Main-Event zu bekommen, wurde er doch nur wieder vertröstet und darauf hingewiesen, das ihn sonst niemand nahm, wenn er aus der TFL raus wollte. Galt das eigentlich schon als Erpressung? Ryan trat auf der Stelle und das wurmte ihn mittlerweile so sehr, dass er auch davon einfach müde war.<br />
Während er darauf wartete, dass die Ampel wieder auf grün sprang, verzog er leicht das Gesicht und rollte mit der linken Schulter bis es vernehmlich knackte. Die geprellten Rippen zogen vertraut, etwas, das ihn nicht wirklich aufhielt, höchstens mental etwas angreifbarer machte. Ryan warf einen kurzen Blick in den Innenspiegel, der wie so ziemlich alles an diesem Wagen leicht schief hing. Ein blau-violetter, leicht rötlich unterlegter Bluterguss zierte sein rechtes Jochbein, die aufgeplatzte Unterlippe darunter war verkrustet und spannte etwas und in der rechten Augenbraue hatte er einen kleinen Cut notdürftig mit einem Steri-Strip versorgt. Er sah aus, als wäre er unter einen Zug geraten - wieder einmal. Doch das gehörte dazu und es schmälerte diesen Traum, dem er nachjagte kein bisschen. Irgendwann musste er doch den Sprung in die Profiliga schaffen, er wusste, dass er das konnte. Es mussten nur endlich einmal die richtigen Leute zusehen.<br />
<br />
Die Ampel schaltete um und er fuhr langsam wieder los, hing immer noch in seinen Gedanken fest, aus denen plötzlich gerissen wurde, weil ein ratterndes Vibrieren aus der Mittelkonsole ertönte. Sein altes Handy, dessen Display von unzähligen feinen Rissen durchzogen war, leuchtete auf und Ryan Warf einen Blick darauf. Augenblicklich zog sich sein Magen schmerzhaft zusammen als er den Namen auf dem Display las. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Mamá - Videoanruf.</span> Mit einem Mal bildete sich ein dicker Kloß in seinem Hals, als er den Blick vom Handy losriss und um die nächste Ecke bog. Anderthalb Jahre lebte er nun hier in Chicago, hauste in einem schäbigen Trailer, der im Sommer eine Saune und im Winter ein Eisschrank war und sprang von einem Aushilfsjob zum nächsten nur um sich irgendwie über Wasser zu halten. Und das alles für einen Traum, den er im Verborgenen jagte, weil ihn niemand nachvollziehen konnte, geschweige denn unterstützte. Und nun starrte er erneut auf das noch immer leuchtende, gesprungene Display seines vibrierenden Handys und fühlte sich plötzlich wieder wie der Junge aus Texas, der panisch versuchte alles richtig zu machen und es doch nicht konnte.<br />
Er durfte da jetzt nicht rangehen, nicht bei einem Videoanruf. Seine Eltern kannten dieses zerschlagene Gesicht nicht, wussten nichts von den Kämpfen im Käfig, nichts von dem leeren Bankkonto und schon gar nichts über den Teil in ihm, den er tief weggesperrt hatte, seit klar geworden war, dass sein Vater so etwas niemals akzeptieren würde. Ryan wusste, dass seine Eltern ihn liebten, aber diese Liebe war an unausgesprochene Bedingungen geknüpft - ganz egal ob aus Sorge oder konservativer Liebe - an ein Bild von ihm, dem er eigentlich schon lange nicht mehr entsprach. Vielleicht auch nie entsprochen hatte. Seine Verpflichtung als Soldat hatten seinem Vater als Polizisten sicher zugesagt, seiner Mutter als sensible Frau eher weniger. Seine Leidenschaft für Kampfsport war für beide ein zweischneidiges Schwert - seine Mutter sorgte sich und sein Vater fand es lächerlich sich für Geld zu schlagen. Wobei er momentan ja nicht einmal Geld dafür bekam. <br />
Der Pick-Up gab ein rasselndes Geräusch von sich als Ryan abrupt erneut den Blinker setzte, ddas Lenkrad herumriss und den Wagen den Straßenrand lenkte. Im selben Moment drückte er den roten Hörer auf dem Display und lehnte den Videoanruf ab. Die Stille im Wagen wurde nur vom unruhigen Tuckern des Motors unterbrochen und der Mexikaner schloss für einen Moment die Augen, atmete tief ein und nestelte an dem Silberanhänger des Erzengels Michael unter dem Stoff seines Shirts um sich zu beruhigen. Er hasste es zu lügen, es widerstrebte seiner gesamten Natur, doch die Wahrheit würde seine Eltern nur verletzen und ihm den letzten Rest seiner Deckung rauben. Kurz knackte er mit den Fingerknöcheln seiner rechten Hand, dann tippte er auf den Kontakt seiner Mutter und wählte den normalen Sprachanruf. Es dauerte nur eine Sekunde, bis am anderen Ende abgenommen wurde.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Ryan, mijo?”</span>, klang Marias warme, leicht besorgte Stimme aus dem Lautsprecher. Ryan räusperte sich leise bevor er antwortete und bemühte sich, seine Stimme entspannt und so normal wie möglich klingen zu lassen, während er den pochenden Schmerz an seiner Schläfe ignorierte. <b>“Hey, Mamá”</b>, sagte er, ein gezwungenes, aber weiches Lächeln auf den Lippen, das sie nicht sehen konnte. <b>“Sorry, dass ich den Videoanruf weggedrückt habe. Ich sitze gerade im Auto und bin auf dem Heimweg von der Arbeit und das Netz ist hier nicht so besonders. Alles gut bei euch?”</b> Er starrte durch die dreckige Windschutzscheibe auf die grauen Straßen Chicagos und wartete darauf, dass ihr seine Lüge, die sich wie Asche auf seiner Zunge anfühlte, abgenommen wurde. Hoffend, aber gleichzeitig auch fürchtend, dass im Hintergrund jeden Moment auch die schwere Stimme seines Vaters zu hören sein würde. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Schade, wir hätten dich wirklich gerne gesehen, mijo”</span>, seufzte Maria am anderen Ende der Leitung. Ihr Tonfall war voller wehmütiger Zuneigung, die sich wie ein schwerer Stein auf Ryans Brust legte. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Warte, dein Vater ist auch hier.”</span> Ein kurzes Rascheln aus dem alten Handylautsprecher, dann erklang die tiefe Stimme von Juan. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Ryan, wie läuft es da oben im Norden?”</span> Der junge Mann spannte kurz den Kiefer an, ehe er sagte: <b>“Viel zu tun, die Arbeit hält mich ordentlich auf Trab.”</b> Eine glatte Lüge, die seine freie Hand fester an das Lenkrad klammern ließ. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Das ist gut, harte Arbeit hat noch niemandem geschadet, das weißt du”</span>, erwiderte sein Vater und es war genau die Art von väterlicher Bestätigung, nach der Ryan als Kind immer gesucht hatte, doch jetzt schmeckte sie nur bitter. Ein kurzes Schweigen hing in der Leitung, bevor sein Vater sich wieder räusperte. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Hör zu, deine Mutter und ich haben ein bisschen was zur Seite gelegt. Wir dachten uns... wir kommen dich einmal in Chicago besuchen. Vielleicht nächsten Monat. Wir wollen sehen, wie unser Junge so lebt, ob du ordentlich isst und ein gutes Dach über dem Kopf hast.”</span><br />
<br />
Ryan erstarrte augenblicklich, sein Herz machte einen stolpernden Satz und ein eiskalter Schauer jagte ihm über den Rücken. Vor seinem inneren Auge sah er die löchrige, vergilbte Markise seines Trailers, die durchgelegene Matratze, die bei jeder Bewegung knarzte und den uralten Ventilator, der wie ein defekter Dieselmotor klang und trotzdem kaum Luft bewegte. Wenn seine Eltern diesen Ort sahen - das Viertel, die Zustände, in denen er hauste, um irgendwie die Miete zu decken und seinen Traum am Leben zu erhalten - würde es ihnen das Herz brechen. Oder ihn in seiner Annahme bestätigen, dass Ryan im Leben einfach versagte. <b>“Nein”</b>, platzte es fast ein wenig zu hart aus ihm heraus. Der Mexikaner schloss die Augen, atmete tief durch und zwang seine Stimme in einen ruhigeren, vernünftigen Tonfall. <b>“Ich meine... das ist keine gute Idee. Das Geld... behaltet das für euch und gebt es nicht für überteuerte Flugtickets aus.”</b> Der Einwurf seiner Mutter, dass er ihr Sohn war und wofür sie es sonst ausgeben sollte, hallte vorwurfsvoll in seinem Kopf wieder. <b>“Ich weiß und ich vermisse euch auch”</b>, entgegnete Ryan leise und fühlte sich wie der letzte Dreckskerl, während er die nächste Mauer aus Ausreden hochzog. <b>“Aber ich arbeite gerade fast ununterbrochen und wenn ihr hierherkommt, würdet ihr den ganzen Tag allein rumsitzen, weil ich schuften muss. Ich hätte gar keine Zeit, euch die Stadt zu zeigen. Das wäre verschwendetes Geld und verschwendete Zeit für euch. Lasst mich erst mal diese Phase hinter mich bringen und wenn es ruhiger wird, versuche ich, ein paar Tage frei zu bekommen und nach Texas zu fliegen, okay?”</b> Es folgte ein langes, drückendes Schweigen am anderen Ende und der Kämpfer wusste, dass sie ihm nicht ganz glaubten oder zumindest spürten, dass er sie auf Abstand hielt. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Na schön”</span>, brummte sein Vater schließlich und die Resignation in seiner Stimme schmerzte Ryan mehr als die Prellungen an seinem Körper. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Pass auf dich auf, Junge und mach keine Dummheiten”</span>, sagte Juan und sie verabschiedeten sich voneinander. <br />
<br />
Als Ryan das Gespräch beendete und das gesprungene Handy auf den Beifahrersitz warf, ließ er den Kopf schwer gegen die Kopfstütze sinken. Die Erschöpfung, die ihn schon den ganzen Tag geplagt hatte, schien sich plötzlich zu verdoppeln. Jedes Wort, das er zu seinen Eltern sagte, fühlte sich an wie Verrat, doch die Wahrheit war ein Luxus, den er sich nicht leisten konnte. Er war ein Niemand, der in einer fremden Stadt um Kleingeld kämpfte, etwas dass sie nie gut geheißen hatten und auch nie verstehen würden. Wie so vieles andere auch. Einen Moment lang starrte er einfach nur durch die Windschutzscheibe auf den grauen Asphalt, rieb sich mit Daumen und Zeigefinger die Nasenwurzel und legte den Gang ein, um den restlichen Weg zu seinem Trailer hinter sich zu bringen. Doch genau in diesem Moment gab der alte Ford ein rasselndes, würgendes Geräusch von sich, das anders klang als das vertraute Rütteln, wenn er Kraftstoff bekam. Der ohnehin schon unruhige Leerlauf stotterte, ein metallisches Klappern dröhnte durch die Kabine und dann verstummte der Motor mit einem letzten, schauerlichen Klacken. <b>“¡Mierda! Dein verdammter Ernst?!”</b>, fluchte Ryan laut in die eingetretene Stille der Fahrerkabine. Das war doch ein schlechter Witz, ein zynischer Wink des Schicksals, der ihm sagen wollte, dass sein ganzes Konstrukt aus Lügen, Hoffnungen und provisorischen Reparaturen kurz dem endgültigen Zusammenbruch stand.<br />
Er schlug einmal hart mit der flachen Hand gegen das Lenkrad, riss die Fahrertür auf und stieg in die kühle Nachmittagsluft hinaus. Der Wind zerrte an der alten Lederjacke und dem ausgeblichenen T-Shirt daruntert, als er zur Front des Wagens lief. Mit einem routinierten, aber genervten Handgriff entriegelte er die Motorhaube und stemmte sie nach oben. Sofort stieg ihm Dampf entgegen, vermischt mit dem beißenden Geruch nach altem Öl und verbranntem Gummi. Ryan stützte die Hände in die Hüften, starrte einen Moment in den dreckigen, stummen Schlund seines einzigen Transportmittels und zog schließlich die Jacke aus, warf sie über den Kotflügel und beugte sich über den Motorraum, um den Schrotthaufen irgendwie wieder zum Leben zu erwecken.<br />
</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: right;" class="mycode_align"><img src="https://up.picr.de/51162717dl.png" loading="lazy"  alt="[Bild: 51162717dl.png]" class="mycode_img" /><br />
<img src="https://up.picr.de/51162193dx.gif" loading="lazy"  alt="[Bild: 51162193dx.gif]" class="mycode_img" /><br />
</div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><a href="https://up.picr.de/51162453pe.png" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Outfit</a><br />
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Der kühle Wind des ungemütlichen Oktobernachmittags drückte sich erbarmungslos durch die porösen Dichtungsgummis des alten, dunkelblauen Ford Pick-Ups. Der Motor hustete gequält als Ryan an einer roten Ampel in den Leerlauf schaltete und das vertraute, unruhige Rütteln des Wagens übertrug sich auf seine ohnehin schon schmerzenden Knochen. Er war einfach nur müde. Vor vier Tagen hatte er den Amateur-Kampf der Undercard gewonnen, gezeichnet, aber erfolgreich und doch brachte es ihn keinen Schritt weiter. Kein Sponsor, kein Scout tat sich die belanglosen Nebenkämpfe an und damit sah auch niemand, welches Potenzial dort im Käfig verschwendet wurde, nur weil Hector die Kasse klingeln hörte, wenn Ryan kämpfte. Weil er gut war, etwas unorthodox, aber wie ein verdammter Blitz schlug er ein, aber solange er ihn namenlos hielt konnte er Geld mit ihm machen, weil die Quoten gegen Ryan immer gut waren und wenn er dann doch gewann, dann gab es Kohle. Nur einen winzigen Bruchteil davon für den Kämpfer selbst, der sich damit kaum die Miete des klapprigen Trailers leisten konnte, aber genug für den Promoter. Am Tag darauf hatte er einen Nebenjob in einer Kfz-Werkstatt angenommen. Das brachte immerhin etwas Geld ein, heute war er dort nicht gebraucht worden und hatte stattdessen Knochenarbeit in einem zugigen Lagerhaus am Rand der Stadt verrichtet, Kisten geschleppt, gestapelt, verräumt. Das steckte ihm etwas in den Knochen, weil die letzten Nächte auch nicht gerade die besten gewesen waren, aber Ryan beschwerte sich nicht. Das tat er nie und wenn er bei Hector doch mal den Mund aufmachte um endlich einen verdammten Main-Event zu bekommen, wurde er doch nur wieder vertröstet und darauf hingewiesen, das ihn sonst niemand nahm, wenn er aus der TFL raus wollte. Galt das eigentlich schon als Erpressung? Ryan trat auf der Stelle und das wurmte ihn mittlerweile so sehr, dass er auch davon einfach müde war.<br />
Während er darauf wartete, dass die Ampel wieder auf grün sprang, verzog er leicht das Gesicht und rollte mit der linken Schulter bis es vernehmlich knackte. Die geprellten Rippen zogen vertraut, etwas, das ihn nicht wirklich aufhielt, höchstens mental etwas angreifbarer machte. Ryan warf einen kurzen Blick in den Innenspiegel, der wie so ziemlich alles an diesem Wagen leicht schief hing. Ein blau-violetter, leicht rötlich unterlegter Bluterguss zierte sein rechtes Jochbein, die aufgeplatzte Unterlippe darunter war verkrustet und spannte etwas und in der rechten Augenbraue hatte er einen kleinen Cut notdürftig mit einem Steri-Strip versorgt. Er sah aus, als wäre er unter einen Zug geraten - wieder einmal. Doch das gehörte dazu und es schmälerte diesen Traum, dem er nachjagte kein bisschen. Irgendwann musste er doch den Sprung in die Profiliga schaffen, er wusste, dass er das konnte. Es mussten nur endlich einmal die richtigen Leute zusehen.<br />
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Die Ampel schaltete um und er fuhr langsam wieder los, hing immer noch in seinen Gedanken fest, aus denen plötzlich gerissen wurde, weil ein ratterndes Vibrieren aus der Mittelkonsole ertönte. Sein altes Handy, dessen Display von unzähligen feinen Rissen durchzogen war, leuchtete auf und Ryan Warf einen Blick darauf. Augenblicklich zog sich sein Magen schmerzhaft zusammen als er den Namen auf dem Display las. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Mamá - Videoanruf.</span> Mit einem Mal bildete sich ein dicker Kloß in seinem Hals, als er den Blick vom Handy losriss und um die nächste Ecke bog. Anderthalb Jahre lebte er nun hier in Chicago, hauste in einem schäbigen Trailer, der im Sommer eine Saune und im Winter ein Eisschrank war und sprang von einem Aushilfsjob zum nächsten nur um sich irgendwie über Wasser zu halten. Und das alles für einen Traum, den er im Verborgenen jagte, weil ihn niemand nachvollziehen konnte, geschweige denn unterstützte. Und nun starrte er erneut auf das noch immer leuchtende, gesprungene Display seines vibrierenden Handys und fühlte sich plötzlich wieder wie der Junge aus Texas, der panisch versuchte alles richtig zu machen und es doch nicht konnte.<br />
Er durfte da jetzt nicht rangehen, nicht bei einem Videoanruf. Seine Eltern kannten dieses zerschlagene Gesicht nicht, wussten nichts von den Kämpfen im Käfig, nichts von dem leeren Bankkonto und schon gar nichts über den Teil in ihm, den er tief weggesperrt hatte, seit klar geworden war, dass sein Vater so etwas niemals akzeptieren würde. Ryan wusste, dass seine Eltern ihn liebten, aber diese Liebe war an unausgesprochene Bedingungen geknüpft - ganz egal ob aus Sorge oder konservativer Liebe - an ein Bild von ihm, dem er eigentlich schon lange nicht mehr entsprach. Vielleicht auch nie entsprochen hatte. Seine Verpflichtung als Soldat hatten seinem Vater als Polizisten sicher zugesagt, seiner Mutter als sensible Frau eher weniger. Seine Leidenschaft für Kampfsport war für beide ein zweischneidiges Schwert - seine Mutter sorgte sich und sein Vater fand es lächerlich sich für Geld zu schlagen. Wobei er momentan ja nicht einmal Geld dafür bekam. <br />
Der Pick-Up gab ein rasselndes Geräusch von sich als Ryan abrupt erneut den Blinker setzte, ddas Lenkrad herumriss und den Wagen den Straßenrand lenkte. Im selben Moment drückte er den roten Hörer auf dem Display und lehnte den Videoanruf ab. Die Stille im Wagen wurde nur vom unruhigen Tuckern des Motors unterbrochen und der Mexikaner schloss für einen Moment die Augen, atmete tief ein und nestelte an dem Silberanhänger des Erzengels Michael unter dem Stoff seines Shirts um sich zu beruhigen. Er hasste es zu lügen, es widerstrebte seiner gesamten Natur, doch die Wahrheit würde seine Eltern nur verletzen und ihm den letzten Rest seiner Deckung rauben. Kurz knackte er mit den Fingerknöcheln seiner rechten Hand, dann tippte er auf den Kontakt seiner Mutter und wählte den normalen Sprachanruf. Es dauerte nur eine Sekunde, bis am anderen Ende abgenommen wurde.<br />
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Ryan, mijo?”</span>, klang Marias warme, leicht besorgte Stimme aus dem Lautsprecher. Ryan räusperte sich leise bevor er antwortete und bemühte sich, seine Stimme entspannt und so normal wie möglich klingen zu lassen, während er den pochenden Schmerz an seiner Schläfe ignorierte. <b>“Hey, Mamá”</b>, sagte er, ein gezwungenes, aber weiches Lächeln auf den Lippen, das sie nicht sehen konnte. <b>“Sorry, dass ich den Videoanruf weggedrückt habe. Ich sitze gerade im Auto und bin auf dem Heimweg von der Arbeit und das Netz ist hier nicht so besonders. Alles gut bei euch?”</b> Er starrte durch die dreckige Windschutzscheibe auf die grauen Straßen Chicagos und wartete darauf, dass ihr seine Lüge, die sich wie Asche auf seiner Zunge anfühlte, abgenommen wurde. Hoffend, aber gleichzeitig auch fürchtend, dass im Hintergrund jeden Moment auch die schwere Stimme seines Vaters zu hören sein würde. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Schade, wir hätten dich wirklich gerne gesehen, mijo”</span>, seufzte Maria am anderen Ende der Leitung. Ihr Tonfall war voller wehmütiger Zuneigung, die sich wie ein schwerer Stein auf Ryans Brust legte. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Warte, dein Vater ist auch hier.”</span> Ein kurzes Rascheln aus dem alten Handylautsprecher, dann erklang die tiefe Stimme von Juan. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Ryan, wie läuft es da oben im Norden?”</span> Der junge Mann spannte kurz den Kiefer an, ehe er sagte: <b>“Viel zu tun, die Arbeit hält mich ordentlich auf Trab.”</b> Eine glatte Lüge, die seine freie Hand fester an das Lenkrad klammern ließ. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Das ist gut, harte Arbeit hat noch niemandem geschadet, das weißt du”</span>, erwiderte sein Vater und es war genau die Art von väterlicher Bestätigung, nach der Ryan als Kind immer gesucht hatte, doch jetzt schmeckte sie nur bitter. Ein kurzes Schweigen hing in der Leitung, bevor sein Vater sich wieder räusperte. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Hör zu, deine Mutter und ich haben ein bisschen was zur Seite gelegt. Wir dachten uns... wir kommen dich einmal in Chicago besuchen. Vielleicht nächsten Monat. Wir wollen sehen, wie unser Junge so lebt, ob du ordentlich isst und ein gutes Dach über dem Kopf hast.”</span><br />
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Ryan erstarrte augenblicklich, sein Herz machte einen stolpernden Satz und ein eiskalter Schauer jagte ihm über den Rücken. Vor seinem inneren Auge sah er die löchrige, vergilbte Markise seines Trailers, die durchgelegene Matratze, die bei jeder Bewegung knarzte und den uralten Ventilator, der wie ein defekter Dieselmotor klang und trotzdem kaum Luft bewegte. Wenn seine Eltern diesen Ort sahen - das Viertel, die Zustände, in denen er hauste, um irgendwie die Miete zu decken und seinen Traum am Leben zu erhalten - würde es ihnen das Herz brechen. Oder ihn in seiner Annahme bestätigen, dass Ryan im Leben einfach versagte. <b>“Nein”</b>, platzte es fast ein wenig zu hart aus ihm heraus. Der Mexikaner schloss die Augen, atmete tief durch und zwang seine Stimme in einen ruhigeren, vernünftigen Tonfall. <b>“Ich meine... das ist keine gute Idee. Das Geld... behaltet das für euch und gebt es nicht für überteuerte Flugtickets aus.”</b> Der Einwurf seiner Mutter, dass er ihr Sohn war und wofür sie es sonst ausgeben sollte, hallte vorwurfsvoll in seinem Kopf wieder. <b>“Ich weiß und ich vermisse euch auch”</b>, entgegnete Ryan leise und fühlte sich wie der letzte Dreckskerl, während er die nächste Mauer aus Ausreden hochzog. <b>“Aber ich arbeite gerade fast ununterbrochen und wenn ihr hierherkommt, würdet ihr den ganzen Tag allein rumsitzen, weil ich schuften muss. Ich hätte gar keine Zeit, euch die Stadt zu zeigen. Das wäre verschwendetes Geld und verschwendete Zeit für euch. Lasst mich erst mal diese Phase hinter mich bringen und wenn es ruhiger wird, versuche ich, ein paar Tage frei zu bekommen und nach Texas zu fliegen, okay?”</b> Es folgte ein langes, drückendes Schweigen am anderen Ende und der Kämpfer wusste, dass sie ihm nicht ganz glaubten oder zumindest spürten, dass er sie auf Abstand hielt. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Na schön”</span>, brummte sein Vater schließlich und die Resignation in seiner Stimme schmerzte Ryan mehr als die Prellungen an seinem Körper. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Pass auf dich auf, Junge und mach keine Dummheiten”</span>, sagte Juan und sie verabschiedeten sich voneinander. <br />
<br />
Als Ryan das Gespräch beendete und das gesprungene Handy auf den Beifahrersitz warf, ließ er den Kopf schwer gegen die Kopfstütze sinken. Die Erschöpfung, die ihn schon den ganzen Tag geplagt hatte, schien sich plötzlich zu verdoppeln. Jedes Wort, das er zu seinen Eltern sagte, fühlte sich an wie Verrat, doch die Wahrheit war ein Luxus, den er sich nicht leisten konnte. Er war ein Niemand, der in einer fremden Stadt um Kleingeld kämpfte, etwas dass sie nie gut geheißen hatten und auch nie verstehen würden. Wie so vieles andere auch. Einen Moment lang starrte er einfach nur durch die Windschutzscheibe auf den grauen Asphalt, rieb sich mit Daumen und Zeigefinger die Nasenwurzel und legte den Gang ein, um den restlichen Weg zu seinem Trailer hinter sich zu bringen. Doch genau in diesem Moment gab der alte Ford ein rasselndes, würgendes Geräusch von sich, das anders klang als das vertraute Rütteln, wenn er Kraftstoff bekam. Der ohnehin schon unruhige Leerlauf stotterte, ein metallisches Klappern dröhnte durch die Kabine und dann verstummte der Motor mit einem letzten, schauerlichen Klacken. <b>“¡Mierda! Dein verdammter Ernst?!”</b>, fluchte Ryan laut in die eingetretene Stille der Fahrerkabine. Das war doch ein schlechter Witz, ein zynischer Wink des Schicksals, der ihm sagen wollte, dass sein ganzes Konstrukt aus Lügen, Hoffnungen und provisorischen Reparaturen kurz dem endgültigen Zusammenbruch stand.<br />
Er schlug einmal hart mit der flachen Hand gegen das Lenkrad, riss die Fahrertür auf und stieg in die kühle Nachmittagsluft hinaus. Der Wind zerrte an der alten Lederjacke und dem ausgeblichenen T-Shirt daruntert, als er zur Front des Wagens lief. Mit einem routinierten, aber genervten Handgriff entriegelte er die Motorhaube und stemmte sie nach oben. Sofort stieg ihm Dampf entgegen, vermischt mit dem beißenden Geruch nach altem Öl und verbranntem Gummi. Ryan stützte die Hände in die Hüften, starrte einen Moment in den dreckigen, stummen Schlund seines einzigen Transportmittels und zog schließlich die Jacke aus, warf sie über den Kotflügel und beugte sich über den Motorraum, um den Schrotthaufen irgendwie wieder zum Leben zu erwecken.<br />
</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[William Ginsburg]]></title>
			<link>https://allthatremains.de/showthread.php?tid=663</link>
			<pubDate>Mon, 03 Aug 2026 21:07:09 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://allthatremains.de/member.php?action=profile&uid=217">William Ginsburg</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://allthatremains.de/showthread.php?tid=663</guid>
			<description><![CDATA[Regeln gelesen? ja<br />
Gesuch: ja  Es sollte mal bitte @<a id="mention_103" href="member.php?action=profile&amp;uid=103" class="mentionme_mention" title="Zum Profil von Eli Lieberman"><span class="bewohner">Eli Lieberman</span></a> und @<a id="mention_216" href="member.php?action=profile&amp;uid=216" class="mentionme_mention" title="Zum Profil von Ramzi Ginsburg"><span class="bewohner">Ramzi Ginsburg</span></a> ein Auge drauf werfen<br />
In der &lt;a href="/misc.php?action=joblist"&gt;Jobliste&lt;/a&gt; eingetragen?: ja <br />
<br />
<br />
Ich denke ich bin fertig. Ich bin mir unschlüssig, ob ich vielleicht irgendetwas übersehen habe oder irgendwo noch mehr ins Detail gehen sollte. Also ich bitte um Feedback <img src="https://allthatremains.de/images/smilies/red-heart.png" alt="Red-heart" title="Red-heart" class="smilie smilie_43" onclick="&#36;.markItUp({target:markitup_instance,replaceWith:''});&#36;.modal.close()" /><br />
Ach auch was einen eventuellen Trigger angehen könnte. Ich glaube ich habe da nichts, aber man weiß ja nie. <br />
<br />
Danke schon mal]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Regeln gelesen? ja<br />
Gesuch: ja  Es sollte mal bitte @<a id="mention_103" href="member.php?action=profile&amp;uid=103" class="mentionme_mention" title="Zum Profil von Eli Lieberman"><span class="bewohner">Eli Lieberman</span></a> und @<a id="mention_216" href="member.php?action=profile&amp;uid=216" class="mentionme_mention" title="Zum Profil von Ramzi Ginsburg"><span class="bewohner">Ramzi Ginsburg</span></a> ein Auge drauf werfen<br />
In der &lt;a href="/misc.php?action=joblist"&gt;Jobliste&lt;/a&gt; eingetragen?: ja <br />
<br />
<br />
Ich denke ich bin fertig. Ich bin mir unschlüssig, ob ich vielleicht irgendetwas übersehen habe oder irgendwo noch mehr ins Detail gehen sollte. Also ich bitte um Feedback <img src="https://allthatremains.de/images/smilies/red-heart.png" alt="Red-heart" title="Red-heart" class="smilie smilie_43" onclick="&#36;.markItUp({target:markitup_instance,replaceWith:''});&#36;.modal.close()" /><br />
Ach auch was einen eventuellen Trigger angehen könnte. Ich glaube ich habe da nichts, aber man weiß ja nie. <br />
<br />
Danke schon mal]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Shake your hips and wiggle your butt!]]></title>
			<link>https://allthatremains.de/showthread.php?tid=662</link>
			<pubDate>Mon, 03 Aug 2026 20:39:29 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://allthatremains.de/member.php?action=profile&uid=157">Santiago Rojas</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://allthatremains.de/showthread.php?tid=662</guid>
			<description><![CDATA[Das, was als unliebsamer und lästiger Mordfall begonnen hatte, war überraschend schnell zu den geschlossenen Akten übergegangen. Obwohl die Definition von '<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">schnell</span>' hier natürlich im Auge des Betrachters lag. Usain Bolt war schnell, darüber waren sich wohl alle einig. Im Vergleich zu einem Gepard aber war er eher langsam. Doch aus Sicht eines Ermittlers, der zuweilen ungelöste Fälle auf dem Tisch hatte, die bereits Monate, wenn nicht gar Jahre, alt waren, hatte sich der Mordfall mit den Leichenteilfunden binnen zwei Monaten zum Wohlwollen der beiden Detectives aufgelöst.<br />
Und das ausgerechnet Dank einer beiläufig erwähnten Information von Reeds Verehrerin Jocelyn. Tage, nachdem die abgeschnittenen Ohren an der Bob Newton Statue am Navy Pier gefunden worden, war Santiago Rojas nach der 100. Durchsicht der Akte und Fotos vom Tatort etwas aufgefallen – das Baugerüst. Er erinnerte sich dunkel daran, dass auch im Park, wo das Bein gefunden worden war, in der Nähe ein Baugerüst gestanden hatte und laut Reeds Bericht hatte es eine Baustelle hinter dem Wohnhaus, in dem <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Jocelyn Sanders</span> mit ihrem kleinen Köter lebte, gegeben. Der Sergeant hatte Reed noch einmal zu seiner heimlichen Flamme (!) geschickt, um herauszubekommen, ob sie noch den Namen der Baugerüst-Firma wusste, bzw. vielleicht hatte Reed noch Glück und eben jenes stand noch an Ort und Stelle. Später hatten sie dank eines richterlichen Beschlusses, die Liste der Mitarbeiter erhalten und konnten abgleichen, welche von diesen, an allen drei Baustellen die Gerüste aufgebaut hatten. Und es hatte nur zwei Mitarbeiter gegeben, die bei allen drei Projekten tätig gewesen sind. Am Ende hatte sich <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Lance Wright</span> als 'ihr Mann' herausgestellt. Im Verhör mit Reed und Santiago hatte er schließlich gestanden seinen ehemaligen Nachbarn ermordet zu haben, weil dieser seine Musik immer viel zu laut gehört hatte – trotz mehrfacher Beschwerden. Nun, im Gefängnis wird Wright jedenfalls für sehr lange Zeit seine Ruhe haben – mehr oder weniger. <br />
<br />
Doch dieser Fall war längst aus Santis Hirnwindungen gestrichen worden, schließlich gab es wichtigere Dinge, die seiner Aufmerksamkeit bedurften. Und an diesem Tag ganz besonders. Es war ein Samstagvormittag und er hatte frei. Ganz genauso wie sein Freund und Kollege Reed Sheridan. Das war natürlich kein Zufall, denn Santiago hatte den Dienstplan extra so ausgestaltet. Immerhin mussten sie irgendwann mit der Wette vorankommen. Und da der Lockenschopf bald 46 Jahre alt werden würde und ihm ohnehin davor graute nicht mehr attraktiv und gutaussehend zu sein, hatte er Nägel mit Köpfen gemacht und ihnen beiden eine Probestunde organisiert. So lange sein Hintern noch immer zum Reinbeißen aussah, musste er diese Pole-Wette endlich hinter sich bringen! <br />
<br />
Santiago hatte sich in der Umkleide in bequeme Sportsachen geschwungen und war mit Reed in den Kursraum gegangen, um an der Schnupperstunde fürs Poledancing teilzunehmen. Mit seinen haselnussbraunen Augen funkelte der Hitzkopf seinen Freund an. Er saß mit ihm auf einer Bank an der Wand, während die Kursleiterin noch mit zwei anderen Personen im Gespräch war. Santi stupste Reed mit dem Ellbogen an. <b>« Na, bist du schon aufgeregt, dich gleich zu blamieren? »</b>, grinste er den Ermittler schelmisch an. <b>« Ich hab' mir gestern extra nochmal Hustlers mit J.Lo angesehen. Also, deren Poledance-Szene war echt … oi oi oi. »</b> Er gab ein leises, anerkennendes Pfeifen zwischen seinen Lippen von sich. Das Level, das die Sängerin dort erreicht hatte – J.Lo besaß bekanntermaßen einen Tänzerinnen-Hintergrund und mit Sicherheit hat sie einige Trainingsstunden mit Profis absolviert für die Choreo – ließ sich sehen. Santiago würde das vermutlich nicht erreichen. Doch man konnte ja kurz davon träumen, nicht wahr? Das Problem war aber auch einfach, bei den Profis sah das alles so easy aus. Da er aber selbst jemand war, der auf sportliche Betätigung viel Wert legte, wusste er, wie viel Muskelkraft und insbesondere Core-Muskulatur in so einer Kür lagen. Ohne die Körpermitte trainiert zu haben, konnte man an der Stange vermutlich nur untergehen oder aber man sah aus wie ein wild umher zappelnder Fisch auf dem Land.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Das, was als unliebsamer und lästiger Mordfall begonnen hatte, war überraschend schnell zu den geschlossenen Akten übergegangen. Obwohl die Definition von '<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">schnell</span>' hier natürlich im Auge des Betrachters lag. Usain Bolt war schnell, darüber waren sich wohl alle einig. Im Vergleich zu einem Gepard aber war er eher langsam. Doch aus Sicht eines Ermittlers, der zuweilen ungelöste Fälle auf dem Tisch hatte, die bereits Monate, wenn nicht gar Jahre, alt waren, hatte sich der Mordfall mit den Leichenteilfunden binnen zwei Monaten zum Wohlwollen der beiden Detectives aufgelöst.<br />
Und das ausgerechnet Dank einer beiläufig erwähnten Information von Reeds Verehrerin Jocelyn. Tage, nachdem die abgeschnittenen Ohren an der Bob Newton Statue am Navy Pier gefunden worden, war Santiago Rojas nach der 100. Durchsicht der Akte und Fotos vom Tatort etwas aufgefallen – das Baugerüst. Er erinnerte sich dunkel daran, dass auch im Park, wo das Bein gefunden worden war, in der Nähe ein Baugerüst gestanden hatte und laut Reeds Bericht hatte es eine Baustelle hinter dem Wohnhaus, in dem <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Jocelyn Sanders</span> mit ihrem kleinen Köter lebte, gegeben. Der Sergeant hatte Reed noch einmal zu seiner heimlichen Flamme (!) geschickt, um herauszubekommen, ob sie noch den Namen der Baugerüst-Firma wusste, bzw. vielleicht hatte Reed noch Glück und eben jenes stand noch an Ort und Stelle. Später hatten sie dank eines richterlichen Beschlusses, die Liste der Mitarbeiter erhalten und konnten abgleichen, welche von diesen, an allen drei Baustellen die Gerüste aufgebaut hatten. Und es hatte nur zwei Mitarbeiter gegeben, die bei allen drei Projekten tätig gewesen sind. Am Ende hatte sich <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Lance Wright</span> als 'ihr Mann' herausgestellt. Im Verhör mit Reed und Santiago hatte er schließlich gestanden seinen ehemaligen Nachbarn ermordet zu haben, weil dieser seine Musik immer viel zu laut gehört hatte – trotz mehrfacher Beschwerden. Nun, im Gefängnis wird Wright jedenfalls für sehr lange Zeit seine Ruhe haben – mehr oder weniger. <br />
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Doch dieser Fall war längst aus Santis Hirnwindungen gestrichen worden, schließlich gab es wichtigere Dinge, die seiner Aufmerksamkeit bedurften. Und an diesem Tag ganz besonders. Es war ein Samstagvormittag und er hatte frei. Ganz genauso wie sein Freund und Kollege Reed Sheridan. Das war natürlich kein Zufall, denn Santiago hatte den Dienstplan extra so ausgestaltet. Immerhin mussten sie irgendwann mit der Wette vorankommen. Und da der Lockenschopf bald 46 Jahre alt werden würde und ihm ohnehin davor graute nicht mehr attraktiv und gutaussehend zu sein, hatte er Nägel mit Köpfen gemacht und ihnen beiden eine Probestunde organisiert. So lange sein Hintern noch immer zum Reinbeißen aussah, musste er diese Pole-Wette endlich hinter sich bringen! <br />
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Santiago hatte sich in der Umkleide in bequeme Sportsachen geschwungen und war mit Reed in den Kursraum gegangen, um an der Schnupperstunde fürs Poledancing teilzunehmen. Mit seinen haselnussbraunen Augen funkelte der Hitzkopf seinen Freund an. Er saß mit ihm auf einer Bank an der Wand, während die Kursleiterin noch mit zwei anderen Personen im Gespräch war. Santi stupste Reed mit dem Ellbogen an. <b>« Na, bist du schon aufgeregt, dich gleich zu blamieren? »</b>, grinste er den Ermittler schelmisch an. <b>« Ich hab' mir gestern extra nochmal Hustlers mit J.Lo angesehen. Also, deren Poledance-Szene war echt … oi oi oi. »</b> Er gab ein leises, anerkennendes Pfeifen zwischen seinen Lippen von sich. Das Level, das die Sängerin dort erreicht hatte – J.Lo besaß bekanntermaßen einen Tänzerinnen-Hintergrund und mit Sicherheit hat sie einige Trainingsstunden mit Profis absolviert für die Choreo – ließ sich sehen. Santiago würde das vermutlich nicht erreichen. Doch man konnte ja kurz davon träumen, nicht wahr? Das Problem war aber auch einfach, bei den Profis sah das alles so easy aus. Da er aber selbst jemand war, der auf sportliche Betätigung viel Wert legte, wusste er, wie viel Muskelkraft und insbesondere Core-Muskulatur in so einer Kür lagen. Ohne die Körpermitte trainiert zu haben, konnte man an der Stange vermutlich nur untergehen oder aber man sah aus wie ein wild umher zappelnder Fisch auf dem Land.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Now I got a problem that I didn't need]]></title>
			<link>https://allthatremains.de/showthread.php?tid=661</link>
			<pubDate>Mon, 03 Aug 2026 19:11:24 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://allthatremains.de/member.php?action=profile&uid=216">Ramzi Ginsburg</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://allthatremains.de/showthread.php?tid=661</guid>
			<description><![CDATA[Es war absolut lächerlich. Und wenn Ramzi eines hassen lernte in den letzten Wochen, dann war es dieses Gefühl, sich wie ein verdammter Hitzkopf in einem schlechten Rom-Com-Plot zu verhalten. Ramzi war schwul. Definitiv schwul. Absolut, kompromisslos, ohne jeden Zweifel schwul. Als Teenager im Drama Club hatte er mehr als einmal Mädchen geküsst - Rolle war schließlich Rolle - und da war gar nichts gewesen. Nie. Null. Kein Funke, kein Herzklopfen, nicht einmal eine mikroskopisch kleine Regung. Sein Körper hatte ihm damals glasklar signalisiert, wo seine Präferenzen lagen, und seitdem hatte er nie wieder an diesem inneren Kompass gezweifelt. Bis vor ein paar Wochen.<br />
Warum um alles in der Welt fühlte er jetzt auf einmal diese körperliche Anziehung zu Skyler? Was sollte dieser Scheiß?<br />
<br />
Skyler war sein Work Wife. Seine Vertraute. Die Person, mit der er durch die härtesten Schichten navigierte, mit der er auf den Fluren quatschte, Witze riss und über den Wahnsinn des Klinikalltags lachte. Sie hatten sich auch schon über sexuelle Begegnungen, Dates und Beziehungsdrama ausgetauscht. Wieso auch nicht? Es war halt was anderes, wenn der Typ in der Konstellation schwul war, oder? Das war immer völlig entspannt gewesen, ein belangloses, amüsantes Rumalbern unter Buddies. Aber plötzlich… plötzlich machte es etwas mit ihm, wenn sie sowas erzählte. Es zog sich ihm der Magen zusammen und er erwischte sich dabei, wie seine Gedanken in Richtungen abdrifteten, die da absolut nichts zu suchen hatten. Er konnte selbst überhaupt nicht damit umgehen. Es überforderte ihn maßlos. Und die Konsequenz, die er für sich gezogen hatte, war denkbar einfach: Distanz.<br />
In den letzten Wochen hatte er Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um Schichten zu tauschen, nur um Skyler aus dem Weg zu gehen. Wenn sich ein gemeinsamer Dienst gar nicht vermeiden ließ, meidete er sie auf der Station so gut es eben ging. Er flüchtete in Patientenzimmer, vergrub sich in Dokumentationen oder erfand dringende Botengänge. Es war beängstigend. Nicht nur, weil er absolut keinen blassen Schimmer hatte, wie er diese Verwirrung in seinem Kopf sortieren sollte, sondern weil da zu Hause eine Realität auf ihn wartete, die ihm heiliger war als alles andere: Sein Ehemann.<br />
Er liebte Will, so sehr. Seit acht Jahren waren sie ein Paar, seit sechs Jahren verheiratet. Will war sein Anker, sein Zuhause, sein bester Freund und der Mann, mit dem er sein Leben aufgebaut hatte. Die Person, mit der er den Rest seines Lebens verbringen wollte. Genau deshalb wollte Ramzi das, was er plötzlich für Skyler empfand, einfach nicht empfinden. Es durfte schlichtweg nicht existieren. Je weniger er in ihrer Nähe war, desto weniger musste er sich mit dieser Absurdität auseinandersetzen. Er hatte schließlich auch so schon genug Probleme.<br />
<br />
Natürlich war Will nicht blind. Er merkte längst, dass irgendwas mit Ramzi nicht stimmte, dass er angespannt war und abwesend wirkte. Ramzi war eifersüchtig, was ihm gar nicht ähnlich sehr. Teilweise wirkte es fast gezwungen, wenn er die Nähe zu Will suchte. Als müsste er sich selbst von etwas überzeugen. Aber was sollte Ramzi seinem Ehemann bitte sagen? <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">'Hey Schatz, übrigens, nach acht Jahren fällt mir plötzlich ein, dass ich vielleicht doch Bock habe, mit einer Frau zu schlafen?'</span> Unmöglich. Das war absurd. Er musste das hier einfach aussitzen. Wenn er es lange genug ignorierte, würde es vorbeigehen. Es musste einfach vorbeigehen.<br />
<br />
Gedanklich tief in diesem Hamsterrad gefangen, schob Ramzi die Tür der Pädiatrie auf. Er kam gerade von der Gynäkologie rüber. Dort war vor einer Stunde ein gesundes, reifgeborenes Mädchen in der 38. Schwangerschaftswoche zur Welt gekommen, und Ramzi hatte die Erstuntersuchung übernommen. Alles war gut gewesen. Rosige Haut, kräftiger Schrei, vitale Reflexe. Das waren eigentlich die schönsten Momente in seinem Beruf - den Eltern einfach nur sagen zu können, dass alles in Ordnung war, und sich leise zurückzuziehen, damit die kleine Familie sich in Ruhe kennenlernen konnte. Für einen kurzen Augenblick hatte die Freude der Eltern ihn abgelenkt, hatte die dunklen Wolken in seinem Kopf vertrieben. Jetzt, mitten in der Nacht, knurrte ihm allerdings der Magen. Also war sein Ziel der Kühlschrank im Pausenraum. Dort befand sich die Dose mit der Portion Spaghetti Bolognese, die Will ihm extra für die Schicht eingepackt hatte. <br />
<br />
Ramzi drückte die Tür zum Pausenraum auf, aber im selben Moment war es, als würde ihm schlagartig der Appetit vergehen. Skyler. Das war wirklich absolut nichts gegen sie persönlich, aber mit einem einzigen Schlag waren all seine verdrängten Probleme wieder glasklar präsent. Die Anspannung schoss ihm augenblicklich bis in die Schultern. Und er konnte sich jetzt wohl kaum auf dem Absatz umdrehen und einfach wieder rausmarschieren, ohne völlig gestört zu wirken. Sie ahnte vermutlich ohnehin schon längst, dass irgendwas gewaltig im Busch war - dafür kannte sie ihn viel zu gut.<br />
<b>"Hey."</b> stieß er knapp hervor. Seine Stimme klang deutlich unsicherer, als er gewollt hatte. Er vermied es, ihren Blick zu suchen, steuerte stattdessen mit starrer Blickrichtung direkt auf den Kühlschrank zu und riss die Tür auf. Er griff nach seiner Dose, nahm sie heraus und wandte sich sofort der kleinen Küchenzeile zu. Hochkonzentriert begann er, die Spaghetti auf einem Teller anzurichten. Er tat so, als wäre das Schichten von Nudeln und Soße eine hochkomplexe chirurgische Aufgabe, die seine ungeteilte Aufmerksamkeit erforderte. Alles, wirklich alles, nur um nicht in die Versuchung zu geraten, sich wieder zu Skyler umzudrehen, die sich ebenfalls hier aufhielt. Er hoffte inständig, dass sie einfach keine Fragen stellen würde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Es war absolut lächerlich. Und wenn Ramzi eines hassen lernte in den letzten Wochen, dann war es dieses Gefühl, sich wie ein verdammter Hitzkopf in einem schlechten Rom-Com-Plot zu verhalten. Ramzi war schwul. Definitiv schwul. Absolut, kompromisslos, ohne jeden Zweifel schwul. Als Teenager im Drama Club hatte er mehr als einmal Mädchen geküsst - Rolle war schließlich Rolle - und da war gar nichts gewesen. Nie. Null. Kein Funke, kein Herzklopfen, nicht einmal eine mikroskopisch kleine Regung. Sein Körper hatte ihm damals glasklar signalisiert, wo seine Präferenzen lagen, und seitdem hatte er nie wieder an diesem inneren Kompass gezweifelt. Bis vor ein paar Wochen.<br />
Warum um alles in der Welt fühlte er jetzt auf einmal diese körperliche Anziehung zu Skyler? Was sollte dieser Scheiß?<br />
<br />
Skyler war sein Work Wife. Seine Vertraute. Die Person, mit der er durch die härtesten Schichten navigierte, mit der er auf den Fluren quatschte, Witze riss und über den Wahnsinn des Klinikalltags lachte. Sie hatten sich auch schon über sexuelle Begegnungen, Dates und Beziehungsdrama ausgetauscht. Wieso auch nicht? Es war halt was anderes, wenn der Typ in der Konstellation schwul war, oder? Das war immer völlig entspannt gewesen, ein belangloses, amüsantes Rumalbern unter Buddies. Aber plötzlich… plötzlich machte es etwas mit ihm, wenn sie sowas erzählte. Es zog sich ihm der Magen zusammen und er erwischte sich dabei, wie seine Gedanken in Richtungen abdrifteten, die da absolut nichts zu suchen hatten. Er konnte selbst überhaupt nicht damit umgehen. Es überforderte ihn maßlos. Und die Konsequenz, die er für sich gezogen hatte, war denkbar einfach: Distanz.<br />
In den letzten Wochen hatte er Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um Schichten zu tauschen, nur um Skyler aus dem Weg zu gehen. Wenn sich ein gemeinsamer Dienst gar nicht vermeiden ließ, meidete er sie auf der Station so gut es eben ging. Er flüchtete in Patientenzimmer, vergrub sich in Dokumentationen oder erfand dringende Botengänge. Es war beängstigend. Nicht nur, weil er absolut keinen blassen Schimmer hatte, wie er diese Verwirrung in seinem Kopf sortieren sollte, sondern weil da zu Hause eine Realität auf ihn wartete, die ihm heiliger war als alles andere: Sein Ehemann.<br />
Er liebte Will, so sehr. Seit acht Jahren waren sie ein Paar, seit sechs Jahren verheiratet. Will war sein Anker, sein Zuhause, sein bester Freund und der Mann, mit dem er sein Leben aufgebaut hatte. Die Person, mit der er den Rest seines Lebens verbringen wollte. Genau deshalb wollte Ramzi das, was er plötzlich für Skyler empfand, einfach nicht empfinden. Es durfte schlichtweg nicht existieren. Je weniger er in ihrer Nähe war, desto weniger musste er sich mit dieser Absurdität auseinandersetzen. Er hatte schließlich auch so schon genug Probleme.<br />
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Natürlich war Will nicht blind. Er merkte längst, dass irgendwas mit Ramzi nicht stimmte, dass er angespannt war und abwesend wirkte. Ramzi war eifersüchtig, was ihm gar nicht ähnlich sehr. Teilweise wirkte es fast gezwungen, wenn er die Nähe zu Will suchte. Als müsste er sich selbst von etwas überzeugen. Aber was sollte Ramzi seinem Ehemann bitte sagen? <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">'Hey Schatz, übrigens, nach acht Jahren fällt mir plötzlich ein, dass ich vielleicht doch Bock habe, mit einer Frau zu schlafen?'</span> Unmöglich. Das war absurd. Er musste das hier einfach aussitzen. Wenn er es lange genug ignorierte, würde es vorbeigehen. Es musste einfach vorbeigehen.<br />
<br />
Gedanklich tief in diesem Hamsterrad gefangen, schob Ramzi die Tür der Pädiatrie auf. Er kam gerade von der Gynäkologie rüber. Dort war vor einer Stunde ein gesundes, reifgeborenes Mädchen in der 38. Schwangerschaftswoche zur Welt gekommen, und Ramzi hatte die Erstuntersuchung übernommen. Alles war gut gewesen. Rosige Haut, kräftiger Schrei, vitale Reflexe. Das waren eigentlich die schönsten Momente in seinem Beruf - den Eltern einfach nur sagen zu können, dass alles in Ordnung war, und sich leise zurückzuziehen, damit die kleine Familie sich in Ruhe kennenlernen konnte. Für einen kurzen Augenblick hatte die Freude der Eltern ihn abgelenkt, hatte die dunklen Wolken in seinem Kopf vertrieben. Jetzt, mitten in der Nacht, knurrte ihm allerdings der Magen. Also war sein Ziel der Kühlschrank im Pausenraum. Dort befand sich die Dose mit der Portion Spaghetti Bolognese, die Will ihm extra für die Schicht eingepackt hatte. <br />
<br />
Ramzi drückte die Tür zum Pausenraum auf, aber im selben Moment war es, als würde ihm schlagartig der Appetit vergehen. Skyler. Das war wirklich absolut nichts gegen sie persönlich, aber mit einem einzigen Schlag waren all seine verdrängten Probleme wieder glasklar präsent. Die Anspannung schoss ihm augenblicklich bis in die Schultern. Und er konnte sich jetzt wohl kaum auf dem Absatz umdrehen und einfach wieder rausmarschieren, ohne völlig gestört zu wirken. Sie ahnte vermutlich ohnehin schon längst, dass irgendwas gewaltig im Busch war - dafür kannte sie ihn viel zu gut.<br />
<b>"Hey."</b> stieß er knapp hervor. Seine Stimme klang deutlich unsicherer, als er gewollt hatte. Er vermied es, ihren Blick zu suchen, steuerte stattdessen mit starrer Blickrichtung direkt auf den Kühlschrank zu und riss die Tür auf. Er griff nach seiner Dose, nahm sie heraus und wandte sich sofort der kleinen Küchenzeile zu. Hochkonzentriert begann er, die Spaghetti auf einem Teller anzurichten. Er tat so, als wäre das Schichten von Nudeln und Soße eine hochkomplexe chirurgische Aufgabe, die seine ungeteilte Aufmerksamkeit erforderte. Alles, wirklich alles, nur um nicht in die Versuchung zu geraten, sich wieder zu Skyler umzudrehen, die sich ebenfalls hier aufhielt. Er hoffte inständig, dass sie einfach keine Fragen stellen würde.]]></content:encoded>
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		<item>
			<title><![CDATA[Gift Card or Socks?]]></title>
			<link>https://allthatremains.de/showthread.php?tid=660</link>
			<pubDate>Mon, 03 Aug 2026 18:25:11 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://allthatremains.de/member.php?action=profile&uid=200">Henry Lancaster</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://allthatremains.de/showthread.php?tid=660</guid>
			<description><![CDATA[Lizzie! Mir sind heute im Supermarkt fantastigerische "Anti-Rutsch-Socken" ins Auge gefallen. Dabei fiel mir auf, dass wir noch kein Geschenk für Dr. Lancaster senior haben. Ich konnte dem Drang die Socken zu erwerben widerstehen. Doch es war schwer. Hast du andere Ideen? Schließlich erwartet er mehr als ein gemeinsames Essen mit seinem eigen Fleisch und Blut in einem viel zu teuren Restaurant. <br />
<br />
Los, lös' dich von deiner Arbeit und wende dich deinem Lieblingsbruder zu! <img src="https://allthatremains.de/images/smilies/relieved-face.png" alt="Relieved-face" title="Relieved-face" class="smilie smilie_59" onclick="&#36;.markItUp({target:markitup_instance,replaceWith:''});&#36;.modal.close()" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Lizzie! Mir sind heute im Supermarkt fantastigerische "Anti-Rutsch-Socken" ins Auge gefallen. Dabei fiel mir auf, dass wir noch kein Geschenk für Dr. Lancaster senior haben. Ich konnte dem Drang die Socken zu erwerben widerstehen. Doch es war schwer. Hast du andere Ideen? Schließlich erwartet er mehr als ein gemeinsames Essen mit seinem eigen Fleisch und Blut in einem viel zu teuren Restaurant. <br />
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Los, lös' dich von deiner Arbeit und wende dich deinem Lieblingsbruder zu! <img src="https://allthatremains.de/images/smilies/relieved-face.png" alt="Relieved-face" title="Relieved-face" class="smilie smilie_59" onclick="&#36;.markItUp({target:markitup_instance,replaceWith:''});&#36;.modal.close()" />]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
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